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Roswitha Haftmann-Preis für Valie Export

Der Roswitha Haftmann-Preis 2019 geht an Valie Export

In diesem Jahr geht der Roswitha Haftmann-Preis an Valie Export. Die Auszeichnung ist mit 150.000 Schweizer Franken einer der höchstdotierten europäischen Kunstpreise. Die Filmemacherin, Medien- und Performancekünstlerin, die seit 1967 ihren Künstlernamen Valie Export als künstlerisches Konzept und Logo führt, wird damit für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie gehört nach Ansicht der Jury zu den wichtigsten internationalen Pionierinnen dieser Kunstgattungen. Ihre Körper-Aktion „Tapp und Tastkino“, bei der Passanten ihre in einem Pappgehäuse entblößten Brüste berührten, habe einen filmisch und fotografisch dokumentierten Skandal ausgelöst, der zum Gründungsmythos des sogenannten Aktionismus gehöre und bis heute nachwirke.

Valie Export wurde 1940 in Linz geboren. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule und dem Erwerb eines Design-Diploms begann sie ihre künstlerische Laufbahn in der Filmindustrie. 1977 und 2007 nahm sie an der Documenta in Kassel teil und repräsentierte 1980 zusammen mit Maria Lassnig, ebenfalls eine Haftmann-Preisträgerin, Österreich an der Biennale in Venedig. 1997 wurde Valie Export mit dem Gabriele Münter Preis geehrt. Im Jahr 2000 erhielt sie den Oskar Kokoschka-Preis, 2010 das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Zahlreiche weitere Würdigungen folgten. Sie hatte Professuren an den Kunsthochschulen in Wisconsin-Milwaukee, Berlin und Köln inne und ist bis heute in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten. Sie lebt und arbeitet in Wien. Seit 2017 bearbeitet, erforscht und vermittelt das Valie Export Center Linz den Vorlass der Künstlerin und fördert die künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Medien- und Performancekunst.

Die Auszeichnung geht auf die Initiative der Schweizer Galeristin Roswitha Haftmann zurück. Seit 2001 vergibt ihre am Kunsthaus Zürich ansässige Stiftung den Preis an lebende Künstlerinnen und Künstler, deren Werk von überragender Bedeutung ist. Wer den Preis erhält, wird vom Stiftungsrat bestimmt. Ihm gehören die Direktorinnen und Direktoren des Kunstmuseums Bern, des Kunstmuseums Basel, des Museums Ludwig in Köln und des Kunsthauses Zürich an. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Walter de Maria, Maria Lassnig, Jeff Wall, Mona Hatoum, Robert Ryman, das Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss, Richard Artschwager, Douglas Gordon, Vija Celmins, Sigmar Polke, Carl Andre, Cindy Sherman, Pierre Huyghe, Rosemarie Trockel, Lawrence Weiner, Heimo Zobernig, Hans Haacke und zuletzt Michelangelo Pistoletto. Valie Export wird die Auszeichnung am 27. September im Kunsthaus Zürich entgegen nehmen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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