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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Die Alten Meister der Herbstsaison im Wiener Dorotheum überzeugen mit Qualität und Reichhaltigkeit

Madonnen und Frauen



Raffaello Sanzio, genannt Raffael, Umkreis, Madonna mit Kind

Raffaello Sanzio, genannt Raffael, Umkreis, Madonna mit Kind

Raffaello Sanzio, kurz Raffael, gilt mit seinen ausgewogenen und durchdachten Kompositionen als einer der Hauptmeister der Renaissance. Ob er selbst Hand an die „Madonna mit Kind“ gelegt hat, die das Dorotheum in Wien nun innerhalb der Alten Meister feilbietet, bleibt in der Forschung strittig, wie auch bei anderen ihm zugeschriebenen Werken. Die Verortung in seinen nahen Umkreis lässt sich allerdings kaum leugnen. Nicht nur in diesem Fall setzte Raffael seine Madonna ins Grüne, vor eine mediterrane Ideallandschaft mit einem weiten Blick bis zum Horizont der ausblauenden Hügel- und Bergketten. Auch die fein durchdachte Linienführung spricht für den Stil des Meisters, etwa an der Stelle, an der der rechte Arm des stehenden Jesusknaben in den Schwung des Gewandes Mariens, die ihn mit der Hand hält, über führt. Im Ausschnitt und der Machart reiht sich die vorliegende Arbeit somit unter die Andachtsbilder, die der junge Raffael in seinen späten Jahren in Umbrien und in den ersten Jahren seiner Florentiner Periode schuf. Diese setzte um 1504 ein und gilt damit heute als zumeist anerkannte Datierung der marktfrischen Madonna, die dieselbe aristokratische Familie über Generationen hinweg aufbewahrte und dann an den heutigen Besitzer weitergab.


Spannend ist zu beobachten, ob das Publikum des Dorotheums am 22. Oktober die angesetzten 300.000 bis 400.000 Euro schnell überbietet, oder der Eigenhändigkeit Raffaels eher kritisch gegenübersteht. Konkurrenz hat das Sujet mit Offerten des Übergangs vom Mittelalter zur Renaissance und bis zu deren Ausklingen im Manierismus sowie dem folgenden Barock. Unter die ältesten Stücke reiht sich ein kleiner dreiflügeliger Hausaltar mit thronender Madonna, Kreuzigungsszene und Heiligen aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, der mit seinem Goldgrund und den spätgotischen Formen, aber einer moderneren Figurenauffassung für den in Florenz tätigen Meister der Dominikanischen Bildnisse spricht (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Die florentinische „Madonna mit Kind und Engeln“ als Einzeltafel des 15. Jahrhunderts im Renaissance-Tabernakelrahmen hat dann deutlicher den Stil jener Jahre (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). 1607 malte Hendrick Goltzius seine Muttergottes theatralischer. Aus einer von göttlichem Licht durchfluteten Wolke deuten die Engel auf den neugeborenen Heiland in der Krippe, den Maria eben zudeckt, während zwei weitere Engel für ihn musizieren (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR).

Sind die Figuren bei Goltzius etwas bäuerlich-derb ausgearbeitet, legte der Antwerpener, später in Italien tätige Manierist Denys Calvaert etwa zur gleichen Zeit seine „Jungfrau mit dem Kind, Johannesknaben und Engeln“ als elegante, leicht überlängte Gestalten in einer Landschaft an (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Ohne ihren Sohn hat der Bologneser Meisters Guido Reni sein Bildnis ausgearbeitet und lässt Maria entrückt nach oben blicken. Ihre selig verzückte Erscheinung hebt sich durch eine goldgelbe Aura vom einfarbig dunklen Grund ab (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Die andere Blickrichtung nimmt die Muttergottes bei Giovanni Battista Salvi ein, der sie andächtig mit gesenktem Haupt beim Gebet zeigt (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Schon mit Rokoko-Verve und in einem Kolorit, das sich auf die Farbe Braun beschränkt, schildert Giuseppe Bazzani mit der „Erziehung der Jungfrau“ durch ihre Mutter Anna eine nicht biblisch überlieferte Begebenheit aus dem Leben der jungen Maria (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR).

