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DAAD‐Preis für Yasamin Saffarian

Yasamin Saffarian, Aus der Fotoserie „Ungefähr“, 2013

Yasamin Saffarian hat den DAAD‐Preis für ausländische Studierende an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig erhalten. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde der 1990 in Teheran geborenen Künstlerin am Wochenende bei der feierlichen Verabschiedung der Diplomandinnen und Diplomanden überreicht. „In ihrer künstlerischen Arbeit verhandelt Yasamin Saffarian interkulturelle Codes und Sichtweisen, die durch eine Verschiebung des Kontextes kulturelle Konventionen konstruktiv in Frage stellen. Die Erweiterungen ihrer Fotografien durch Zeichnungen und Text eröffnen Blickwinkel, die weit über das fotografische Ab-Bild hinausgehen“, so das Künstlerkollektiv Jochen Schmith in seinem Gutachten.

Yasamin Saffarian studierte zunächst drei Semestern Fotografie an der Tehran University of Art. Dann bewarb sie sich an der HGB Leipzig und nahm 2014 hier das Studium in der Klasse für Fotografie im Feld zeitgenössischer Kunst auf, die bis zum Sommersemester 2018 von Peter Piller und aktuell von dem Künstlerkollektiv Jochen Schmith betreut wird. Neben ihrer künstlerischen Arbeit wird Saffarians Interesse an interkultureller Verständigung auch in ihren zahlreichen gesellschaftlichen Engagements sichtbar. So arbeitete sie 2015 als Sozialhelferin in zwei Asylheimen für unbegleitete Minderjährige. Neben Sprach- und Kulturvermittlung betreute sie die Minderjährigen hier auch in der Organisation des täglichen Lebens. Im selben Jahr war sie ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe am Hauptbahnhof Hamburg tätig.

Seit 2016 spezialisiert sich Yasamin Saffarian durch verschiedene Projekte als Sprach- und Kulturmittlerin. Beispielweise unterstützte sie die Migrantenbefragungen der Stadt Leipzig als Dolmetscherin und kooperierte 2017 unter anderem mit der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Leipzig bei Forschungsprojekten mit minderjährigen Flüchtlingen. Seit 2018 berät sie Migrantinnen und Migranten im Beratungszentrum des Deutschen Roten Kreuzes und arbeitet auf ehrenamtlicher Basis in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete beim DRK Leipzig.

Der DAAD-Preis ehrt ausländische Studierende aller Fachrichtungen für herausragende Leistungen und interkulturelles Engagement. Er kann an Universitäten und Hochschulen vergeben werden, an denen mehr als 30 ausländische Studierende immatrikuliert sind. Die Auswahl der Preisträger liegt in der Verantwortung der jeweiligen Hochschulen. An der HGB Leipzig wird die Ehrung seit 2010 jährlich vergeben. Der DAAD-Preis soll dazu beitragen, der großen Gruppe ausländischer Studierender ein Gesicht zu geben. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne ausländische Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Yasamin Saffarian, Aus der Fotoserie „Ungefähr“, 2013
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Yasamin Saffarian








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