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Udo Kittelmann verlässt Berlin

Udo Kittelmann legt seinen Direktorenposten nieder

Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB), wird auf eigenen Wunsch seinen noch bis zum 31. Oktober 2020 laufenden Vertrag nicht mehr verlängern. Der 61jährige wird dann nach zwölf Jahren die Leitung der auf die fünf Häuser Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen, Sammlung Scharf-Gerstenberg und Hamburger Bahnhof verteilten Sammlung abgeben. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die SMB bedauern seinen Weggang.

„Udo Kittelmann und sein versiertes, leidenschaftliches Wirken werden fehlen. Mit seinem feinen Gespür für kulturelle und gesellschaftliche Tendenzen schafft es Udo Kittelmann immer wieder, wichtige Themen frühzeitig aufzuspüren, den Kunstkanon aufzubrechen und gesellschaftliche Debatten auszulösen. Mit seiner Vision eines Museums, die stets den Menschen ins Zentrum rückt, setzt er fortwährend Impulse für den internationalen Kunst- und Museumsdiskurs – Impulse, an denen sich andere Institutionen international orientieren. Persönlich und im Namen der Staatlichen Museen zu Berlin danke ich Udo Kittelmann für die stets sehr guten und ertragreichen Jahre der Zusammenarbeit“, kommentiert Michael Eissenhauer, Generaldirektor der SMB, Kittelmanns langjähriges Engagement.

Zu Kittelmanns zahlreichen Verdiensten in seiner Amtszeit zählt beispielsweise die Akquise von über 500 Werken aus allen Epochen seit dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwartskunst, darunter Leo von Klenzes „Concordia-Tempel“ von 1857, Lotte Lasersteins „Abend über Potsdam“ aus dem Jahr 1930, Pierre Huyghes „Zoodram 6“ von 2013, Adrian Pipers „The Probable Trust Registry“, entstanden 2013 bis 2015, sowie Max Beckmanns „Selbstbildnis in der Bar“ von 1942. Hinzu kommt ein umfangreiches, publikumswirksames und vielschichtiges Ausstellungsprogramm. In seiner Verantwortung lagen außerdem mehrere bedeutende strategische Entscheidungen für die Geschichte der Nationalgalerie, so etwa die Einrichtung der temporären Neuen Galerie im Hamburger Bahnhof oder die Planung des Neubaus der Nationalgalerie am Kulturforum, der noch in diesem Jahr begonnen werden soll.

Udo Kittelmann, ursprünglich gelernter Augenoptiker, begann seine Karriere als Kurator 1988 mit der Organisation erster Ausstellungen und leitete bis 2001 zunächst das Forum Kunst in Rottweil, anschließend den Ludwigsburger und schließlich den Kölner Kunstverein. Ab 2002 führte der gebürtige Düsseldorfer sechs Jahre lang das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main. Kittelmann trat den Direktorenposten in Berlin am 1. November 2008 an. 2001 gestaltete der Autodidakt mit einer Installation von Gregor Schneider den deutschen Beitrag für die venezianische Kunstbiennale. 2013 wurde Udo Kittelmann als „Europäischer Kulturmanager des Jahres“ geehrt. Im selben Jahr kuratierte er wieder auf der Biennale in Venedig als erster nichtrussischer Kommissar den Pavillon für Russland. Die Leitung der Nationalgalerie in Berlin wird nach Kittelmanns Ausscheiden und bis zur Neubesetzung der Stelle übergangsweise der derzeitige stellvertretende Direktor Joachim Jäger übernehmen.


22.08.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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