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Japanisches Cloisonné in Frankfurt

aus der Ausstellung „Sieben Schätze. Eine Wunderkammer des japanischen Cloisonnés“

Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt präsentiert in der heute anlaufenden Schau „Sieben Schätze“ japanische Cloisonné-Arbeiten aus einer 2016 erfolgten anonymen Schenkung. Erstmals wird nun dieser gesamte Bestand vorgestellt. Mit den Neuzugängen besitze das Haus, so der Kurator Stephan von der Schulenburg, eine der bedeutendsten europäischen Museumssammlungen des japanischen Cloisonné. Zu sehen sind Werke aus den Anfängen dieser Gattung im 16. Jahrhundert bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeiten der Meiji-Zeit von 1868 bis 1912, der Blütezeit dieser Kunstform. Die Ausstellungsstücke verdeutlichen die diversen Techniken: das Standard-Cloisonné, etwa bei sieben Vasen von Namikawa Yasuyuki, das Plique-à-jour in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen, die dreidimensionale Moriage-Technik, halbtransparentes Email über Repoussé-Prägedekor und „ginbari“ sowie die Kombination von Cloisonné und Silberschmiedekunst. Die Exponate illustrieren laut Schulenburg den „Geist einer neuen Zeit, in der sich Japan eindrucksvoll als innovativer Vorreiter eines international ausgerichteten Stils des Dekorativen in der angewandten Kunst präsentiert“.

Mitte des 19. Jahrhunderts öffnete das bisher sich isolierende Japan dem Westen. Die Folge war die Begeisterung für alles Japanische im Abendland, die zum Aufschwung des japanischen Kunsthandwerks und damit des japanischen Cloisonné führte. Das Land fertigte nun gezielt für den internationalen Markt verzierte Vasen, Teller und Schalen in einer Technik an, bei der farbiges Glas zwischen feinen Kupferstegen auf eine Oberfläche aufgeschmolzen wurde. Die Synthese aus asiatischer und abendländischer Ästhetik führte zu einem neuartigen dekorativen Stil.

Beachtenswert ist, dass das Cloisonné zuvor in Japan weitgehend folgenlos war, obwohl es seit der Ming-Zeit in China zwischen 1368 und 1644 beliebt war. Ein wichtiger Faktor für den Aufstieg dieser Handwerkskunst im Japan der Meiji-Epoche waren die starken gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen: Der Wechsel von einem feudalen Japan hin zu einem modernen und dem Westen geöffneten Land. Der Markt für japanische Cloisonné-Arbeiten erwies sich als ergiebiger Wirtschaftszweig, der zur Finanzierung der Modernisierung und Industrialisierung Japans beitrug.

Die Ausstellung „Sieben Schätze. Eine Wunderkammer des japanischen Cloisonnés“ läuft vom 23. Mai bis zum 22. September. Das Museum Angewandte Kunst hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr und am Pfingstmontag geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre ist er frei. Der begleitende Katalog kostet im Museum für die Dauer der Schau 35 Euro.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
D-60594 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 212 340 37
Telefax: +49 (0)69 – 212 307 03

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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aus der Ausstellung „Sieben Schätze.
 Eine Wunderkammer des japanischen Cloisonnés“
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