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Dana Lixenberg im Salzburger Fotohof

Dana Lixenberg, Toussaint, 1993

Ab heute zeigt der Fotohof in Salzburg die Serie „Imperial Courts 1993-2015“ von Dana Lixenberg. Im Zentrum ihrer Fotografien stehen die Bewohner von Watts, einem prekären Stadtteil in Los Angeles. Startpunkt für Dana Lixenbergs Langzeit-Porträtstudie waren die Ausschreitungen und Unruhen des Jahres 1992, die ganz Los Angeles erschüttert hatten. Sie brachen nach dem Freispruch der vier Polizisten aus, die den Afroamerikaner Rodney King 1991 bei seiner Verhaftung schwer misshandelten. Lixenberg hatte im Auftrag eines holländischen Magazins die Unruhen dokumentiert und begann im Anschluss, sich für die Schicksale der einzelnen Bewohner zu interessieren.

Bei ihren zahlreichen Besuchen ab 1993 porträtierte sie die Menschen vor Ort immer wieder im Freien bei natürlichem Licht und verwendete dazu das klassische Schwarz-Weiß-Großformat. Die Porträts sind von gegenseitigem Respekt getragen und zeigen die Abgebildeten als selbstbewusste wie auch verletzliche Individuen. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten veränderten sich nicht nur die Physiognomie und der Habitus der Dargestellten, sondern auch das allgemeine Erscheinungsbild des urbanen Raums. Im Verlauf des Projekts waren einige Bewohner getötet worden, andere kamen ins Gefängnis oder verschwanden. Aus den Kindern der früheren Fotografien wurden Erwachsene, die ihre eigenen Familien gründeten. Video- und Audioaufzeichnungen von Lixenberg geben in der Ausstellung einen zusätzlichen Einblick in das Gesamtprojekt der Künstlerin, einem vielschichtigen und berührenden sozialen Dokument über das Vergehen der Zeit in einer Randzone der Gesellschaft.

Dana Lixenberg, geboren 1964 in Amsterdam, studierte von 1984 bis 1989 Fotografie, zunächst am London College of Printing anschließend an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. Ihre Arbeiten, die sie stets mit einer großformatigen Kamera anfertigt, lassen die Grenze zwischen künstlerischen Porträts und journalistischer Dokumentation verschwimmen. Meist sind ihre Motive Orte und Personen der Randkulturen – Gangs, Obdachlose, ethnische Minderheiten, Reservate –, die Lixenberg einfühlsam und vor allem frei von Vorurteilen und Stereotypen in den Fokus nimmt. Ihre Arbeiten wurden vielfach international ausgestellt. Außerdem waren sie in verschiedenen Publikationen wie dem New Yorker, dem New York Times Magazine, Vibe, Newsweek oder der amerikanischen Vogue zu sehen. Für „Imperial Courts“ wurde Lixenberg 2017 mit dem Deutsche Börse Photography Foundation Prize ausgezeichnet. 2018 stand sie mit einem Porträt des niederländischen Musikers Lil’ Kleine auf der Shortlist für den Rabobank Dutch Photographic Portrait Prize. Dana Lixenberg lebt und arbeitet in Amsterdam und New York.

Die Ausstellung „Imperial Courts 1993–2015. Dana Lixenberg“ läuft vom 2. August bis zum 28. September. Der Fotohof hat dienstags bis freitags von 15 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellungsobjekte sind zudem auf der multimedialen Website www.imperialcourtsproject.com sowie im 2015 bei Roma Publications Amsterdam verlegten Fotobuch „Imperial Courts 1993-2015“ dokumentiert.

Fotohof – Verein zur Förderung der Autorenfotografie
Inge-Morath-Platz 1-3
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 84 92 96
Telefax: +43 (0)662 – 84 92 96 4

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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02.08.2019, Imperial Courts 1993–2015. Dana Lixenberg








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