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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Im Münchner Auktionshaus Karl & Faber spielte sich im Bereich der Moderne vieles um die untere Taxe ab. Spannender ging es bei den Nachkriegskünstlern und Zeitgenossen zu

Wege weg vom Gegenstand



Ernst Wilhelm Nay, Blauklang, 1953

Ernst Wilhelm Nay, Blauklang, 1953

Drei Werke Ernst Wilhelm Nays zeigen einen Werdegang auf, den viele seiner Zeitgenossen vollzogen: Die Entwicklung vom figürlich-abstrakten Künstler vor dem Zweiten Weltkrieg hin zum ungegenständlichen Farb- und Formkomponisten nach dieser Zäsur. 1941 aquarellierte Nay die „Stadt mit Brücke und Badenden“ in der Bretagne noch als stimmungsvoll schnell hingeworfene Ansicht mit starken gelben, schwarzen und tiefgrünen Tönen, womit er bei Karl & Faber 15.000 Euro und die Erwartungen um 3.000 Euro übertraf. Bei seiner Gouache „Jütland“ des Jahres 1954 weist dagegen nur noch der Titel auf seinen Aufenthalt im dänischen Løkken in Nordjütland hin. Ansonsten stehen seine „Chromatischen Scheiben“ zwischen Gitternetzstrukturen und geometrisch verwischten Elementen im Zentrum der lockeren Komposition, die nun taxgerechte 45.000 Euro einbrachte. Mit „Blauklang“, einer tiefblauen Leinwand mit roten Akzenten und dynamischen schwarzen Linien, stellte Ernst Wilhelm Nay dann das teuerste Los des Abends. Sein Gemälde von 1953, bei dem er in der Fläche Tiefenwirkungen und viel Bewegung hervorruft, zeugt mit hohen 260.000 Euro für die Wertschätzung der ungegenständlichen Kunst, als einer deren Hauptvertreter Nay heute gilt. Auch dieser Preis aus der Hand eines deutschen Privatmanns entsprach den Wertvorstellungen.


Am 5. und 6. Juni versteigerten Karl & Faber in München die Moderne Kunst sowie Werke nach 1945 zusammen mit den Zeitgenossen und setzten damit bei einer losbezogenen Verkaufsrate von gut 67 Prozent netto 3,5 Millionen Euro um. Mit 1,58 Millionen Euro machten dabei die modernen Vertreter am ersten Tag knapp die Hälfte aus und fanden zu 64,4 Prozent einen neuen Besitzer, obwohl das Publikum hier vor allem im ersten Teil mit den hochpreisigen Arbeiten eher zurückhaltend bot und nur etwa 50 Prozent der 57 Positionen mitnahm. In der Finanzbilanz hätte es noch Luft nach oben gegeben, wenn einige der Prunkstücke einen Liebhaber gefunden hätten. So war für Emil Noldes Blumenbild „Blaue und gelbe Schwertlinien“ als verwischtes Aquarell der Zeit um 1930/35 kein Kunde bereit, die erhofften 80.000 bis 100.000 Euro auszugeben. Genauso verhielt es sich mit Otto Dix’ „Madonna am Wasser“ aus dem Jahr 1942, die er während seiner persönlich schwierigen Phase der inneren Emigration malte. In beinahe altmeisterlicher Manier positionierte er die entrückt schwebende Mutter Gottes mit dem verspielten Jesuskind im Grünen (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Die Rückgangsliste nahm noch Erich Buchholz’ buntes ungegenständliches Hochformat „Ringeln Kreisen“ von 1920 (Taxe 120.000 bis 140.000 EUR) oder Marie Laurencins zarte „Jeune femme à la guitare“ aus den späten 1940er Jahren auf (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

