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Kunstpreis für Damián Ortega

Der Bildhauer Damián Ortega ist der erste Gewinner des „Ezratti Family Prize for Sculpture“ des Institute for Contemporary Art (ICA) in Miami. Das Preisgeld von 15.000 Dollar ist Teil einer Stiftung der in Miami ansässigen Familie Ezratti in Höhe von 500.000 Dollar und soll in die Ausführung eines neuen Werkes für den Skulpturengarten des ICA fließen. Ortega plant, seine neue Arbeit „Replicant Stone“ im November aufzustellen. Der mexikanische Bildhauer verwendet Pyrit, auch als Katzengold bekannt, bei der Anfertigung der Skulptur, da ihn die geometrisch-kubistischen Formen dieses natürlich entstehenden Minerals faszinieren.

Damián Ortega ist bekannt für seine großformatigen mehrteiligen Installationen. Für seine Experimente mit Form und Materialien nutzt er meist Alltagsgegenstände wie Werkzeuge, Golfbälle, Ziegelsteine oder auch Tortillas. Häufig sind diese in Gruppen an der Decke hängend montiert und scheinen so der Schwerkraft zu trotzen. Mit „Cosmic Thing“ feierte Ortega 2002 bei der Biennale in Venedig seinen Durchbruch: Er zerlegte einen VW-Käfer in seine Einzelteile und ließ diese an Fäden frei im Raum schweben. Darüber hinaus arbeitet er auch mit Fotografien und Video-Performances.

Damián Ortega wurde 1967 in Mexiko-Stadt geboren. Bereits als 16jähriger verließ er sein künstlerisch und intellektuell geprägtes Elternhaus und ging bei verschiedene Cartoonisten und Bildhauern in die Lehre, während er sich durch Gelegenheitsjobs finanzierte. Er lebte mehrere Jahre in Lissabon und Rio de Janeiro. In der brasilianischen Großstadt prägten ihn vor allem seine Eindrücke der Favelas. Ein ebenso wichtiger künstlerischer Einfluss waren die großformatigen Wandmalereien des ebenfalls aus Mexiko stammenden Diego Rivera. Dem Erfolg mit „Cosmic Thing“ auf der Biennale folgte 2004 seine erste große Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel. 2006 erhielt Ortega ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, stellte 2007 in der DAAD-Galerie aus und siedelte sich in der deutschen Hauptstadt an. In jenem Jahr erhielt er auch dem Publikumspreis beim „Preis der Nationalgalerie für junge Kunst“ in Berlin. Seine Skulpturen und Installationen waren seither bei zahlreichen internationalen Gruppen- und Einzelschauen vertreten. Heute lebt und arbeitet Damián Ortega in Berlin und Mexiko-Stadt.

Das 2014 in Miami gegründete Institute for Contemporary Art präsentiert wichtige bildhauerische Arbeiten von Thomas Bayrle, Abigail DeVille, Charles Gaines und Chris Ofili. Für den dazugehörigen Skulpturengarten beauftragte das Museum die Künstler Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla, Pedro Reyes oder Mark Handforth mit neuen Werken. Durch den neu gestifteten Preis des Immobilienunternehmers Itchko Ezratti kann dieses Programm nun ausgeweitet werden.

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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