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Aenne Biermann in München

Anne Biermann, Eier, 1931

Mit Aenne Biermann stellt die Pinakothek der Moderne in München dem Publikum seit dem Wochenende eine Fotografin vor, die zu den etablieren Größen des „Neuen Sehens“ zählt. Dazu haben die Kuratorinnen Simone Förster und Anna Volz über 100 Fotografien ausgewählt, davon 73 zum Teil großformatige Ausstellungsabzüge aus den Beständen der an der Pinakothek beheimateten Stiftung Ann und Jürgen Wilde. In ihren Bildern hielt die Autodidaktin Biermann das persönliche Umfeld fest und richtete ihre Kamera auf Menschen, Pflanzen, Gebäude, Gegenstände und Alltagssituationen. Klare Strukturen, präzise kontrastreiche Kompositionen mit Licht und Schatten sowie Nahansicht und Bildausschnitte oft mit Betonung der Diagonalen zeichnen ihre Fotografien aus. Trotz des sachlichen Zugriffs entlockte Biermann dabei den Personen und Dingen ihrer Umgebung eine besondere Poesie.

Aenne Biermann kam 1898 in Goch bei Kleve zur Welt und wuchs in einer Fabrikantenfamilie am Niederrhein auf. Sie erhielt zwar keine höhere Schulbildung, durfte sich aber ihren musischen Neigungen widmen. Nach der Heirat mit dem Kaufmann Herbert Biermann 1920 zog sie nach Gera und wurde Teil des dortigen großbürgerlich-intellektuellen Milieus. Auslöser für die Hinwendung zur Fotografie war die Geburt ihrer beiden Kinder Helga (1920) und Gerd (1923). Mit der Kamera dokumentierte Aenne Biermann zunächst die Entwicklungsphasen ihrer Sprösslinge. Ab Mitte der 1920er Jahren erweiterte sie dann ihren fotografischen Wirkungskreis.

Der Kunstkritiker Franz Roh richtete 1928 Aenne Biermann eine erste Einzelausstellung im Graphischen Kabinett Günther Franke in München aus und stellte ihre Werke in der tonangebenden Zeitschrift „Das Kunstblatt“ vor. Daraufhin wurde Aenne Biermann zu wegweisenden Ausstellungen eingeladen, wie „Film und Foto“ des internationalen Werkbundes, die 1929 in Stuttgart stattfand. Zudem folgten Einzelausstellungen in Oldenburg, Jena und Gera. Mit ihren sachlichen Aufnahmen aus der nächsten Umgebung galt sie ab 1930 als Avantgardefotografin des ersten Ranges. Lang konnte Biermann die Anerkennung nicht genießen. Sie starb mit 34 Jahren im Januar 1933 an einem Leberleiden.

Die Ausstellung „Aenne Biermann. Vertrautheit mit den Dingen“ läuft bis zum 13. Oktober. Die Pinakothek der Moderne hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, jeden Sonntag für alle 1 Euro.

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
D-80333 München

Telefon: +49 (0)89 – 23 805 360

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


12.07.2019, Aenne Biermann. Vertrautheit mit den Dingen

Bei:


Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Kunstsparte:


Fotografie

Stilrichtung:


Neue Sachlichkeit

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Variabilder:

Anne Biermann, Betrachtung, 1930
Anne Biermann, Betrachtung, 1930

Variabilder:

Anne Biermann, Bahnschienen, 1932
Anne Biermann, Bahnschienen, 1932

Variabilder:

Anne Biermann, Blick aus meinem Atelierfenster, 1929
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Variabilder:

Anne
 Biermann, Eier, 1931
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