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Paco Knöller in Leverkusen

Paco Knöller, Aufwachraum (Z707), 2015

Noch bis zum 1. September präsentiert das Museum Morsbroich in Leverkusen Zeichnungen und Holzschnitte von Paco Knöller und gibt damit einen Überblick über das grafische Schaffen des 1950 in Obermarchtal geborenen Künstlers. Seit 1989 lässt die Gattung Zeichnung Knöller nicht mehr los; sie ist zu einem Kontinuum in seinem Œuvre geworden. Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys von 1972 bis 1978 sah er in der Zeichnung das „Ur-Instrument, die Welt zu erfragen und zugleich die eigene Welt zur Anschauung zu bringen“. Nach und nach hat Knöller hierfür seine eigenen Bildchiffren erfunden, Notate an der Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Die Linien sind bei ihm weder reine Gesten, noch ein Mittel zur Illustration einer Geschichte. Vielmehr sind sie ein Weg, Sinneseindrücke, Erfahrungen und die Natur zu reflektieren. Knöller nutzt die Zeichnung, um seine Realitätspartikel, die sich als Erinnerungen abgelagert haben, wieder ans Licht zu holen und Denkbewegungen zu erfassen und neu zu wecken.

Um diesen Denkanreiz zu stimulieren, arbeitet er seit 2014 an dem Zeichnungszyklus „Aufwachraum“. Mit diesen assoziationsreichen und filigranen Blättern will Paco Knöller einen Zustand der Wachheit und Beweglichkeit in der Wahrnehmung hervorrufen. Es beginnt damit, „der Trägheit und Beschränktheit des eigenen Blicks gewahr zu werden, um die Schlafmaske der Konvention und Selbstzensur ablegen zu können“, so Kurator Fritz Emslander. Wenn man Knöllers subtilen zeichnerischen Expeditionen folge, werde der Betrachter empfänglich für das, was man vorher nicht sehen konnte, vielleicht auch für das, was sich dem bloßen Augenschein entzieht, so Emslander weiter. Dazu deutet Knöller in seinen Zeichnungsfolgen, die so poetische Titel wie „Rumoren“, „Wenn Zellkerne zu wandernden Planeten werden“ oder „Lichtsaat“ tragen, die Figur meist in knappen Umrisslinien als Kopf, Hand oder Arm rudimentär an. Daraus entwickelt Knöller dann Gedankengebäude, die auf die Erlebnissphäre dessen verweisen, der zeichnet, oder dessen, der die Zeichnung betrachtet und sich darin spiegeln kann.

Die Ausstellung „Paco Knöller. Zeichnungen und Holzschnitte 1989-2018“ läuft bis zum 1. September und endet an diesem Tag mit dem Museumsfest. Das Museum Morsbroich hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Begleitend zur Ausstellung erscheint im Kerber Verlag die erste umfassende Publikation zu Knöllers zeichnerischem Werk. Sie kostet im Museum 38 Euro, im Buchhandel 45 Euro.

Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Straße 80
D-51377 Leverkusen

Telefon: +49 (0)214 – 855 560
Telefax: +49 (0)214 – 855 56 44

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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