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Doppelschau der Fotografen Schmölz in Köln

Hugo Schmölz, St. Aposteln, um 1936

Kurz vor dem Umzug in ein Interimsquartier widmet sich das Kölnische Stadtmuseum in einer zwei Themen gewidmeten Doppelschau dem Fotografen Hugo Schmölz und dessen Sohn Karl Hugo Schmölz. Neben der eher lokal geprägten Ausstellung „Köln am Rhein“ entführt die Präsentation „Köln an der Seine“ mit vielen bislang unbekannten Fotos auf die architekturgeschichtlich bedeutende Weltausstellung des Jahres 1937 in Paris.

„Köln am Rhein“ zeigt in vier 26teiligen Serien die Veränderung der Stadt. Ausgangspunkt war der 1947 erteilte Auftrag des Kölner Presseamtes, die Nachkriegsstadt zu dokumentieren. Karl Hugo Schmölz fotografierte dabei genau jene städtebaulichen Situationen, die bereits sein Vater vor dem Krieg aufgenommen hatte. Das Gegenüber von Unzerstörtem und Zerstörtem sollte eine Orientierungshilfe für den Wiederaufbau sein. Diese beiden Serien fanden zu Beginn der 1990er Jahre für eine Ausstellung eine Fortsetzung, bevor man nun nach 25 Jahren erneut Aufnahmen von den selben Örtlichkeiten machte. Vorbei an markanten Plätzen, historischen Stadttoren, Kirchen, charakteristischen Bauten und öffentlichen Grünzonen erlebt der Besucher die Prozesshaftigkeit der Architektur bei Steigerung von Beschilderungen, Markierungen, die Sicht verdeckenden Markisen, Schirmen und Kleinarchitekturen.

Pablo Picassos Monumentalgemälde „Guernica“, eine einzigartige Anklage gegen den Krieg, sowie das Gegenüber des sowjetischen Pavillons mit Hammer und Sichel und des gigantischen Turmes des „Deutschen Hauses“ mit dem Reichsadler bestimmen das Bild der Pariser Weltausstellung von 1937. Bislang eher unbekannt war, dass Köln als einzige Stadt mit einem eigenen Pavillon präsent war. Im Schatten der Speerschen Monumentalarchitektur hatte der Architekt Josef Op Gen Oorth direkt am Seine-Ufer den Kölner Pavillon geplant und leicht, sachlich sowie unaufdringlich gestaltet. Hugo Schmölz, der während des Dritten Reiches zum meistbeschäftigten Architekturfotografen aufstieg, hielt nicht nur das Kölner Ausstellungshaus, sondern in zahlreichen weiteren Ansichten das Umfeld fest.

Als Schmölz nach schwerer Erkrankung 1938 verstarb, sprang sein 1917 geborener Sohn für den Vater ein und führte die Arbeiten fort. Hier entdeckte Albert Speer den gerade erst 21jährigen, im väterlichen Atelier ausgebildeten Fotografen. Begeistert von dessen Fähigkeiten, bestellte Speer Karl Hugo Schmölz zum allein beauftragten Fotografen für seine Modelle zur neuen Hauptstadt „Germania“. In den 1950er Jahren gehörte Schmölz dann mit der vom Vater übernommenen klaren, neusachlichen Bildsprache zu den prägenden Fotografen der Epoche. Ab 1960 widmete er sich dann der Werbefotografie. Karl Hugo Schmölz verstarb 1986.

Die Doppelausstellung „Köln am Rhein – Oder: Von Zeit zu Zeit“ und „Köln an der Seine – Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“ ist bis zum 15. Dezember zu besichtigen. Das Kölnische Stadtmuseum hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zu beiden Ausstellungen sind Begleitbände erschienen.

Kölnisches Stadtmuseum
Zeughausstraße 1-3
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 223 98
Telefon: +49 (0)221 – 221 241 54


29.08.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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24.08.2019, Köln am Rhein – Oder: Von Zeit zu Zeit

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Kölnisches Stadtmuseum

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Karl Hugo Schmölz, Auf der Terrasse des Kölner Pavillons, 1937
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Karl Hugo Schmölz, Im Kölner Pavillon, 1937
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Karl Hugo Schmölz, Hohe Straße, Blick nach Süden, 1947
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Hugo Schmölz, Hohe Straße, Blick nach Süden, um 1927
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Karl Hugo Schmölz, Blick auf den Eiffelturm: links das
 Deutsche Haus, rechts der sowjetische Pavillon, 1937
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