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Birgit-Jürgenssen-Preis an Isabella Brunäcker

Isabella Brunäcker erhält den Birgit-Jürgenssen-Preis 2019

Der Birgit-Jürgenssen-Preis geht in diesem Jahr an Isabella Brunäcker. Die 1984 in Altenmarkt im Pongau geborene Filmemacherin, die derzeit an der Akademie der bildenden Künste in Wien im Fachbereich Video & Videoinstallation bei Dorit Margreiter studiert, darf sich nun über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen. Brunäcker hat die sechsköpfige Jury mit ihrer „weitgefächerten Fähigkeit, sowohl Non-Fiction, als auch vielfältige experimentelle Filme zu schaffen, mit ihren analytischen Beobachtungen sowie der präzisen Setzung von Gesten“ überzeugt. Ihre Filme waren bereits bei Festivals zu sehen, unter anderem der „Diagonale“ in Graz, bei „Crossing Europe“ in Linz oder dem „Indie Doc Film Festival“ in Toronto. Gerade schreibt und arbeitet sie an ihrem ersten Langspielfilm.

Das Werk von Isabella Brunäcker, die zunächst an der Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film in Wien ausgebildet wurde, oszilliert zwischen Entschleunigung und der Fähigkeit, präzise hinsehen zu können. Die Regisseurin arbeitet bevorzugt mit analogem Filmmaterial, wobei sich ihre Arbeiten zwischen narrativem und experimentellem Kino verorten. Im Zeichen der Entschleunigung steht etwa der dreiminütige Kurzfilm „A Place Called Home“ von 2018, der Nahaufnahmen eines Paares zeigt, das auf einem Bett schläft und schließlich seine Augen öffnet. In dem 14minütigen künstlerischen Dokumentarfilm „Into the White – Portrait of a Friend“ von 2017 gelingt es Brunäcker, mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen sensibel dem Publikum die reflektierten Gedanken und Gefühle eines drogenabhängigen Mannes zu vermitteln. Dabei führt sie die Handkamera bewusst auf Augenhöhe, um auf eine würdige Art in die Welt des Protagonisten einzutauchen.

Der Birgit-Jürgenssen-Preis wird heuer zum sechzehnten Mal im Gedenken an die ehemals an der Wiener Akademie lehrende Künstlerin Birgit Jürgenssen vergeben. Seit den frühen 1980er Jahren war sie am Aufbau einer spartenübergreifenden Arbeitsplattform im Zwischenbereich von Malerei und Fotografie beteiligt. Kurz vor ihrem frühen Tod erhielt sie für ihre künstlerische Arbeit, in der sich Zeichnung, Performance, Fotografie, Video und Objektkunst vereinigten, den Würdigungspreis für Fotografie des Bundeskanzleramts zuerkannt. Der Preisverleihung konnte sie persönlich nicht mehr beiwohnen. Dem Wunsch ihres Lebensgefährten Hubert Winter ist es zu verdanken, dass der ihr zugesprochene Geldbetrag als Preis seit 2004 für Studierende der Akademie der bildenden Künste Wien unter besonderer Berücksichtigung auf Werke der künstlerischen Fotografie, der Video- oder Medienkunst gestiftet wurde. Die Auszeichnung ging unter anderem schon an Pirmin Blum, Marlene Haring, Andreas Duscha, Ulrike Köppinger, Bernadette Anzengruber, Jennifer Mattes, Johannes Gierlinger und im vergangenen Jahr an Vilte Braziunaite. Isabella Brunäcker wird den Preis am 30. April im Atelierhaus der Akademie entgegennehmen. Die Präsentation ihrer Arbeiten findet dort im Anschluss bis zum 9. Mai statt.


15.04.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Isabella Brunäcker erhält den Birgit-Jürgenssen-Preis 2019
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Isabella Brunäcker, Into The White - Portrait eines
 Freundes, 2017
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 Freundes, 2017
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Isabella Brunäcker, A Place Called Home, 2018
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Künstler:

Isabella Brunäcker








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