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Peter Selz gestorben

Peter Selz mit einem Modell für den Neubau des Berkeley Art Museum

Peter Howard Selz ist tot. Der deutschstämmige Kunsthistoriker, Museumsleiter, Ausstellungskurator und Universitätsdozent starb in der vergangenen Woche im Alter von 100 Jahren. Selz war zudem der Gründer des Berkeley Art Museum und des Pacific Film Archive, die er beide von 1965 bis 1973 leitete. Hans Peter Selz wurde 1919 in München als Sohn des jüdischen Augenarztes Eugen Selz geboren. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh die Familie 1936 in die USA. Ein Jahr lang besuchte Peter Selz bis 1938 die Columbia University in New York. Dort nahm er Kontakt mit Alfred Stieglitz auf und lernte über ihn die New Yorker Kunstszene kennen. Drei Jahre später schrieb er sich in die US-Armee ein und diente dort bis 1946. Zwischenzeitlich erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte Peter Selz bis 1949 an der University of Chicago. Ein Fulbright-Stipendium ermöglichte ihm einen Jahresaufenthalt 1950 an der Université de Paris und der École du Louvre. Zurück in Chicago arbeitete er an der Dissertation „German expessionist painting from its inception to the First World War“ und wurde 1954 in Berkeley promoviert. Zeitgleich unterrichtete er von 1950 bis 1955 am Institute of Design in Chicago. Selz war einer der ersten Kunsthistoriker, die den Expressionismus nicht nur als eine Stilentwicklung, sondern als Resultat politischer Verhältnisse untersuchten. Auch in seinen weiteren Forschungen ging er der Verbindung von Kunst und Politik nach. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten zum deutschen Expressionismus erhielt er 1967 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Seine Museumslaufbahn führte Peter Selz 1958 an das Museum of Modern Art in New York. Dort kuratierte er etwa die Ausstellung „Hommage to New York“ von Jean Tinguely, die für Furore sorgte, da eine von Tinguelys Skulpturen Feuer legte und sich selbst zerstörte. Er verantwortete weitere Schauen zu Auguste Rodin, Emil Nolde, Alberto Giacometti oder Ferdinand Hodler. 1965 wurde Selz als Gründungsdirektor des Berkeley Art Museum an die University of California nach Berkeley berufen, unterrichtete dort und leitete das neue Museum. Hier präsentierte er unter anderem die wegweisende Schau „Directions of Kinetic Sculpture“ im Jahr 1966. Zehn Jahre später folgte eine Gastprofessur an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er war unter anderem Mitglied des Advisory Council of the Archives of American Art und des National Endowment for the Humanities, einer staatlichen Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften in den USA. 1988 wurde Peter Howard Selz an der Berkeley Universität emeritiert.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Peter Selz mit einem Modell für den Neubau des Berkeley Art Museum
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