Raum- und Natureindrücke

In bunten Flächen inszenierte Hermann Max Pechstein 1917 sein „Calla-Stillleben im Spiegel“, das in der Spiegelung großflächiger zu sehen ist, als der tatsächliche Ausschnitt. Eine wohl afrikanische Skulptur und eine Schale ergänzen das Arrangement, das die internationale Bieterschar bei 190.000 Euro umwarb (Taxe 180.000 bis 240.000 EUR). Kleinteiliger tupfte Augusto Giacometti 1917 die Farbe für sein „Stillleben mit Ranunkeln“ auf, wobei die Pflanzen in einem breiten Topf im Zentrum stehen und teils mit dem Hintergrund und der Bodenfläche verschmelzen. Das Mitglied der Schweizer Künstlerdynastie musste sich trotz dieser raffinierten Ausführung mit 75.000 Euro aus seiner Heimat zufrieden geben (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Auf Büttenpapier setzte Christian Rohlfs 1935 groß die Blüte einer „Magnolie“ mit Wassertempera und Kreide um, wobei die weißen Blätter wie Strahlen von der Mitte nach außen streben und dem verwischten Blatt für 20.000 Euro eine geometrische Struktur geben (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Teurer, aber unter den gewünschten 70.000 bis 80.000 Euro, ging noch Bernard Buffets düsteres „Stillleben“ mit Vase, Schale und gestelltem Tablett von 1963 für 50.000 Euro weg.

Fast schon ein pointillistischer Farbauftrag charakterisiert Paul Signacs früge „Cathédrale d’Anvers“ von 1888. Der Turm der Liebfrauenkathedrale in Antwerpen strebt blau zwischen den gleich kolorierten Gebäuden in den weißen Himmel. Für die kleine studienhafte Ansicht interessierte sich vor allem ein französischer Sammler bei 80.000 Euro (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Noch gröber trennte Emil Nolde die rauen schwarzen und weißen Flächen in seinem Holzschnitt „Mühlen“ einer Neunerauflage von 1922, den ein Sammler schon bei 26.500 Euro ergatterte (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Erfolgreicher war da Lyonel Feininger mit seiner dezenten Aquarell- und Tuschezeichnung „a passing Sail“ eines Segelschiffs auf ruhigem Gewässer. Das stilisierte Seestück von 1933 umwarben die Kunden bis 24.000 Euro (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Aus seiner direkten Lebensumgebung schöpfte Max Liebermann die Inspiration für das schnell hingeworfene Pastell der „Blumenterrasse im Wannseegarten nach Nordwesten“. Zwischen 1914 und 1933 fertigte Liebermann von seinem Berliner Refugium nach Angaben Karl & Fabers über 60 Bilder, in deren Reihe das kleine Querformat der Zeit um 1927 für 25.000 Euro zu sehen ist (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Meister der modernen Abstraktion

Auf die Geometrie stützte sich Wassily Kandinsky 1923 bei „Orange“ mit unterschiedlichen Formstrukturen und -überlagerungen. Das Probeexemplar der kosmischen Lithografie außerhalb der Auflage von 50 Exemplaren kostete heute immerhin 50.000 Euro (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Der ebenso am Bauhaus tätige László Moholy-Nagy beschränkte sich ein Jahr später nur noch auf Balken und Rechtecke. Die verschiedenen Grau- und Schwarztöne sowie deren Kombinationen ergeben seine „Abstufungen“, die ein Freund der künstlerischen Experimente aus der Reihe der sogenannten „Glasarchitekturen“ für gut 21.000 Euro erwarb (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Als Klassiker der informellen Strömungen der Nachkriegszeit gilt Fritz Winter, dessen Leinwand „Mit Kreisen“ von 1969 diese Grundform in dünnen lilafarbenen Linien vor einem gestreiften Grund vorführt und 38.000 Euro in die Kassen spülte (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

Während die einen Künstler den Weg über die Abstraktion und Konstruktion bis zur Ungegenständlichkeit suchten, blieb Richard Ziegler 1929 beim Figürlichen. Mit drei flachen, frieshaften, klassisch seitlich, von hinten und frontal angeordneten Akten zeigt er das „Urteil des Paris“, der die menschlichen Göttinnen eindringlich betrachtet. Mit 50.000 Euro traf eine baden-württembergische Institution die Mitte der Schätzungen. Das selbe Thema griff der Schweizer Charles-Louis Rivier schon 1922 auf und gestaltete daraus die neoklassizistisch kühle Überreichung des Apfels an Aphrodite, was zu 4.100 Euro führte (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Noch teils bekleidet ist Martha Pechstein in Hermann Max Pechsteins „Halbakt mit grünem Tuch“, das sie gerade über ihre Schultern nach oben wegzieht. Für die intime Darstellung seiner Gattin von 1932 war bei 36.000 Euro Schluss (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Frauen und Musen waren ebenso für Pablo Picasso bestimmend. Als kubistisch verfremdete Frau in blauem Kleid verewigte er 1955 Dora Maar auf der Lithografie „Femme Assise“, die von 15.000 Euro auf 26.000 Euro stieg. Unerwartet nach oben schnellte gleichfalls Moissey Kogans Plastik „Stehender weiblicher Dreiviertelakt“ der Zeit um 1933, der als reduziertes Terrakottaunikat mit 15.000 Euro über das Doppelte der erhofften 5.000 bis 7.000 Euro einfuhr.

