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Galerie Döbele verabschiedet sich mit Hassebrauk aus Dresden

Ab morgen zeigt die Galerie Döbele in ihrer letzten Ausstellung am Standort Dresden Werke von Ernst Hassebrauk, bevor sie sich nach Mannheim zurückzieht. Die kleine Schau mit insgesamt elf Arbeiten beinhaltet beispielsweise zwei frühe weibliche Porträts aus den 1930er Jahren. Typisch für seine künstlerischen Adaptionen im Spätwerk sind die Gouache „Antike Gegenstände“ von 1954 oder die in Tusche um 1960 gefertigte „Studie nach Rosalba Carriera“. Drei Landschaften und vier Stillleben komplettieren den repräsentativen Überblick zu Hassebrauks Schaffen.

Der 1905 in Dresden geborene Maler und Zeichner studierte ab Mitte der 1920er Jahre an der Kunstgewerbeakademie und der Technischen Hochschule seiner Heimatstadt. Ab 1927 setzte er seine Ausbildung an der Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig fort und wurde Meisterschüler von Willi Geiger. Gleichzeitig belegte er die Fächer Kunstgeschichte, Pädagogik und Philosophie an der Universität Leipzig. Nach ersten kleineren Ausstellungserfolgen unternahm er in den 1930er Jahren mehrere Reisen durch Süddeutschland und die Schweiz, später folgten weitere Studienreisen nach Holland oder auch nach Ungarn. Ab 1935 wurde er dabei von seiner Frau Charlotte begleitet. Von 1946 bis 1949 war Hassebrauk als Dozent und Professor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, seiner früheren Ausbildungsstätte, angestellt. Seither lebte er die meiste Zeit als freischaffender Künstler wieder in Dresden. Dort entstand ab 1958 sein großes Adaptionswerk mit Zeichnungen nach den aus der Sowjetunion zurückgekehrten Dresdner Kunstschätzen, vor allem des Grünen Gewölbes und der Porzellansammlung. Ernst Hassebrauk verstarb 1974 in Dresden.

Vor 40 Jahren widmete sich die drei Jahre zuvor von Johann Döbele in Ravensburg gegründete Galerie mit Ernst Hassebrauk erstmals einem Künstler aus Dresden. Auf dessen Werke war Hedwig Döbele mehr zufällig im Haus eines Freundes gestoßen. Mit Hassebrauks zwischen Impressionismus und Expressionismus changierendem, von starken Farbkontrasten und einem zeichnungshaften Stil geprägten Œuvre entflammte in der Galeristin die über Jahre anhaltende Begeisterung für die Dresdner Kunst. So traf man in der Galerie Döbele regelmäßig auf Werke von Künstlern aus der Elbmetropole, und die Galeristin reiste regelmäßig persönlich dorthin. Fortan gehörten außer Hassebrauk auch Künstler wie Hermann Glöckner, Josef Hegenbarth, Hans Jüchser, Max und Wilhelm Lachnit, Curt Querner, Hans Theo Richter, Theodor Rosenhauer, Wilhelm Rudolph und Paul Wilhelm zum Programm der Galerie.

Die Ausstellung „Mit Hassebrauk fing alles an“ ist vom 27. Juli bis zum 17. August zu sehen. Die Galerie Döbele hat mittwochs, donnerstags und freitags von 12 bis 18 Uhr geöffnet, am Samstag von 11 bis 16 Uhr.

Galerie Döbele
Pohlandstraße 19
D-01309 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 318 290
Telefax: +49 (0)351 – 318 298

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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