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Lichtkunstpreis für Jan van Munster

Jan van Munster erhält den Deutschen Lichtkunstpreis

Der Deutsche Lichtkunstpreis 2020 geht an Jan van Munster. Mit der Auszeichnung ehre die Robert Simon Kunststiftung den 80jährigen Niederländer für herausragendes Lebenswerk, teilte das Kunstmuseum Celle, an dem die Stiftung ansässig ist. Munster sei ein Künstler mit einem sehr stringenten, über fünf Jahrzehnte entwickelten Œuvre. In seinem Schaffen setze er sich intensiv mit dem Begriff der Energie auseinander. Seine Skulpturen und Installationen, viele davon im öffentlichen Raum, verknüpfen Aspekte geistiger Energie, etwa Ideen oder Schöpferkraft, mit physikalischen Transformationsprozessen, die Energie freisetzen – häufig in Form von Licht. „Mein Werk handelt von Energien, von Zeit und Raum und den Gegensätzen, die darin enthalten sind: Licht und Dunkel, Wärme und Kälte, Hass und Liebe, Anziehen und Abstoßen, Lärm und Stille“, so Jan van Munster selbst über seine Arbeit.

Geboren am 3. Juni 1939 in Gorinchem, hat der Bildhauer und Lichtkünstler zwischen 1955 und 1960 in Rotterdam und Amsterdam studiert. Seither ist er mit Skulpturen aus Holz, Bronze, Stein, Glas und Licht sowie Film- und Videoarbeiten vor allem in Holland und Deutschland hervorgetreten. Alle Arten von Energie betrachtet Jan van Munster dabei als Metapher für das Leben. So ließ er sich für viele Werke unter anderem von Temperatur, Magnetismus, Radioaktivität und Elektrizität inspirieren. In Deutschland sind etwa seine Lichtinstallationen für das Sparkassen-Gebäude in Ludwigshafen am Rhein oder der „Sonnenstrahl für Heilbronn“ auf dem Heilbronner Wartbergturm zu sehen. Ausstellungen seiner Werke fanden beispielsweise im Stedelijk Museum in Amsterdam, im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam, im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen oder im Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna statt.

Ein weiteres zentrales Anliegen ist ihm die Stärkung kreativer Kräfte in der Gegenwartskultur über das eigene künstlerische Schaffen hinaus. So unterrichtete Jan Van Munster an verschiedenen Kunstakademien in den Niederlanden und förderte er als engagierter Lehrer junge Künstlerinnen und Künstler in ihrer Entwicklung. Über zwanzig Jahre lang unterstützte die von ihm gegründete „Stichting IK“ künstlerische Forschungsprojekte mit einem Artist-in-Residence-Programm.

Seit 2014 vergibt die Robert Simon Kunststiftung alle zwei Jahre den Deutschen Lichtkunstpreis in Celle. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und mit einer Ausstellung im Kunstmuseum Celle verbunden. Bisherige Preisträger waren Otto Piene (2014), Mischa Kuball (2016) und Brigitte Kowanz (2018). Jan van Munster erhält den Deutschen Lichtkunstpreis im Januar 2020 bei einem Festakt im Kunstmuseum Celle.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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