Die jüngeren Klassiker

Mit 1,92 Millionen Euro Nettoumsatz bei 69,6 Prozent losbezogener Zuschlagsquote kamen die Nachkriegskünstler und Zeitgenossen etwas besser an als die der Moderne. Doch das Hauptstück des Abends, Heinz Macks frühe „Dynamische Struktur Schwarz“ von 1959/60 aus der legendären Sammlung Schniewind, fand erst im Nachverkauf für 180.000 Euro einen Abnehmer und musste damit einen Abschlag von 100.000 Euro zur unteren Schätzung verkraften. Noch schlechter lief es für den ZERO-Kollegen Otto Piene: Er konnte sich mit seiner „Kleinen schwarz-weißen Feuerblume“ von 1964 bei 70.000 bis 80.000 Euro überhaupt nicht durchsetzen. Weitere Verkaufsgaranten überzeugten mehr, wie etwa Gerhard Richter mit dem dunklen farbsatten Aquarell „16.4.88“ für 100.000 Euro am unteren Schätzrand. Sein jüngerer grünbrauner Ölstreifen über der Farbfotografie „23.Febr.01“ blieb dagegen bei 30.000 Euro stecken (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Das Medium Fotografie überraschte später bei Gina Panes „Azione Sentimentale“ betitelten Folge von 16 Schwarzweißaufnahmen, auf denen sie sich selbst bei ihrer teils brutalen Performance in der Mailänder Galleria Diagramme in Szene rückte. Die Abzüge von 1973 umkämpften Liebhaber weit über der Expertenmeinung von 3.000 Euro mit 19.000 Euro. Eine solche Euphorie löste allerdings nicht jedes Werk aus, von Yaacov Agams schwarz-weißem Op-Art-Relief „Night Paris“ von 1977 trennte sich der bisherige bayerische Privatsammler schon für 18.000 Euro statt der geplanten 40.000 bis 60.000 Euro.

Heute als Hauptvertreter des Informel gilt der bald hundertjährige Pierre Soulages mit seinen schwarzlastigen Kompositionen, von denen „Eau-forte n°10 a“ als stellenweise dunkelblau ergänzte Radierung von 1957 einige Aufmerksamkeit bis zu hohen 18.000 Euro auf sich zog (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Den gleichen Preis erzielte Markus Lüpertz mit seiner in strahlend bunten Flächen gestaffelten Eitemperatafel „Ohne Titel (Berlin)“ des Jahres 2002, die den wilden Charakter der Metropole abstrakt einfängt (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Zu den prominenten deutschen Künstlern gehört noch Georg Baselitz, der unter anderem mit seiner schwarz gefassten Bronze-, Eisen- und Kupferplastik „Vogelscheuche (Adler)“ vertreten war. Die humorvolle Umsetzung als eines von zehn Exemplaren brachte 34.000 Euro ein (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Eine minimalistische dreidimensionale Arbeit steuerte Richard Long bei. Seinen „fingerprint“ drückte er 2004 wiederholt nebeneinander mit Porzellanerde auf ein Stück Treibholz. Den schmalen Streifen ergatterte sich ein Kunde schon bei 25.000 Euro (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Politisches zum Wendejubiläum

Als bedrohlichen roten Vogel mit symbolträchtiger Sichel in der Hand, der ein gelbes Männchen mit seiner Kralle zu Boden drückt, setzte A.R. Penck 1990 seine Interpretation der „Stasi“ um. Schriftzüge wie „AU“ und schwarze Flächen sowie eine dunkel leuchtende Sonne ergänzen die dramatische Szene für 40.000 Euro (Taxe 45.000 bis 65.000 EUR). Einer plakativen Bildsprache bediente sich ebenfalls Jörg Immendorff 1981 für seine „Systemklemme (West)“. Ein Drumstick schlägt von oben auf das Schlagzeug, in dessen Mitte der Adler als Symbol der Bundesrepublik geklemmt ist. Den politischen Trommelwirbel von 1981 honorierten die Interessenten mit 42.000 Euro (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR). Zum Ende des Bosnien-Krieges hielt sich Günther Uecker unabhängig von der Autorin Ingrid Bachér in Sarajewo auf, illustrierte aber dennoch ihre nach der Stadt benannte Erzählung mit Serigrafien, die in einer Holzkiste nun 25.000 Euro einspielten (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Sein „Block“ aus geschmiedeten Nägeln, die er 1986 in einen massiven Nussbaumquader trieb, kam auf noch 10.000 Euro mehr (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Ohne selbst zu malen, griff Marcel Broodthaers 1972 die bildende Kunst auf und drückte sich in „RENE MAGRITTE ECRIT 1898-1967“ konzeptuell allein mit der Sprache aus. Der Name des Surrealisten und seine Lebensdaten prangen in großen dunkelroten Lettern auf der Leinwand, die mit ungeahnten 73.000 Euro überzeugte (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Titellose Geometrieexperimente