Szenen aus dem Leben Jesu

Die Madonna ist aber auch in Erzählungen aus dem Leben Christi eingebunden, etwa bei Pietro Paolinis deutlich vom Hell-Dunkel der Caravaggisten beeinflusster „Anbetung der Hirten“ mit dem leuchtend strahlenden Jesuskind vor einer düsteren Architekturkulisse. Adriaen Thomasz Key lässt seine „Anbetung der Könige“ am Tag spielen, rückt die Mutter mit dem Kind sowie die farbenfroh gekleideten, schaulustigen und Gaben bringenden Weisen aus dem Morgenland stärker ins Zentrum und verleiht ihnen damit eine höhere Präsenz (Taxe je 80.000 bis 120.000 EUR). Noch prunkvoller sind die Könige bei Jacob Jordaens und seiner Werkstatt gewandet, aber zugleich durch die Höhenstaffelung der Figuren stärker dem Neugeborenen untergeordnet (Taxe 70.000 bis 100.000 EUR). Dramatischer ist Jusepe de Riberas auf das Ende von Jesu vorausweisende „Verspottung Christi“, auf der er schwer geschunden und mit ungesund grünlicher Haut links im Bild steht, während ihm ein junger Mann von rechts frech die Zunge entgegenstreckt. Das um 1615 datierte Gemälde weist Riberas Können zwischen Theatralik und Realismus auf, wurde im April 2013 im Dorotheum schon einmal für 600.000 Euro zugeschlagen und geht nun – wie damals – mit 300.000 bis 500.000 Euro wieder an den Start. Auf keine konkrete Bibelstelle stützt sich Jörg Breu d.Ä. bei seiner Renaissance-Tafel „Christus nimmt Abschied von seiner Mutter“ mit der Passauer Veste Oberhaus im Hintergrund, vielmehr auf druckgrafische Vorlagen Albrecht Dürers und hat an am unteren Bildrand noch zahlreiche Stifterfiguren wohl aus der Augsburger Patrizierfamilie Schwarz aufgereiht (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR).

Christliche Helden und Menschen, die Geschichte machten

Das teuerste Werk des Abends soll Artemisia Gentileschis „David mit dem Haupt Goliaths“ werden, das wohl schon der Kunsthistoriker Joachim von Sandrart nach einem Atelierbesuch 1631 lobend erwähnte und als „einen sehr zierlichen David, Lebensgröße, der das abscheuliche Haupt des ungeheuren Goliaths in Händen hält“ beschrieb. Der junge Kämpfer schaut dem Betrachter in der für Gentileschi typisch brutalen Szene selbstbewusst entgegen und soll 400.000 bis 600.000 Euro erlösen. Der Werkstatt El Grecos mit ihrem eingängigen, manieristisch flächigen, koloritfreudigen Stil und den überlängten Figuren entstammt der in christlicher Nächstenliebe Arme unterstützende „Heilige Martin mit dem Bettler“ (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Nahsichtig setzte Anthonis van Dyck den bärtigen „Heiligen Andreas“ in studienhafter Manier um. Nicht zuletzt die interessante Physiognomie und die von Rubens geprägte Leuchtkraft sollen 200.000 bis 300.000 Euro rechtfertigen. Günstiger ist sein um 1627/28 datiertes halbfiguriges Porträt einer anonymen Genueser Adeligen für 120.000 bis 180.000 Euro.

