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Bauhaus und Sachsen in Leipzig

Grete Reichardt, Vorhangstoff, um 1930

Das Grassi Museum in Leipzig feiert das 100jährige Jubiläum des Bauhauses mit der Sonderausstellung „Bauhaus_Sachsen“ und thematisiert dabei die Verbindungen der Avantgardeschmiede nach Sachsen. Das Land bildete mit seiner Industrie, dem Verlagswesen, den Museen, Sammlern, Intellektuellen und Arbeitsvereinigungen einen guten Partner für die Kunstschule und ihre Absolventen. Aus Sachsen kamen einige der Bauhäusler oder sie wirkten hier, etwa Marianne Brandt, Lothar Schreyer, Hajo Rose oder Franz Ehrlich. 1932 gab es die Idee, das Bauhaus von Dessau nach Leipzig zu verlegen, was jedoch in den Verhandlungen scheiterte. Dennoch hielt die Designschule mit der Stadt und dem Grassi Museum kontinuierlich Kontakt. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf Arbeiten sächsischer Bauhäusler wie auch auf seinen prägenden Meistern Wassily Kandinsky, László Moholy-Nagy, Paul Klee oder Josef Albers. Im Dialog zu diesen Arbeiten stehen Werke der Zeitgenossen Katharina Jebsen, Judith Raum, Felix Bielmeier, Felix Martin Furtwängler, Lutz Könnecke, Oskar Rink, Joachim Brohm und Alexej Meschtschanow. Die Ausstellung ist in mehrere Themen gegliedert, darunter „Frühes Bauhaus“, „Bühne am Bauhaus“, „Josef und Anni Albers“, „Sächsische Bauhäusler“, „Grafikdesign und Typographie“ und „Bauhaus für die Industrie“.

Im Bereich „Frühes Bauhaus“ werden Arbeiten mit Bezug zu den Grassi-Messen vorgestellt, so das 1924 entworfene, geometrisch abstrahierte Bauhaus-Schachspiel von Josef Hartwig oder die zwei Jahre früher entstandene silberne Teekanne in Form einer Kugel mit aufgesetztem abgeschnittenem Kegel von Christian Dell. Der gebürtige Sachse Kurt Schmidt bildet den Mittelpunkt beim Thema „Bühne am Bauhaus“ mit Fotografien, Figurinen und Marionetten. Josef und Anni Albers brillieren mit grafischen Arbeiten, Probesegmenten der im Grassi Museum angebrachten Albers-Fenster. In einem Farbsiebdruck für einen Wandbehang widmete sich Anni Albers 1926 den bildnerischen Möglichkeiten unterschiedlich langer, breiter und leicht versetzter Linien in Schwarz, Rot und Grau.

Bei den „Sächsischen Bauhäuslern“ sind Entwurfszeichnungen von Marianne Brandt, Gebrauchsgrafik von Hajo Rose sowie Grafiken, Malereien und Materialstudien von Franz Ehrlich zu sehen. Eine besondere Rolle spielt das Gebiet „Bauhaus-Produkte auf den Grassimessen“, das die Verbindung zwischen der Kunstschule und dem Leipziger Kunstgewerbemuseum seit 1919 verdeutlicht. Das Museum erwarb früh Bauhaus-Objekte für die eigene Sammlung und sei heute, laut den Kuratoren Thomas Moecker und Olaf Thormann, das einzige Museum in Sachsen, das in seiner ständigen Ausstellung das Bauhaus komplex darstellen könne. Die Sparte „Bauhaus für die Industrie“ bestreiten Kandem-Leuchten aus Leipzig, Arbeiten aus der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin, Möbel von Peter Keler für die Waldheimer Firma Albert Walde und Arbeiten der Deutschen Werkstätten Hellerau.

Die Ausstellung „Bauhaus_Sachsen“ läuft vom 18. April bis zum 29. September. Das Grassi Museum hat täglich außer montags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5,50 Euro bzw. 4 Euro. Bis zum Alter von 18 Jahren ist der Besuch kostenlos. Der begleitende Katalog zur Ausstellung kostet 48 Euro.

Grassi Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
D-04103 Leipzig

Telefon: +49 (0)341 – 22 29 100
Telefon: +49 (0)341 – 22 29 200

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


18.04.2019, Bauhaus_Sachsen

Bei:


Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Variabilder:

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