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Adolph von Menzel im Berliner Kupferstichkabinett

Adolph von Menzel, Hand des Künstlers mit Farbnapf, 1864

Das Berliner Kupferstichkabinett stellt diesen Herbst Adolph von Menzel in einer monografischen Schau als „Maler auf Papier“ vor. Die Kuratoren Werner Busch, Claude Keisch, Anna Marie Pfäfflin und Georg Josef Dietz wollen damit Menzels meisterhaften Umgang mit verschiedenen Maltechniken sowie die Bandbreite seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten thematisieren. Die Schau umfasst Aquarelle, Pastelle, Gouachen und Mischtechniken. Neben experimentellen Skizzen und Porträtstudien werden auch Vorstudien zu berühmten Historiengemälden gezeigt. Das verbindende Element aller Werke ist dabei ihre malerische Wirkung. Chronologisch gegliedert und nach Techniken geordnet, bildet die Pastellmalerei Menzels einen Schwerpunkt der Ausstellung. Gerade die um 1850 entstandenen Pastelle dokumentieren seinen künstlerischen Findungsprozess, wie etwa eine „Gewandstudie“, die von Menzel detailliert mit leuchtenden Kreiden zu Papier gebracht und später mit energischer Geste zerstört wurde.

Ebenfalls zu sehen ist die Porträtskizze des „Oberregierungsraths Knerk“, die Adolph von Menzel in Vorbereitung für sein zwischen 1861 und 1865 entstandenes monumentales Historienbild „Krönung Wilhelms I. in Königsberg“ schuf. Das Blatt galt bis Anfang dieses Jahres als Kriegsverlust und gelangte erst vor kurzem zurück in die Sammlung des Kupferstichkabinetts. Gleiches gilt für die Kreidezeichnung „Dame im Coupé“ von 1859, die im Januar 2019 ihren Weg zurück in den Berliner Menzel-Bestand fand. In der Ausstellung hängt sie nun in direkter Nachbarschaft mit dem „Herrn im Coupé“. Auch wenn das sichtlich auseinandergelebte Paar darüber nicht sehr erfreut scheint, so ist ihr erneutes Zusammenkommen nach über 70 Jahren ein Glücksfall. Wie feinsinnig Menzel seine Mitmenschen beobachtete und wie virtuos er seine Betrachtungen zu Papier brachte, demonstriert der „Schutzmann im Winter“. In einer Mischtechnik aus Kreide, Aquarell und Gouache liefert er hier ein eindrucksvolles Stück Zeitgeschichte und beweist, dass sein künstlerisches Interesse nicht nur den schillernden Hofgesellschaften galt.

Die Ausstellung „Menzel. Maler auf Papier“ ist bis zum 19. Januar 2020 zu sehen. Das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin hat dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Der Katalog aus dem Imhof Verlag kostet im Museum 29,95 Euro, im Buchhandel 39,95 Euro.

Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz 8
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 266 42 42 42
Telefax: +49 (0)30 – 266 42 22 90

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


20.09.2019, Menzel. Maler auf Papier

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Stilrichtung:


Realismus

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Historismus

Bericht:


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