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Kunstwerke für Schloss Erbach gesichert

Der Oraniersaal in Schloss Erbach

Die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen hat über 300 Kunstwerke angekauft, die bisher im privaten Eigentum der Grafen von Erbach waren. Sie verbleiben nun dauerhaft im Schloss Erbach im Odenwald und werden an ihrem angestammten Ort präsentiert. Zu dem Konvolut gehören etwa die Ausstattung der Hubertuskapelle sowie die Ahnengalerie des Grafengeschlechts. Damit wird das Schloss Erbach, das als gesamtes Teil der Liste des national wertvollen Kulturgutes ist, nicht zerstört. Finanzielle Förderer der Neuerwerbungen waren die Kulturstiftung der Länder, die Ernst von Siemens Kunststiftung, die BKM Fonds für nationales Kulturgut und die Hessische Kulturstiftung.

Die Arbeiten verdeutlichen drei Jahrhunderte einer Familiengeschichte zwischen Odenwald und den Niederlanden mit mehreren Portraits, darunter Anthonis van Dycks barockes Konterfei „Ernestine Yolanda, Gräfin von Nassau-Siegen, geborene Prinzessin de Ligne et du Saint-Empire“. Die Ahnengalerie illustriert dynastische Kontinuität und Bedeutung der Adelsfamilie. Kurz nachdem der Erbacher Schenk 1532 in den Grafenstand erhoben wurde, entstand das erste Portrait. Meist handelt es sich um ganzfigurige und lebensgroße Bildnisse. Im 17. Jahrhundert verband eine Heirat die Grafen zu Erbach mit dem Haus Oranien-Nassau, wodurch 13 Bildnisse, darunter von Gerrit van Honthorst, Wybrand Simonsz de Geest, Michiel van Mierevelt und Jan Anthonisz van Ravesteyn, nach Erbach kamen und im sogenannten „Oraniersaal“ ihren Platz fanden.

Der wohl bekannteste Bewohner des Schlosses war Graf Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823). Er trug umfangreiche Sammlungen von Rüstungen, Waffen, Geweihen und römischen sowie griechischen Antiken zusammen. Letztere bilden heute die einzige Antikensammlung des 18. Jahrhunderts in Deutschland, die in ihrem ursprünglichen Zusammenhang aufgestellt ist. Sein Enkelsohn Graf Eberhard XV. (1818-1884) sammelte für die Hubertuskapelle mehrere Kunstwerke: Gemälde mit religiöser Thematik, Epitaphe und einen spätgotischen Flügelaltar des ausgehenden 15. Jahrhunderts. Neunzehn historische Sammlungskataloge, angefertigt von Künstlern aus dem Umkreis Graf Franz’ I. und versehen mit aufwendigen Illustrationen, wurden zudem als sammlungshistorische Quellen erworben.


25.07.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Der Oraniersaal in Schloss Erbach
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 Yolanda, Gräfin von Nassau-Siegen, geb. Prinzessin de Ligne et du Saint-Empire
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