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Bottrop stellt den jungen Josef Albers vor

Spätestens mit den Werken der Serie „Homage to the Square“ erlangte der 1888 in Bottrop geborene Josef Albers Weltruhm. Sie trug maßgeblich dazu bei, ihn mit einer auf strenge abstrakte Grundmuster konzentrierten Malerei zu verbinden, bei der die Wahrnehmung des Betrachters im Fokus steht. Doch sein Schaffen ist von vielen Sprüngen durchzogen, auch in der Zeit, bevor er sich 1920 am Staatlichen Bauhaus in Weimar einschrieb. Bis zu diesem Zeitpunkt schuf er ein vielgestaltiges Frühwerk. Dieser selten beachtete Teil seines Œuvres steht nun im Mittelpunkt der Ausstellung „Der junge Albers. Aufbruch in die Moderne“ im Josef Albers Museum in Bottrop.

Mit 150 Exponaten, darunter 100 von Albers, will die Kuratorin Ulrike Growe den Beginn seines künstlerischen Schaffens im Umfeld seiner Heimat aufzeigen. Nach der Ausbildung zum Volksschullehrer übte Josef Albers diesen Beruf von 1908 bis 1919 aus, unterbrochen mit Weiterbildungen zum Zeichenlehrer an Gymnasien, Abendkursen an der Essener Kunst- und Gewerbeschule oder zahlreichen Museumsbesuchen. Seinen Werken sind in der Schau Arbeiten von Lehrern mit prägender Wirkung wie Philipp Franck, Jan Thorn Prikker oder Franz von Stuck zur Seite gestellt. Auch Künstler, mit denen sich Albers intensiver beschäftigte, sind mit von der Partie, darunter Maurice Denis, Lyonel Feininger, Melchior Lechter, Christian Rohlfs oder Oskar Kokoschka. Dabei geht es weniger um Vergleiche, als vielmehr um eigenständige, zeitgleiche Positionen.

Zeichnungen, Gemälde, Studien, Druckgrafiken, Aquarelle und eine bislang noch nie öffentlich ausgestellte Plastik offenbaren eine Fülle von Sujets, in denen Albers oft Eindrücke aus seiner Heimatstadt und der Umgebung aufgriff. Dabei zeigt sich eine erstaunliche Sicherheit des Strichs und des motivischen Zugriffs, angefangen bei expressiven Ausdrucksweisen bis hin zu reduzierten Formen. Tierzeichnungen, Porträts, Landschaftsbilder, Stillleben oder Ansichten seiner Heimatstadt Bottrop überraschen vor allem dadurch, wie sich Josef Albers immer wieder neuen malerischen Positionen widmete und eine Reihe von Handschriften entwickelte.

Als Abschluss seiner Ausbildung wählte er Franz von Stuck an der Münchner Akademie. Hier begeisterte ihn 1919 ein Flugblatt zur Gründung des Bauhauses mit Walter Gropius’ Losung „Kunst und Technik, eine neue Einheit“. Danach hatte Albers gesucht und ließ nun alles hinter sich. Ab 1923 übernahm er Teile des Vorkurses, alsbald leitete er ihn ganz. Mit der Machtübernahme der Nazis endeten das Bauhaus und Albers’ dortige Tätigkeit. Auf Empfehlung des amerikanischen Architekten Philip Johnson wechselte er 1933 an das Black Mountain College und setzte seine Karriere in den USA fort. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Albers aber immer wieder in seine Heimat Bottrop zurück.

Die Ausstellung „Der junge Albers. Aufbruch in die Moderne“ läuft bis zum 12. Januar 2020. Das Josef Albers Museum hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags ab 10 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Ausstellungskatalog kostet im Museum 38 Euro.

Josef Albers Museum – Quadrat Bottrop
Im Stadtgarten 20
D-46236 Bottrop

Telefon: +49 (0)2041 – 29 716
Telefax: +49 (0)2041 – 22 578

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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22.09.2019, 100 Jahre Bauhaus: Aufbruch in die Moderne. Der junge Josef Albers

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