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Camera Austria-Preis geht an Lebohang Kganye

Lebohang Kganye erhält den Camera Austria-Preis 2019

Die südafrikanische Künstlerin Lebohang Kganye wird mit dem Camera Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie ausgezeichnet. Die Arbeit Kganyes sei ein wichtiger Beitrag zur internationalen Fotografieszene, so die Jury. In ihrer Begründung heißt es weiter: „Lebohang Kganyes lebhafte Fotografie öffnet einen einfallsreichen Blick auf ihre persönliche Familiengeschichte und dabei indirekt auch auf den weiteren Kontext der Geschichte Südafrikas vor und während der Apartheid. Wir sehen ihre Arbeit als gleichermaßen mutig, ernsthaft und spielerisch wie auch als ästhetisch innovativ und politisch relevant. Durch die Auflösung und Neuinterpretation des Familienfotoalbums untersucht Kganye die Instabilität und Unzuverlässigkeit von Erinnerung in persönlichen und kollektiven Erzählungen.“

So ahmt Lebohang Kganye in ihrem Projekt „Ke Lefa Laka: Her-Story“ von 2013 ihre verstorbene Mutter in gefundenen Fotografien nach, fügt sich in den Fotografien neben dieser ein und tritt in der Kleidung ihrer Mutter als diese auf. Ihre Mutter spielte für die Künstlerin eine besondere Rolle. So äußerte sich Kganye: „Aufgrund der Apartheid und der Geschichte unseres Landes sind die Väter in vielen schwarzen Familien abwesend. In diesem Sinne wurde ich von Frauen großgezogen, da Väter und Ehemänner aus verschiedenen Gründen nicht da waren.“ In der daran anschließenden Serie „Ke Lefa Laka: Heir-Story“ ebenfalls von 2013 verkleidet sich Kganye als ihr Großvater und nähert sich hierdurch dessen Oppositionshaltung gegenüber der Politik der Apartheid an. Solche Untersuchungen verfolgt sie in ihrer seit 2016 fortlaufenden Serie „Reconstruction of a Family“ weiter, in der sie versucht, ihre Familiengeschichte zu fassen, und die Geschichten, die ihr über ihre Vorfahren erzählt wurden, bildnerisch zum Leben erweckt.

Lebohang Kganye, 1990 im südafrikanischen Katlehong geboren, studierte Fotografie am Market Photo Workshop in Johannesburg. 2016 beendete sie ihr Studium der Bildenden Künste an der Universität Johannesburg ab. Sie wurde 2012 mit dem Tierney Fellowship Award geehrt, woraus ihre Einzelausstellung „Ke Lefa Laka“ in Johannesburg entsprang. Hinzu kam 2015 der Jurypreis der Bamako Encounters Biennale of African Photography in Mali und ein Jahr später der Contemporary African Photography Prize der CAP Association in Basel. Ihre Arbeiten befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen wie dem Carnegie Museum of Art in Pennsylvania und der Walther Collection in Ulm.

Der Camera Austria-Preis wird seit 1989 von der Stadt Graz in Anerkennung der internationalen Bedeutung der gleichnamigen Zeitschrift alle zwei Jahre einem Kunstschaffenden auf dem Gebiet der zeitgenössischen Fotografie verliehen. Er ist mit 15.000 Euro dotiert. Bisherige Preisträger waren unter anderem Marika Asatiani, Hans-Peter Feldmann, Olivier Richon, Heidrun Holzfeind, Nan Goldin, Allan Sekula, Annette Kelm und zuletzt Jochen Lempert. Lebohang Kganye wird die Auszeichnung am 6. Dezember in Graz entgegennehmen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Fotografie

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Zeitgenössische Kunst

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Lebohang Kganye, Re intshitse mosebetsing II, 2013
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