Wichtig für die kirchliche Entwicklung in Deutschland war Martin Luther, dessen Bild schon Lucas Cranach d.Ä. maßgeblich prägte. Sein gleichnamiger Sohn und seine Werkstatt führten den nüchternen Darstellungstypus als Brustbild vor einfarbigem Grund fort, wie die Tafel „Bildnis von Martin Luther mit bloßem Haupt im schwarzen Mantel und mit einem Buch in der Hand“ von 1546 beweist (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Mit Cranach lässt sich zudem ein Tafelgemälde mit Adam und Eva, die eben den Apfel vom Baum der Erkenntnis essen, in Verbindung bringen; war doch ihr Verfasser Antonius Heusler, ein namentlich bekannter Mitarbeiter in Cranachs großer produktiver Werkstatt (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Mit höherer dramatischer Spannung ist der auf das Jahr 1640 datierte „Tod der Cleopatra“ angelegt, die sich bei Alessandro Turchi, genannt L’Orbetto, gerade von einer Schlange in die Brust beißen lässt. Der Künstler griff ihr tragisches Schicksal allerdings auch auf, um sich der Darstellung weiblicher Schönheit und Sinnlichkeit zu widmen, wofür heute 150.000 bis 200.000 Euro fällig sein sollen. Anonym bleibt der von Bartolomeo Veneto ausgeführte, bärtige Edelmann mit pelzbesetztem Mantel und Schwert vor einer Landschaft, dessen Entstehung die Experten in der ersten Dekade des 16. Jahrhunderts annehmen (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Aufgrund des Wappens sicher zu identifizieren ist hingegen das Cornelis Ketel zugeschriebene „Bildnis des Sir George Gill of Wyddial, Hertfordshire, in italienischer Prunkrüstung“ vor rotem Grund von 1578 (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

Interesse am Profanen

Ergiebig war für Giacomo Ceruti das Malen von Angehörigen der Grenzinfanterie, die sich aus Bauern rekrutierte und mit Geschenken oder Entschädigungen für ihren Militärdienst entlohnt wurde. Da sie keine Uniformen hatten, trugen sie die für ihre unterschiedliche Herkunft typischen Trachten, wodurch Cerutis geschickt komponierte „Soldaten beim Kartenspiel“ wie eine prächtige Textilschau wirken (Taxe 300.000 bis 500.000 EUR). Vergnügung suchen gleichfalls die Protagonisten in Mattia und Gregorio Pretis Pendants „Konzert einer Klavichordspielerin“ und „Konzert eines Geigenspielers“. Das Duo aus den 1630er Jahren, das in seiner Lichtregie und mit dem Genrethema als später Einfluss Caravaggios in Rom zu sehen ist, lässt auf 250.000 bis 300.000 Euro hoffen. Ein mit dem Notnamen Maestro degli Armenti versehener Künstler schuf in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit ähnlich gekonnten Beleuchtungseffekten seine „Kinder beim Spiel mit zwei Katzen und einer Maus“, wobei jedoch nicht sicher ist, ob nicht doch die Tiere mit dem von der Maus angeekelten Mädchen spielen (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Inhaltlich noch undeutlicher bleibt die aufwändig und effektvoll ausgeführte Handlung der „Vornehmen Personen und Hellebardier vor einer Loggia“ eines Nachfolgers von Paolo Veronese (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Besondere Leuchtkraft verleiht Jan Breughel d.J. seinem auf die 1730er Jahre datierten „Blumenarrangement in einem Korb mit einer Tazza“, nicht nur durch den guten Erhaltungszustand, sondern auch durch die matt graue glatte Tischdecke und den monochrom tiefdunklen Hintergrund, der die Farben der verschiedenen Blüten hervorhebt (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Mehr auf Früchte und Nahrungsmittel legte Tomás Hiepes in seinem Stillleben mit „Granatäpfeln, Quitten, Vögeln, Feigen und einem Kürbis auf einem Tisch“ wert, die er genau ausbalanciert drapierte (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Eine geschickte kompositorische Anordnung spricht auch aus Bernardo Bellottos „Landschaftscapriccio mit antiken und mittelalterlichen Motiven und mehreren Gebäuden aus Dresden“, wobei ein Wandersmann im Zentrum zu seinem Hund zurück- und damit in Richtung des Betrachters blickt und zum Verfolgen des Weges bis zu den Gebäudefantasien einlädt (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Die tatsächlich gegebene urbane Vedute faszinierte um 1695/98 Luca Carlevarijs, der mit strenger Zentralperspektive und Liebe zum Detail die „Ansicht des Markusplatzes in Venedig mit Blick über die Piazzetta nach Norden zum Campanile“ für die Nachwelt festhielt (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR).

