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Neues Digitalisierungsprojekt der Kunsthalle Bremen

Utagawa Hiroshige, Abendstimmung an der Ryogoku-Brücke

Aktuell läuft in der Kunsthalle Bremen ein Projekt, das die Sammlungsbestände der französischen und japanischen Grafik digitalisiert. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Maßnahme will in den kommenden drei Jahren die Abbildungen und wichtige Angaben von etwa 18.000 Werken in die Museumsdatenbank einspeisen und ab 2022 der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Digitalisierung verspricht wesentliches Material offenzulegen, insbesondere die Erforschung der Sammlungsgeschichte sowohl der bedeutenden privaten Stiftungen aus der Gründungszeit des Kunstvereins, als auch die Kriegs- und Nachkriegszeit.

Das Konvolut besteht aus etwa 17.000 französischen und 1.000 japanischen Arbeiten auf Papier, das zwischen 1899 und 1984 durch die damals amtierenden Direktoren Gustav Pauli, Emil Waldmann und Günter Busch aufgebaut wurde. Der Zusammenhang zwischen den japanischen und französischen Kunstwerken liegt im Phänomen des „Japonismus“. In den 1850er Jahren beendete Japan aufgrund von innerem und äußerem Druck seine langjährige Isolation. Mit Frankreich begann ein enger kultureller Austausch. Unter anderem beeinflussten die japanischen Farbholzschnitte westliche Strömungen wie den Impressionismus oder den Post-Impressionismus. Dies zeigt sich in Mitteln wie der arabeskenhaft gezogenen Konturlinie, der bewusst eingesetzten Leere und der betonten Flächigkeit der Darstellung.

In einem ersten Schritt werden die Grafiken digital fotografiert und in der Datenbank mit den Angaben wie Künstlernamen, Titel, Maße und Technik so vollständig wie möglich festgehalten. Hinzu kommen die alten und neuen Zuschreibungen sowie die Objektbiografie mit Erwerbsdatum und Vorbesitzern. Mehr als die Hälfte der Werke werden im Zuge des Projektes erstmals systematisch erschlossen. Die Datenbank wird mit Schlagworten und Normdaten angereichert, um die Suchfunktion zu optimieren. Sie sind die Grundlage für die spätere Online-Veröffentlichung. Die Verschlagwortung der grafischen Blätter mit dem internationalen Kodifizierungsstandard „Iconclass“ erfolgt durch das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, das als Projektpartner zudem die Veröffentlichung der Daten im Grafikportal übernimmt.


31.07.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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