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Otto Zitko in Linz

Otto Zitko, Ohne Titel, 2007

Das Lentos Kunstmuseum in Linz präsentiert seit dem Wochenende die erste Retrospektive zu Otto Zitko. Der 1959 in Linz geborene Künstler fokussiert sich auf eine Art malerische Zeichnung. Der rote Faden in seinem Werk ist die Linie auf großformatigen Bildern, Blättern und Wänden. Hierbei löst sich der Strich manchmal in malerische Strukturen auf. In der Ausstellung geben etwa 80 Arbeiten einen Einblick in sein Schaffen seit den frühen 1980er Jahren. Die Exponate umfassen neben den frühen pastos gemalten Leinwänden auch die Ruß- und Hinterglasarbeiten, Holz- sowie große Alutafeln. Im Annexraum des großen Saals hat der Künstler für die Dauer der Ausstellung eine neue raumgreifende Arbeit in situ geschaffen.

Hemma Schmutz, Direktorin des Lentos, erklärt zum Wahl-Wiener: „Das Eintauchen in die produktiven Szenen, die in den frühen 1980er Jahren in Wien wirkten, ihr regelrechtes Aufsaugen beschleunigten die Dynamik des Werkes von Otto Zitko und brachten ihn rasch in eine internationale Umlaufbahn, in der wichtige KuratorInnen und MentorInnen die Qualität des Werkes erkannten.“ In seinem frühen Schaffen greift Zitko, der sein Studium 1982 an der der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Herbert Tasquil und Peter Weibel abschloss, neoexpressive Tendenzen zurück, etwa bei seinem „Selbstportrait“ von 1987. In diesem Werk in Blaunuancen und Akzenten in Gelb, Rot sowie Weiß löst er die als Kopf erkennbare Form in breite Flecken mit gestischem Farbauftrag auf.

Otto Zitkos Œuvre verdeutlicht, dass er immer wieder die Bildträger sowie sein Zeichen- und Malmaterial wechselt. Das Papier zieht sich als Konstante durch sein Schaffen, von den frühen narrativen und subtil gearbeiteten Zeichnungen bis zu großformatigen, gestisch ausgeführten Blättern. 1988 verabschiedet sich Zitko von der Leinwand und konzentriert sich auf die Linie. Von nun an entstehen auf papierbespannten Holztafeln Zeichnungen mit Grafit, Kohle, Kreide und Tusche sowie Rußbilder hinter Glas. Die Serie „Inspiration“ von 1992 ist mit einer medizinischen Untersuchung der Lungenfunktion Zitkos verbunden. Die mit dem Spirometer festgehaltene Aufzeichnung besitzt eine Ähnlichkeit mit grafischen Gestaltungselementen der Rußbilder.

Seit 1996 bilden weiß eloxierte Alutafeln den Bildträger. Diese bemalt Zitko mit dicken Ölstiften und mit Acrylfarbe von Malerrollen. Die Farbwahl ist meist auf Rot, Gelb, Blau und Schwarz reduziert. In der 2007 datierte Arbeit mit roten Ölstift verdichten sich die engen energischen Linienzüge zu einer Art Farbknäul, so dass die Linie zu einer Art Masse wird, ohne je gänzlich zu verschwinden. Zu seinem Schaffen gehören auch Raumarbeiten, die nach wenigen Wochen Ausstellungsdauer wieder übermalt werden. Derartige Raumzeichnungen „entwickeln sich in einer dreidimensionalen Architektur und überziehen Wände, Decken, Mauervorsprünge und Treppenhäuser, als gälte es, jede sichtbare Oberfläche zu überdecken und uns in das beziehungsträchtige Geflecht einer ununterbrochenen Linie zu verstricken. Es entsteht die Illusion eines in den Raum gestülpten Bildes, dessen Gesamtheit wir nur über unsere physische Bewegung wahrnehmen können“, so die Kuratorin Hemma Schmutz.

Die Ausstellung „Otto Zitko. Retrospektiv“ läuft bis zum 15. September. Das Lentos Kunstmuseum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro bzw. 4,50 Euro. Der Katalog kostet 46,30 Euro.

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4021 Linz

Telefon: +43 (0)732 – 7070 3600
Telefax: +43 (0)732 – 7070 3604

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


07.06.2019, Otto Zitko – Retro prospektiv

Bei:


Lentos Kunstmuseum Linz

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Otto Zitko, Wandzeichnung im Annexraum, 2019
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Variabilder:

Otto Zitko, Spirogramm aus der Serie „Inspiration“, 1992
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Variabilder:

Otto Zitko, Selbstporträt, 1987
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Variabilder:

Otto Zitko im Lentos Kunstmuseum
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Variabilder:

Otto Zitko, Ohne Titel, 1990
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