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Herwig Zens gestorben

Der Künstler Herwig Zens ist in Wien gestorben

Herwig Zens ist tot. Der österreichische Maler und Kunstpädagoge starb vergangene Woche im Alter von 76 Jahren in Wien. „Herwig Zens war einer der ganz großen bildenden Künstler unserer Zeit und für mich persönlich einer der wichtigsten der Gegenwart. Wenn es einen Künstler gibt, bei dem die beiden Begriffe Kunst und Bildung verschmelzen, dann ist es Herwig Zens. Er hat Generationen von Studierenden, von Schülerinnen und Schülern geprägt“, äußerte sich der Wiens Bürgermeister Michael Ludwig betroffen.

Ein zentrales Thema in der Malerei und Grafik Zens’ war der Tod, dem er große Zyklen, wie den „Basler Totentanz“ aus dem Jahr 1990 oder acht Jahre darauf den „Füssener Totentanz, widmete. Er gestaltete zudem im Jahr 2000 die Aufbahrungshalle in Brunn am Gebirge bei Wien. Die griechische Mythologie nahm ebenso einen bedeutenden Platz in seinem Werk ein, ebenso die Auseinandersetzung mit dem Schaffen Francisco de Goyas, dessen „Pinturas Negras“ er schon in seiner Diplomarbeit behandelte. Seit dem Jahr 1977 fertigte Herwig Zens „radierte Tagebücher“ an. Im Laufe der Zeit erreichten die in schmale Kupferplatten geritzten Aufzeichnungen und Skizzen eine Länge von über 50 Metern und wurden 2006 in der Wiener Akademie der bildenden Künste als längste Radierung der Welt ausgestellt. Neben seiner künstlerischen Arbeit legte Herwig Zens auch großen Wert auf Bildung und Wissensvermittlung und war an verschiedenen Wiener Gymnasien als Lehrer tätig. Von 1987 bis 2006 übernahm er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und war Vorstand des Instituts für das künstlerische Lehramt.

Herwig Zens wurde am 5. Juni 1943 in Himberg bei Wien geboren. 1961 begann er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Ein Jahr später besuchte er die „Schule des Sehens“ von Oskar Kokoschka in Salzburg. 1966 legte er die Lehramtsprüfung für Bildnerische Erziehung, Geschichte und Werkerziehung ab. 1967 erwarb er sein Malerei-Diplom bei Franz Elsner. Dem Fügerpreis im Jahr 1965 sollten noch weitere Ehrungen folgen, etwa der Förderungspreis des Landes Niederösterreich im Jahr 1972, der Theodor-Körner-Preis 1986, die Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold und der spanische Orden de Merito Civil im Jahr 2001 sowie das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse der Republik Österreich. Seine über tausend Zeichnungen, Radierungen, Ölbilder und Grafiken wurden in über 100 Einzelausstellungen in Europa und den USA präsentiert. Arbeiten von Herwig Zens befinden sich heute in der Albertina und dem Museum Moderner Kunst in Wien, Bibliothèque Nationale de France in Paris, im japanischen Kurashiki City Art Museum, in der Staatsbibliothek Bamberg oder in der Österreichischen Nationalbibliothek.


30.09.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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