Frauen zwischen Stärke und Machtlosigkeit

Peter Paul Rubens selbst und in diesem Fall seine Werkstatt illustrierten mehrfach eine Episode aus Ludovico Ariostos epischem Gedicht „Orlando Furioso“, das dieser erstmals 1516 veröffentlichte und das zu Rubens’ Zeiten nach wie vor populär war. Der alte Hexer, der sich im Bild „Angelika und der Eremit“ lüstern von links an sie heranschleicht, lockt die Schönheit an eine entlegene Küste, um als ihr Retter zu erscheinen. Nach ihrer Gegenwehr kann er erst durch einen schläfrig machenden Zaubertrank sein bösartiges Werk vollenden, das ein Dämon am Kopfende des Bettes verdeutlicht (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Männlichen Übergriffen hat sich ebenfalls Susanna zu erwehren, die zwei Alte beim Bade belauerten und diese nach ihrem Widerstand als Ehebrecherin hinrichten lassen wollten, hätte Daniels göttliche Eingebung die beiden Männer nicht als Lügner enttarnt. Die alttestamentliche Szene „Susanna und die beiden Alten“, deren klassizistisch geprägte und an eine Bildfindung Artemisia Gentileschis orientierte Umsetzung Benedetto Luti wohl 1714 an seine Werkstatt übergab, ist auf 80.000 bis 120.000 Euro geschätzt.

Die Königstochter Psyche, die Abraham Bloemaert liegend und mit weicher Haut malte, zog durch ihre Schönheit den Neid der Venus auf sich, weshalb diese Amor beauftragte, Psyche zu bestrafen. Als sich der Gott jedoch in sie verliebte, versetzte Venus Psyche in den Tiefschlaf. Amor, der im Werk Bloemaerts rechts den Vorhang wegzieht und damit den Blick auf Psyches Nacktheit sowie die künstlerisch drapierten und fein ausgeführten Stoffe ihres Lagers freigibt, weckte sie jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Bei Abraham van den Tempels „Porträt einer Familie als Volumnia mit ihren Kindern vor Coriolanus“ hat die Frau eine stärkere Rolle. Nach der von Plutarch berichteten Lebensgeschichte hält die Dame ihren kriegerischen Ehemann von einer weiteren Belagerung Roms ab. Die Geschichte dient als Beispiel für die Kraft von Familienbanden und damit gleichfalls der anonymen Porträtierten (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

Durchsetzungskraft brauchten auch die Malerinnen in frühen Jahrhunderten. Schon vor Artemisia Gentileschi gelang dies etwa der 1552 in Bologna geborenen Lavinia Fontana, die zu einer der wichtigsten Porträtmalerinnen ihrer Heimatstadt aufstieg und sich vor allem dem weiblichen Bildpersonal widmete, so auch in ihrer auf die beiden Protagonisten konzentrierten Bibelerzählung „Christus und die Samariterin am Brunnen“ (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Eine Zeitgenossin Gentileschis war Diana de Rosa, die sich in Neapel erfolgreich als Malerin etablieren konnte, was auch ihre in hingebungsvoller Intensität und Schönheit erfüllte heilige Agatha beweist (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Giovanna Garzoni hat sich in ihrem Schaffen auf Portraits und Stillleben fokussiert. Beliebt sind heute ihre naturalistischen Darstellungen von Pflanzen und Tieren, wie ihre beiden kleinen Temperamalereien auf Pergament mit Schnecken, Eidechsen, Schmetterligen und anderen Insekten (Taxe je 20.000 bis 30.000 EUR). Eine feste Größe in der europäischen Kunstwelt zur Zeit des Klassizismus war Angelika Kauffmann. Ihre beiden mythologischen Allegorien „Immortalia, die Nymphe der Unsterblichkeit, empfängt von zwei Schwänen Namenstafeln“ und „Silvia, sich mit Blumen schmückend, von Daphne beobachtet“ waren bis vor kurzem in der Bregenzer Ausstellung „Angelika Kauffmann – Unbekannte Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen“ zu sehen, sind nun ins Dorotheum weitergezogen und hoffen auf 50.000 bis 70.000 Euro.

