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Carlos Cruz-Diez gestorben

Carlos Cruz-Diez ist in Paris gestorben

Der venezolanische Künstler Carlos Cruz-Diez ist tot. Er starb am vergangenen Samstag mit 95 Jahren in seiner Wahlheimat Paris. Cruz-Diez galt als Wegbereiter der Op-Art und der Kinetischen Kunst. Farben und Bewegung waren zentrale Themen seines Schaffens, mit denen er sich auf vielfältige Weise auseinandersetzte. Mit den Werkgruppen „Transchromie“ und „Physichromie“ schuf Cruz-Diez begehbare Installationen und Wandbilder, die den Betrachter immer wieder mit neuen Perspektiven und Farbeffekten überraschen. In den Arbeiten „Induction Chromatique“ spielte der Künstler mit der menschlichen Wahrnehmung und erzeugte durch Einsatz von Farbe und Form bewusst optische Nachbilder bei den Besuchern. In seinen „Environnement Chromointerférence“ bezog Cruz-Diez den Betrachter mit in das Werk ein: Mittels computergesteuerter Projektion wird ein Raum von sich vertikal bewegenden Lichtstreifen erfasst, durch die Bewegung des Besuchers innerhalb dieses Raumes entstehen kontinuierlich neue Überlagerungen, Brechungen und Schatten.

Carlos Cruz-Diez wurde am 17. August 1923 in Caracas geboren. Von 1940 bis 1945 studierte er an der Hochschule für Bildende Kunst seiner Heimatstadt. Anschließend arbeitete er für verschiedene Zeitungen und als Kreativdirektor einer Werbeagentur, bevor er 1960 mit seiner Familie nach Paris umzog. 1986 wurde er zum Professor und Direktor der Abteilung Kunst am IDEA – Institut International d’Etudes Avancées in Caracas berufen. Seit 2008 war Cruz-Diez französischer Staatsbürger und erhielt 2012 den Orden der Ehrenlegion. Außerdem verliehen ihm die venezolanische Universidad Simón Bolívar und die Universidad Central in Caracas sowie die Universidad de Los Andesin in Mérida Ehrendoktortitel.

1947 fand im Instituto Venezolano-Americano in Caracas Cruz-Diez’ erste Einzelausstellung statt, darauf folgten zahlreiche weitere internationale Einzel- und Gruppenpräsentationen. Seine Arbeiten befinden sich in internationalen Sammlungen, unter anderem im Museum of Modern Art in New York, in der Tate Modern in London, im Centre Pompidou in Paris, im Museum Würth und im Museum of Fine Arts in Houston. Auch im öffentlichen Raum hinterließ Carlos Cruz-Diez seine Spuren, so gestaltete er beispielsweise die Wände und Böden des Simón Bolívar International Airport und die Boutique Longchamp in Paris. Die letzte große Ausstellung in Deutschland fand 2018 im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt statt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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