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Peter Lindbergh gestorben

Einer der Großen der Fotografie ist tot: Peter Lindbergh

Peter Lindbergh ist tot. Er starb gestern im Alter von 74 Jahren in Paris. Der Modefotograf und Filmemacher, der eigentlich Peter Brodbeck hieß, wurde 1944 in Lissa im heutigen Polen geboren und arbeitete für internationale Modeschöpfer wie Jean Paul Gaultier oder Giorgio Armani. Seine markanten Schwarz-Weiß-Bilder wurden in den wichtigsten Magazinen der Welt gedruckt, etwa der Vogue, The New Yorker und Rolling Stone. Als erster Fotograf lichtete er Linda Evangelista, Naomi Campbell, Tatjana Patitz, Cindy Crawford und Christy Turlington gemeinsam ab. Mit seinem aufsehenerregenden Titelbild der britischen Vogue im Januar 1990, das die jungen Frauen nur in Herrenhemden zeigt, etablierte Lindbergh das Supermodel-Phänomen. Darüber hinaus schuf er Portraits von Stars wie Catherine Deneuve, Mick Jagger, Charlotte Rampling, Nastassja Kinski, Tina Turner, John Travolta, Madonna oder Cate Blanchett. Seit 1985 waren seine Fotos in Ausstellungen rund um den Globus zu sehen und machten in Häusern wie dem Victoria and Albert Museum in London, der Schirn Kunsthalle in Frankfurt, der Kunsthalle Rotterdam, dem Metropolitan Museum of Art in New York und dem Pushkin Museum in Moskau Halt.

Peter Lindbergh wuchs in Duisburg auf. Er studierte zunächst Malerei an der Werkkunstschule in Krefeld, bevor er sich 1971 der Fotografie zuwandte. Sein Vorbild war Vincent van Gogh, was ihn in Studienjahren zu einer Reise nach Arles veranlasste. Lindbergh war beeinflusst durch die expressionistischen deutschen Filme und den deutschen Ausdruckstanz der 1920er Jahre. Für seine frühen Aufnahmen fanden er Inspiration im Ruhrgebiet, etwa durch die Krupp-Stahlwerke der Industriestadt Duisburg. Von 1971 bis 1973 arbeitete er als Assistent den Düsseldorfer Fotografen Hans Lux. Fünf Jahre später zog Lindbergh nach Paris und begann seine internationale Karriere. Zunächst schoss er Bilder für die italienische „Vogue“, hierauf folgten Aufträge für die Vogue in England, Frankreich, Deutschland und Amerika. In seinen Portraits wollte er die Models nahbar zeigen, ihre Persönlichkeit festhalten und weniger die makellose stilisierte Schönheit. Diese Herangehensweise verdeutlichen seine Bildnisse von Stars wie der Schauspielerin Julianne Moore. In ein einfaches schwarzes Top mit Spaghettiträgern gekleidet, blickt sie direkt in die Kamera. Sie trägt kein Make-up, ihre vielen Sommersprossen überziehen ihr Gesicht, Arme und Brust, das wilde wuschelige Haar ist nicht gebändigt. So wirkt der sonst durchgestylte Star menschlich und zerbrechlich.

1991 veröffentlichte Peter Lindbergh seinen Dokumentarfilm „The Models“ mit den damaligen Supermodels. Mit der 30minütigen Dokumentation „Inner Voices“ von 1999 setzte er sich mit den Ausdrucksformen beim Method Acting auseinander. Gemeinsam mit Holly Fisher drehte er seinen letzten Film „Everywhere at Once“, der im Nebenprogramm der Filmfestspiele in Cannes 2007 zu sehen war. Peter Lindbergh wurde mit mehreren Auszeichnungen geehrt, darunter 1995 mit dem Top Award der Photokina, 1995 und 1997 mit dem International Fashion Award als bester Fotograf. 2001 wurde er in Frankreich zum Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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