Radikal zurückgenommen ist Blinky Palermos „Ohne Titel (1973): gewidmet Thelonious Monk“. Ein schwarz bemaltes und ein mit einem Spiegel besetztes Sperrholzdreieck formen das Duo einer Dreißigerauflage für gut bezahlte 70.000 Euro (Taxe 45.000 bis 65.000 EUR). Die Freude an Palermos minimalistischen Darstellungsweise löste noch einen Bietwettbewerb für die Serigrafieserie „Suite“ aus vier braunen Packpapierblättern mit weniger streng geometrischen Strukturen von 1971 aus, der erst bei 37.000 Euro endete (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Das Dreieck nutzte dann gleichfalls Rosemarie Trockel 1994 als Grundform für „Ohne Titel III“, allerdings als mit Rosshaar besetzte Bürstenkonstruktion, die an ihre Textilkunst anknüpft. Der überdimensionierte, aus dem häuslichen Kontext gelöste Gebrauchsgegenstand zog ein Gebote von nur 60.000 Euro nach sich (Taxe 70.000 bis 100.000 EUR). Aus zackigen verzahnten Trapezen, Dreiecken und Fünfecken komponierte Sol LeWitt 1988 seine titellose Aquarellfläche, die vor allem von ihrem wiederholt auftauchenden kontraststarken Kolorit lebt und damit räumliche Effekte erzeugt. Die Gebote stoppten hier erst bei 40.000 Euro (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Als Vertreter der Op-Art legte Victor Vasarely mit „Meride +“ noch mehr Wert auf optische Täuschungen, die er in seiner schwarzen Netzkonstruktion der Jahre 1960/63 für 25.000 Euro vorführte (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Die anhaltende Beliebtheit der Pop Art spiegelte sich bei der elfblättrigen Folge „11 Pop Artists“ in unterschiedlichen Grafiktechniken von 1965 wieder. Für 34.000 Euro waren Arbeiten von internationalen Klassikern wie Tom Wesselmann, John Wesley, Roy Lichtenstein, Jim Dine, James Rosenquist, Mel Ramos und Allen Jones zu haben (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Andy Warhol trat zudem mit der Serigrafie „General Custer“ von 1986 aus der Serie „Cowboys and Indians“ an. Das aus Farbkontrasten und Linien aufgebaute Blatt sicherte sich ein Liebhaber für 25.000 Euro an der unteren Schätzgrenze. Seinen deutschen Zeitgenossen Joseph Beuys nahm Warhol 1980/83 in den Fokus. Für 22.000 Euro war die ikonische Negativabbildung des Exzentrikers mit Hut, schmalem Gesicht und Anglerweste als Serigrafie in hellen Farben auf schwarzem Karton zu haben (Taxe 22.000 bis 25.000 EUR). Auf sich selbst als Kreativen bezog sich Werner Büttner im Jahr 1990. Sein zeitübergreifendes Portrait „Der Künstler reißt sich als Baby die Windeln vom Leib“ polarisierte als früher Befreiungsschlag des Kunstschaffenden von allen Zwängen oder auch als sarkastischer Beitrag zum Geniekult in den Biografien vieler Künstler, deren Talent schon im Kleinkindalter erkannt worden sein will. Die plakative Darstellungsweise und Interpretationsfreiheit sorgten jedenfalls für überraschende 22.000 Euro (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Karl & Faber Auktionen

Amiraplatz 3

DE-80333 München

Telefon:+49 (089) 24 22 870

Telefon:+49 (089) 221865

Telefax:+49 (089) 22 83 350

E-Mail: info@karlundfaber.de



08.09.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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