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Rembrandt in Dresden

Rembrandt, Selbstbildnis mit aufgerissenen Augen, 1630

Anlässlich des 350. Todesjahres Rembrandt Harmensz van Rijns widmet ihm das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden von diesem Wochenende an eine Schau. Das Haus besitzt eine bedeutende Sammlung der Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken des Niederländers, die die Basis der Ausstellung bildet und um internationale Leihgaben ergänzt wird. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Grafiken und Zeichnungen des Barock-Meisters. Die etwa 100 Exponate präsentieren alle Schaffensphasen des Künstlers. Mit rund 50 Radierungen und Zeichnungen sind auch Arbeiten seiner Schüler und seiner Werkstatt vertreten, ebenso Werke von Kunstschaffenden, die Rembrandt als Vorbild und Inspirationsquelle ansahen. So gibt es mehrere Künstler, die sich für ihr Selbstbildnis mit jenen Rembrandts auseinandersetzten. Hier ziehen Giovanni Benedetto Castiglione, Francisco de Goya, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Max Beckmann, Pablo Picasso, A.R. Penck und Marlene Dumas einen Bogen vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Rembrandts Werke charakterisiert laut den Kuratoren Jürgen Müller und Mailena Mallach eine „Radikalität in der Auswahl und der unkonventionellen Interpretation christlicher und profaner Bildthemen“. Sein Schaffen zeichne sich nicht weniger durch seine Experimentierfreudigkeit, besonders im Gebrauch grafischer Techniken, sowie durch seinen reflektierten und dabei oft humorvollen Intellekt aus. Der Niederländer ist leicht durch seinen dynamischen Strich und durch sein Abweichen von gängigen Konventionen zu erkennen. Das erste Kapitel der Ausstellung „Rembrandts Selbst“ beschäftigt sich mit der Person des Künstlers, fassbar etwa in seiner Signatur oder den zahlreichen Selbstporträts.

Dann werden seine Ehe mit Saskia oder Künstler vorgestellt, mit denen Rembrandt zusammenarbeitete, sei es als Schüler oder späterer Lehrer. Er korrigierte unter anderem mit energischen Zügen Schülerzeichnungen. Ein weiterer Punkt ist der Werkprozess. Hier untersuchen die Kuratoren Rembrandts Bildfindung in der Grafik und Zeichnung. Den Höhepunkt bildet das „Hundertguldenblatt“ von 1648, das erstmals mit seinen Vorzeichnungen ausgebreitet wird. Des Weiteren sind die drei Zustände der Kaltnadelradierung „Ecce Homo“ zu sehen, die die Schrittweise entwickelte dramatische Komposition verdeutlichen. Das Finale widmet sich dem Helldunkel, das ein zentrales Gestaltungsmittel im Œuvre Rembrandts ist. Es gelingt ihm damit nicht nur die greifbare Welt zu beschreiben, sondern auch die „Erkenntnisdimension der Darstellung zu verbildlichen“, so die Kuratoren.

Die Ausstellung „Rembrandts Strich“ läuft vom 14. Juni bis zum 15. September. Das Kupferstich-Kabinett hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Kupferstich-Kabinett
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 49 14 20 00
Telefax: +49 (0)351 – 49 14 20 01

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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