Prunkstücke des zweiten Teils mit Venedig-Schwerpunkt

Die skurrile „Battaglia dei Pugni auf dem Ponte San Barnaba in Venedig“, den historisch auf Gebietsansprüche beruhenden, bis 1705 mehrmals jährlich aufgeführten Schaukampf zwischen den Castellani und den Nicolotti, verewigte Joseph Heintz d.J., der sich ab den 1620er Jahren in Venedig niederließ. Das für den ausländischen Beobachter wohl noch ungewohntere Spektakel veranlasste ihn zu der figurenreichen Komposition, mit der er für 120.000 bis 150.000 Euro den zweiten Teil der Auktion im Dorotheum anführen soll. Weithin bekannt sind vor allem die Stadtveduten Giovanni Antonio Canals, die der Architektur Venedigs über die Grenzen der Metropole hinaus Ruhm bescherten. In seinem Umfeld entstand der Blick vom Bacino di San Marco auf den Molo (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Jünger ist die „Regatta im Canal Grande“ der Lagunenstadt, die Giovanni Grubacs im 19. Jahrhundert in der Tradition seiner Vorläufer schuf (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Eine besondere architektonische Kulisse suchte ebenso der Meister von Paulus und Barnabas für sein „Gastmahl des Ahasveros“ und nutzte in frühen 16. Jahrhundert dafür Fantasiestrukturen antikischer Bezüge in renaissancehafter Ausführung (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Am 22. Oktober versteigert das Dorotheum die Alten Meister ab 17 Uhr. Der zweite Teil der Auktion folgt ab 18:30 Uhr. Die Vorbesichtigung der Bestände ist am 19. Oktober von 9 bis 17 Uhr, am 20. Oktober von 14 bis 17 Uhr, am 21. Oktober von 10 bis 18 Uhr und am Tag des Verkaufs von 10 Uhr bis zum Auktionsbeginn möglich. Die Lose sind zudem online unter www.dorotheum.com abrufbar.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



18.10.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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Joseph Heintz d.J., Die Battaglia dei Pugni auf dem Ponte San Barnaba in Venedig

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Taxe: 120.000 - 150.000 EURO

Zuschlag: 120.000,- EURO

Losnummer: 331

Alessandro Turchi, Der Tod der Kleopatra

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Meister von Paulus und Barnabas, Das Gastmahl des Ahasveros

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Taxe: 60.000 - 80.000 EURO

Zuschlag: 460.000,- EURO

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Cornelis Ketel zugeschrieben, Bildnis des Sir George Gill of Wyddial, Hertfordshire, in italienischer Prunkrüstung, 1578

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Taxe: 80.000 - 120.000 EURO

Losnummer: 11

Bartolomeo Veneto, Brustbild eines bärtigen Mannes mit pelzbesetztem Mantel und Schwert vor einer Landschaft

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Maestro degli Armenti, Kinder beim Spiel mit zwei Katzen und einer Maus

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Taxe: 80.000 - 120.000 EURO

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Denys Calvaert, Die Jungfrau mit dem Kind, dem Johannesknaben und Engeln

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Taxe: 60.000 - 80.000 EURO

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Meister der Dominikanischen Bildnisse, Hausaltar: Madonna mit Kind auf einem Thron, von Heiligen umgeben, erste Hälfte 14. Jahrhundert

Meister der Dominikanischen Bildnisse, Hausaltar: Madonna mit Kind auf einem Thron, von Heiligen umgeben, erste Hälfte 14. Jahrhundert

Taxe: 60.000 - 80.000 EURO

Zuschlag: 85.000,- EURO

Losnummer: 1

Angelika Kauffmann, Immortalia, die Nymphe der Unsterblichkeit, empfängt von zwei Schwänen Namenstafeln – Silvia, sich mit Blumen schmückend, von Daphne beobachtet

Angelika Kauffmann, Immortalia, die Nymphe der Unsterblichkeit, empfängt von zwei Schwänen Namenstafeln – Silvia, sich mit Blumen schmückend, von Daphne beobachtet

Taxe: 50.000 - 70.000 EURO

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Losnummer: 110

Diana de Rosa, Die heilige Agatha

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Giovanna Garzoni, Zwei Schmetterlinge und ein weiteres Insekt

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Lucas Cranach d.J. Werkstatt, Bildnis von Martin Luther mit bloßem Haupt im schwarzen Mantel und mit einem Buch in der Hand, 1546

Lucas Cranach d.J. Werkstatt, Bildnis von Martin Luther mit bloßem Haupt im schwarzen Mantel und mit einem Buch in der Hand, 1546

Taxe: 100.000 - 150.000 EURO

Losnummer: 10




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