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500 Jahre Dresdner Münzkabinett

Christian Josef Krüger, Kurfürst Friedrich August III. – Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft (Museum Saxonicum), 1786

Auf 500 Jahre des Bestehens blickt das Dresdner Münzkabinett, angesiedelt bei den Staatlichen Kunstsammlungen, inzwischen zurück. Seine Anfänge reichen bis zu Herzog Georg dem Bärtigen, der im frühen 16. Jahrhundert auch auf anderen Gebieten eine rege Kunstsammler- und Mäzenatentätigkeit entfaltete. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Münzkabinett kontinuierlich ausgebaut, vor allem unter August dem Starken und seinem Sohn August III. Heute zählt die Sammlung allein aus dem sächsischen Raum rund dreißigtausend Medaillen und Münzen. Mit insgesamt circa 300.000 Einzelstücken ist sie in Deutschland nach Berlin und neben München die umfangreichste Sammlung ihrer Art und kann auch auf europäischer Ebene mit Vergleichbarem leicht mithalten.

Das Jubiläum feiert das Münzkabinett seit dem Wochenende mit einer Ausstellung, in der mehr als hundert Zeugnisse in Bild- und Schriftform sowie numismatische und andere Objekte wichtige Epochen des Sammelns, Forschens, Ausstellens und Vermittelns beleuchten. Genauer in den Blick genommen wird beispielsweise die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, als sich das Münzkabinett allmählich als wissenschaftliches Forschungszentrum in Deutschland etablierte. Auch dramatische Ereignisse der Sammlung, die mehrmals ihren Aufbewahrungsort wechselte, treten in den Fokus, insbesondere die Verschleppung der Sammlung nach dem Zweiten Weltkrieg in die Sowjetunion und die Rückführung 1958. Im Jahr 2002 kehrte sie in den Georgenbau des Residenzschlosses und somit an den Ausgangspunkt ihrer Entstehung zurück, und nach jahrelanger Vorbereitung konnte 2015 die neue große Dauerausstellung eröffnet werden.

Erstmals präsentiert wird in der Ausstellung auch die Serie „Syria 2015-2018“ des 1948 geborenen syrisch-polnischen Künstlers Majid Jammoul. Die Medaillen aus patinierter Bronze zeigen in eng gewählten Bildausschnitten eine Reihe zerstörter Hochhäuser und machen so auf die dramatischen Folgen des Kriegsgeschehens in Syrien aufmerksam. Seit 2015 fertigt Jammoul jährlich eine Medaille zur Zerstörung seines Heimatlandes. Die Serie wurde mit Unterstützung des Numismatischen Vereins zu Dresden und des Freundeskreises der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erworben und dem Münzkabinett einverleibt.

Die Ausstellung „Fünf Jahrhunderte Münzkabinett Dresden – Zur Geschichte einer Sammlung“ läuft bis zum 19. Januar 2020. Geöffnet ist täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ins Residenzschloss beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, für Personen unter 17 Jahren ist er frei.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Münzkabinett
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 49 14 20 00
Telefax: +49 (0)351 – 49 14 20 01

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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13.04.2019, Fünf Jahrhunderte Münzkabinett in Dresden – Zur Geschichte einer Sammlung

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Christian Josef Krüger, Kurfürst Friedrich August
 III. – Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft (Museum Saxonicum), 1786
Christian Josef Krüger, Kurfürst Friedrich August III. – Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft (Museum Saxonicum), 1786

Variabilder:

Johann Martin Bernigeroth,
 Johann Gottfried Richter als Münzsammler, 1758
Johann Martin Bernigeroth, Johann Gottfried Richter als Münzsammler, 1758

Variabilder:

Majid Jammoul, Syria 2015, 2015
Majid Jammoul, Syria 2015, 2015

Variabilder:

Rom, Antonia die Jüngere, Aureus 41-45 n. Chr.
Rom, Antonia die Jüngere, Aureus 41-45 n. Chr.

Künstler:

Majid Jammoul








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