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Sarah Abu Abdallah in Hamburg

in der Ausstellung „Sarah Abu Abdallah: For the First Time in a Long Time“

„Sarah Abu Abdallah: For the First Time in a Long Time“ lautet der Titel der ersten europäischen Einzelausstellung der saudi-arabischen Multimediakünstlerin im Hamburger Kunstverein. In Filmen, einer großformatigen Malerei, aber auch Texten und Installationen setzt sich Abu Abdallah mit den Gegensätzen in ihren Lebenswelten auseinander. Ein grell pinkfarben beleuchtetes Gewächshaus, in dessen Innerem Tomaten wachsen sollen, ist eine der Installationen, in der sie den Kontrast zwischen ungezähmter und durch den Menschen beeinflusster, beziehungsweise zerstörter Natur thematisiert. Dazu nutzt sie eine alte Tomatensorte, die aufgrund von Bodenreformen in der freien Wildbahn Saudi-Arabiens ausgestorben ist. Durch das Anpflanzen versucht die 1990 geborene Künstlerin, zum einen die Erinnerung und den Geschmack ihrer Kindheit wiederzubeleben, zeigt zum anderem aber auf, dass das Verlorene nur künstlich und nie wieder gleich nachgebildet werden kann.

Neben ihrem älteren Film „The Salad Zone“ aus dem Jahr 2013 läuft auch ihre aktuelle Videoarbeit „The House That Ate Them Whole“ von 2018. Eine menschenleere Villa scheint alle ihre Bewohner verschlungen zu haben und träumt davon, sich aus ihrer immobilen Lage zu befreien. Sarah Abu Abdallah beschäftigt sich hier mit dem Gedanken, inwiefern das alltägliche Umfeld, die Inneneinrichtung und angehäuften Besitztümer das Verhalten des Menschen nach außen und dessen Kultur formen. Sie greift dabei auf ihre Beobachtungen und Zwänge des Alltags zurück, die sie länderunabhängig bei allen Reisen und Auslandsaufenthalten empfand. Ihre Analyse unterschiedlicher Kulturen spielt auf übertriebenen Konsum und Kritik am Kapitalismus an und steht auch als Sinnbild für eine repressive Gewaltherrschaft. Einen breiten Teil der Ausstellung nimmt eine großformatige Malerei der jungen Künstlerin ein. Die dunkelgrundige, an einen Wandfries erinnernde Arbeit mit eingefügten Collagen wirkt wie ein Versuch, die permanente, ungefilterte Informationsflut und den ständigen Wandel des Lebens zu verbildlichen.

Sarah Abu Abdallah studierte Digital Media Art Studies an der Rhode Island School of Design in Providence und an der Universität von Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ihre Arbeiten zeigte sie bei internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen, etwa 2013 bei der Biennale in Venedig, 2015 beim Chicago Underground Film Festival, 2018 in Paris im Museìe d’Art Moderne de la Ville de Paris und im Centre Pompidou.

Die Ausstellung „Sarah Abu Abdallah: For the First Time in a Long Time“ läuft bis zum 20. Oktober. Der Kunstverein in Hamburg hat Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Kunstverein in Hamburg
Klosterwall 23
D–20095 Hamburg

Telefon: +49 – (0) 40 – 32 21 57
Telefon: +49 – (0) 40 – 32 21 59

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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