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Norbert Tadeusz’ Werkschaffen in Düsseldorf

Der Düsseldorfer Maler Norbert Tadeusz gilt als großer Einzelgänger im Kunstgeschehen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Abseits großer Tendenzen wie Fluxus, ZERO, Minimal Art, Konzeptkunst oder Pop Art verfolgte er einen eigenen, unverkennbaren Stil. Seine figurativ angelegten, großformatigen und farbgewaltigen Gemälde erweisen sich noch heute auf Messen als Anziehungspunkte. Tadeusz, der 1940 in Dortmund zur Welt kam und von 1961 bis 1966 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Hoehme, Joseph Fassbender und vor allem als Meisterschüler bei Joseph Beuys studierte, arbeitete nach der Devise „Ich bin kein Künstler, sondern ein Maler“. Nun zeigt das Düsseldorfer Museum Kunst Palast eine konzentrierte Schau aus 44 Gemälden.

Die von Kay Heymer zusammengestellte Auswahl bringt die wesentlichen Phasen in Tadeusz’ Schaffen griffig auf den Punkt. Genereller Aspekt ist die Behandlung traditioneller Genres der Kunstgeschichte wie Stillleben, Landschaften oder Interieurs. Alle gegenstandsgebundenen Bilder fußen motivisch auf eigenen Beobachtungen. Einen Schwerpunkt bilden Aktfiguren. Vorwiegend in den 1970er Jahren malte Norbert Tadeusz in sich verrenkte, in exzentrischen Posen verharrende Figuren. Eine andere Serie sind die „Fleischstücke“ ab 1983. Die großformatigen Gemälde zeigen an Ketten aufgehängte Rinder- oder Pferdekadaver, wie der Künstler sie in italienischen Schlachthäusern vorfand. Farblich kräftig illustriert und fast schon abstrakte Züge annehmend, sind hier Anspielungen auf christliche Inhalte wie Kreuzigung oder Grablegung ersichtlich.

Der 2011 verstorbene Norbert Tadeusz strebte in seiner Malerei eine hohe Plastizität, eine raumgreifende Tiefe und einen starken Ausdruck an. Die Auseinandersetzungen mit Farbe und Raum artikulierte er besonders in bühnenartig verfassten großen Atelierszenen mit surreal anmutendem Geschehen. Hierbei inszenierte er bewusst Spannungen zwischen Nähe und Ferne, Flächen und Körper, Farben und Formen, Figuren und Hintergründen. Den Räumen und Gleichnissen gab er den Namen „Tadeusz-Szene“. Aber auch schlicht wiedergegebene Motive aus der unmittelbaren Umgebung entwickelte Tadeusz in stark an Edward Hopper erinnernden Gemälden. Seerosenbilder und Heuwagenmotive lassen an impressionistische Maler denken. Ausgesprochen individuell zeigen sich die Werke aus der Serie der „Sakral-Raum-Bilder“, bei denen eine Frau die Haltung des gekreuzigten Christus einnimmt.

Die Ausstellung „Norbert Tadeusz“ ist bis zum 2. Februar 2020 zu sehen. Das Museum Kunst Palast hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der im Museum 24,90 Euro kostet.

Stiftung Museum Kunst Palast
Ehrenhof 4-5
D-40479 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 566 42 100
Telefax: +49 (0)211 – 566 42 906

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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