Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 25.10.2019 Auktion 128: Moderne und Zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

Anzeige

spring swing, 2012 / Heinz Mack

spring swing, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Robin Rhode in Wolfsburg

Robin Rhode, Twilight, 2012

Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert derzeit eine Überblicksausstellung zu Robin Rhode. Die 44 Exponate, darunter digitalen Animationen, Super-8-Filme, fotografischen Serien, skulpturale Elemente sowie zwei Performances, spannen einen Bogen von 2009 bis 2019. Der 1976 in Kapstadt geborene Multimedia-Künstler arbeitet mit „spannungsvollen Kombination aus Linie, Körper und der Wand als Bildträger“, so die Kuratorin Uta Ruhkamp. Das Merkmal der Arbeiten des am Technikon Witwatersrand in Johannesburg ausgebildeten Wahl-Berliners ist die Wand. In seinen Aktionen verbindet er stilistische Elemente des Graffiti, der Wandmalerei und der Straßenkunst miteinander. Inhaltlich setzt sich Rhode sowohl mit sozialkritischen wie auch ungezwungen Betrachtungen der Jugendszene und des Großstadtlebens auseinander. Eigens für die Schau in Wolfsburg schuf er eine fotografische Werkgruppe, die den Südafrikaner in die geschichtsträchtige Stadt Jericho mitten in der israelisch-palästinensischen Konfliktregion führte. Auf alten Mauern aus der Zeit des Osmanischen Reiches sind im März 2019 neue Werke entstanden, die die Geschichte Jerichos, die drei ortsansässigen Religionen und den Nahostkonflikt thematisieren, darunter die Arbeit „Melancholia“ mit einer schwarz gekleideten Frau samt Kopftuch, die unter vollem Körpereinsatz mit einer Steinschleuder einen riesigen Polyeder zu manövrieren versucht.

Robin Rhode, der während der Apartheid als „Coloured“ galt, bezieht sich in seinen Werken oft auf die eigene Kindheit und Jugend. Diese prägte eine aus Apartheid, Gewalt und Rassismus entstandene Subkultur. In seinen Performances gibt der Künstler zunächst ein Szenario vor, etwa ein Fahrrad wie im 2002 datierten „Classic Bike“, das er meistens mit Kohlestift an eine Wand oder auf den Boden skizziert. Diese Vorlage erweitert Rhode im Rahmen einer manchmal humorvollen, manchmal ernsthaften Geschichte durch Hinzufügen weiterer Elemente. „Die expressiven Zeichnungen, die er während seinen energiegeladenen Performances spontan entwickelt, stehen im Gegensatz zum perfektionierten Illusionismus und der intendierten Leichtigkeit seiner aufwändigen Wandarbeiten. Robin Rhode reduziert komplexe, bisweilen auch gesellschaftskritische oder -analytische Inhalte auf wenige visuelle Zeichen oder, wie er es ausdrückt, er vereinfacht das Chaos mit den Mitteln der Kunst“, erklärt Ruhkamp.

Seine fiktiven Interaktionen mit seinen Zeichnungen dokumentiert Robin Rhode dabei auf Videos, die wiederum in Installationen Verwendung finden. Anders als in der Street-Art und dem Graffiti geht es Rhode um den Prozess der künstlerischen Arbeit an sich. Ein Resultat ist die fotografische Dokumentation der Entstehungsphasen seiner Arbeiten. Schritt für Schritt entwickelt und verlebendigt er die Linie durch die performative Interaktion mit dem Körper, bis sie eine abstrakte Form oder ein Objekt definiert. In der 2012 geschaffenen Serie „Twilight“ malt der violett gekleidete kniende Mann an eine weiße Wand eine große Feder. Über acht Fotos hinweg vermehren sich die Federn zu einem Fächer. Der Künstler nimmt an dieser Form teil und lehnt sich sukzessive immer weiter nach hinten, bis er schließlich auf dem Rücken mit seitlich angewinkelten Knien liegt und die letzte der acht grau-schwarzen Federn mit der Hand an der Wand hält.

Die Ausstellung „Robin Rhode. Memory Is The Weapon“ läuft bis zum 9. Februar 2020. Das Kunstmuseum Wolfsburg hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt zu Heiligabend, Silvester und Neujahr geschlossen. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Katalog zur Ausstellung kostet im Museum 34 Euro.

Kunstmuseum Wolfsburg
Hollerplatz 1
D-38440 Wolfsburg

Telefon: +49 (0)5361 – 266 90
Telefax: +49 (0)5361 – 266 966


02.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 15

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Kunstsparten (2)Stilrichtungen (1)Variabilder (9)Künstler (1)

Veranstaltung vom:


29.09.2019, Robin Rhode - Memory is the weapon

Bei:


Kunstmuseum Wolfsburg

Kunstsparte:


Aktionskunst und Performance

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Robin Rhode, Melancholia, 2019
Robin Rhode, Melancholia, 2019

Variabilder:

Robin Rhode, Twilight, 2012
Robin Rhode, Twilight, 2012

Variabilder:

Robin Rhode, Twilight, 2012
Robin Rhode, Twilight, 2012

Variabilder:

Robin Rhode, Twilight, 2012
Robin Rhode, Twilight, 2012








News von heute

Ed Clark ist gestorben

Ed Clark ist gestorben

Der Maler und Dichter Otto Nebel

Der Maler und Dichter Otto Nebel

Vienna Art Awards vergeben

Vienna Art Awards vergeben

Andrea Lissoni leitet das Haus der Kunst in München

Andrea Lissoni leitet das Haus der Kunst in München

News vom 22.10.2019

Raphaela Vogel in Bregenz

Raphaela Vogel in Bregenz

Ingo Maurer gestorben

Ingo Maurer gestorben

Deutscher Cartoonpreis für Piero Masztalerz

Deutscher Cartoonpreis für Piero Masztalerz

Toulouse-Lautrec und der Montmartre in Linz

Toulouse-Lautrec und der Montmartre in Linz

News vom 21.10.2019

Johanna Maria Fritz gewinnt Friedenspreis für Fotografie

Johanna Maria Fritz gewinnt Friedenspreis für Fotografie

Huang Yong Ping gestorben

Huang Yong Ping gestorben

Rekordpreis für Nicolas de Staël in Paris

Rekordpreis für Nicolas de Staël in Paris

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Maurizio Cattelan The End Black Marble

Maurizio Cattelan The End Black Marble
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Giorno: Eating The Sky

Winter Group Show „EATINGTHESKY“ 15.11.2019 – 15.02.2020
Galerie Frank Fluegel

Ketterer Kunst Auktionen - Gerhard Richter, Abstraktes Bild. Öl auf Leinwand, 1986, 62 x 72 cm, € 600.000-800.000

Jubiläumsauktion mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts – Museales in München
Ketterer Kunst Auktionen





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce