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Angelika Kauffmann von privat in Vorarlberg

Angelika Kauffmann, Flora, 1790

Das Vorarlberg Museum in Bregenz und das Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg veranstalten aktuell die Doppelausstellung „Angelika Kauffmann. Unbekannte Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen“. Die rund 160 Ölgemälde, Zeichnungen, eigenhändigen Radierungen, Nachstiche, Bildnisbüsten, Briefe und Lebensdokumente geben einen Einblick in das Schaffen der 1741 in Chur geborenen Künstlerin. Der Großteil der Exponate stammt aus Vorarlberger Privatsammlungen, darunter Arbeiten die erstmals zu sehen sind. Einige der Sammler sind Nachfahren der 1807 in Rom verstorbenen Malerin, deren Nachlass 1830 von der Ewigen Stadt nach Vorarlberg gelangte. Der Kuratorin Bettina Baumgärtel gelang es zudem, verschollen geglaubte Werke aufzuspüren, darunter Entwürfe zu Goethes Drama „Egmont“. Internationale Leihgaben ergänzen die Schau.

Baumgärtel untersucht in Bregenz, wie Kauffmann eine Meisterin der Radierkunst wurde, welches Frauenbild sie mit ihrer Kunst prägte und warum sie in London zur Lieblingskünstlerin der „High Society“ aufstieg. In Schwarzenberg, dem Heimatort ihres Vaters und ersten Lehrers, wird ein besonderes Kapitel aufgeschlagen: Hier trifft ihr Frühwerk auf das späte Schaffen. Die Exponate spannen den Bogen zur Schwarzenberger Kirche mit den Fresken der jungen Künstlerin und dem Altarbild der reifen Malerin. Der renommierte Auftrag des Papstes zu einem Altargemälde für den italienischen Wallfahrtsort Loreto wird dort ebenso vorgestellt wie ihr letztes Gemälde „Die heilige Maria Magdalena“. Dieses Werk vollendete Kauffmann kurz vor ihrem Tod.

Angelika Kauffmann wurde von Johann Gottfried Herder als „vielleicht die kultivierteste Frau in Europa“ gerühmt. Sie gilt als eine der ersten Künstlerinnen von europäischem Rang und wurde in jungen Jahren als Wunderkind gefeiert. Nach ihrer Ausbildungsreise durch Italien zog es sie nach London. Dort baute sie sich einen lukrativen Kreis von Auftraggebern für ihre Historienbilder und Portraits auf und wurde zu einem Protegé des englischen Hofes. 1782 eröffnete sie eines der bestbesuchten Ateliers ihrer Zeit in Rom. Neben dem Adel, darunter Kaiser Joseph II. von Österreich und die Zarin Katharina die Große, gehörten auch Bürgerliche und Geistliche zu ihren Auftraggebern.

Die Doppelausstellung „Angelika Kauffmann. Unbekannte Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen“ läuft im Vorarlberg Museum bis zum 16. Oktober, im Angelika Kauffmann Museum bis zum 3. November. Das Vorarlberg Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Das Angelika Kauffmann Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Vom 22. bis 30. Juni sowie vom 24. August bis 1. September ist die Institution täglich zugänglich. Der Eintritt beträgt regulär 7,50 Euro, ermäßigt 5,50. Das Kombiticket für beide Ausstellungen kostet 13 Euro, ermäßigt 11 Euro. Der begleitende Katalog kann im Museum für 29,90 Euro erworben werden.

Vorarlberg Museum
Kornmarktplatz 1
A-6900 Bregenz

Telefon: +43 (0)5574 – 460 50
Telefax: +43 (0)5574 – 460 50 20

Angelika Kauffmann Museum
Brand 34
A-6867 Schwarzenberg

Telefon: +43 (0)5512 – 264 55


19.06.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


15.06.2019, Angelika Kauffmann. Unbekannte Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen

Bei:


Vorarlberg Museum

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Grafik

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Klassizismus

Bericht:


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Bericht:


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