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Triennale der Kleinplastik beginnt

Fabian Feichter, Der unendliche Kreis, 2018

Alle drei Jahre wird die schwäbische Stadt Fellbach zum Schauplatz der Kleinplastik und hat seit 1980 mit der Triennale eines der wichtigsten internationalen Foren für die zeitgenössische Skulptur im kleinen Format geschaffen. Von morgen an treten knapp 70 Künstlerinnen und Künstler aus mehr als 40 Nationen in der Alten Kelter zur vierzehnten Ausgabe an, kuratiert von Brigitte Franzen, Vorstand der Peter und Irene Ludwig Stiftung in Aachen. Sie hat die Triennale diesmal unter das Motto „40.000 – Ein Museum der Neugier“ gestellt und verbindet 40.000 Jahre alte Kunstwerke mit zeitgenössischen Positionen. In dieser historischen Tiefenbohrung greift Franzen auf die ältesten bekannten Kunstwerke der Menschheit zurück, die auf der Schwäbischen Alb in der Nähe von Fellbach gefunden wurden. Die paläolithischen Objekte sind kleine eiszeitliche Skulpturen, die womöglich hier entstanden, aber auch genauso gut Relikte einer frühen Migration sein könnten.

Diese kleinen Kunstwerke hat Brigitte Franzen zum Anlass genommen, sich mit dem Phänomen der Proportionen und Größenverhältnisse auseinanderzusetzen. Denn kleine Formate sind immer leicht transportabel, sie können in unmittelbarer Nähe zum menschlichen Körper getragen werden und dabei gleichzeitig etwas Großes, auch Abstraktes modellhaft begreifbar machen. Talismane, Totems, Fetische, Spielzeuge, Horkruxe oder Attribute wurden und werden häufig nahe am Menschen benutzt oder ins unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld integriert. Dieser engen Beziehung zwischen Mensch und Objekt, die eine unmittelbare Zuwendung erfordert, geht Brigitte Franzen in der zeitgenössischen Kunst nach und entdeckt dies in einer Reminiszenz an folkloristische Elemente, in spiritistischen Momenten oder virtualisierten Kunstwelten.

Immer geht es darum, welche Rolle in diesem Kontext Kunstwerke heute spielen, wie Künstler sie aus der Entwicklung und der Geschichte unserer multipolar entstandenen Welt herleiten und wie eine Perspektive aussehen könnte, die das Verhältnis zwischen Mensch und dem Ding als Begleiter durch Alltag und Leben beschreibt. Beiträge dazu leisten etwa Nevin Aladag, das Duo Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla, Tim Berresheim, Jenna Bliss, Marcel Broodthaers, Mel Chin, Lygia Clark, Attila Csörgö, Mariechen Danz, Nancy Graves, Euridice Kala, Norbert Kricke, Nikolaus Lang, Sonia Leimer, Ana Mendieta, Katja Novitskova, Grayson Perry, das Duo Viola Relle und Raphael Weilguni, Eric Sidner, Vasan Sitthiket, Johan Thurfjell oder Anna Uddenberg. Den Ludwig Gies-Preis für Kleinplastik der Kölner Letter Stiftung erhalten zur Eröffnung der Triennale Fabian Feichter und Flaka Haliti. Der Triennale-Preis wird am Ende der Ausstellung vergeben.

Die 14. Triennale für Kleinplastik läuft 1. Juni bis zum 29. September. Geöffnet ist täglich außer montags von 14 bis 19 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr, samstags und sonntags schon ab 11 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, für Kinder bis 12 Jahre ist er frei. Die Dauerkarte kostet 20 Euro und der Katalog 18 Euro.

14. Triennale für Kleinplastik
Alte Kelter
Untertürkheimer Straße 33
D-70734 Fellbach

Telefon: +49 (0)711 – 58 51 364
Telefon: +49 (0)711 – 58 51 119


31.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


01.06.2019, 14. Triennale Kleinplastik: 40.000 – Ein Museum der Neugier

Bei:


Alte Kelter

Kunstsparte:


Skulptur

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Fabian Feichter, Der unendliche Kreis, 2018
Fabian Feichter, Der unendliche Kreis, 2018

Variabilder:

Judith Hopf, Hand 3 (Deutende Hand), 2017
Judith Hopf, Hand 3 (Deutende Hand), 2017

Variabilder:

Sonia
 Leimer, Spardose, 2014/16
Sonia Leimer, Spardose, 2014/16

Künstler:

Fabian Feichter

Künstler:

Flaka Haliti








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