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Louis Karl gestorben

Louis Karl im Juni 1981 bei der Arbeit in seinem Büro

Louis Karl, der ehemalige Inhaber des Münchner Auktionshauses Karl & Faber, ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb der Kunsthändler bereits am 5. Oktober im Alter von 77 Jahren in seiner Heimatstadt München. Mit ihm endet die Gründungslinie des fünftgrößten Auktionshauses in Deutschland, dessen Inhaberschaft Louis Karl schon im Jahr 2003 an Rupert Keim und dessen Familie übertrug, der Firma aber noch bis 2015 als Berater und Auktionator zur Seite stand. Im Alter von 19 Jahren trat er 1961 direkt nach der Schulzeit in das 1923 von seinem Vater, dem Kunsthistoriker Georg Karl, zusammen mit dem Germanisten Curt von Faber du Faur in München gegründete Auktionshaus ein. Seine kunsthändlerische Ausbildung absolvierte er in der renommierten Galerie Kornfeld in Bern.

Nachdem Louis Karl 1971 das Auktionshaus als alleiniger Inhaber übernommen hatte, verlagerte er den Schwerpunkt des Hauses vom Buch- und Literaturantiquariat auf den Verkauf von bildender Kunst und leitet den Aufbruch in die Moderne ein. Die Buchsparte, die eigentliche Wurzel der Firma, wurde damals mit dem Auktionshaus Hartung & Karl abgespalten, an dem Louis Karl bis Ende der 1980er Jahre einen Anteil von 30 Prozent hielt. Die von ihm schon 1964 initiierte Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Sammlern hält bis heute an. Darüber hinaus installierte Louis Karl das Auktionshaus als Ort für Ausstellungen, was zusätzlich zum Erfolg der Versteigerungen beitrug.

Höhepunkte seines Berufslebens waren 1979 eine bedeutende Sammlungen mit Arbeiten auf Papier der deutschen Romantik, die mit einem Hammerpreis von 110.000 Mark für eine Federzeichnung von Philipp Otto Runge gekrönt wurde, oder die Auktion des Verlegers Reinhard Piper im Juni 1981. Mit einem Erlös von 3,3 Millionen Mark setzte sie einen Meilenstein für den Markt von Papierarbeiten der deutschen Moderne, darunter von Max Beckmann, Ernst Barlach und Alfred Kubin. Mit seinem Wirken galt Louis Karl, den die Münchner Abendzeitung als „smartesten unter Münchens Auktionatoren“ bezeichnete, als eine prägende Figur innerhalb des deutschen Auktionswesens.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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