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500 Jahre Maximilian I. in Innsbruck

Maximilian I., Deutschland, vor 1508

Zum Gedenken an den 500. Todestag von Kaiser Maximilian I. veranstaltet Schloss Ambras in Innsbruck ab heute die Schau „Zu Lob und ewiger Gedachtnus“. 1459 wurde der Habsburger als Erzherzog von Österreich in Wiener Neustadt geboren und starb 1519 auf der Burg Wels. Die kleine Sonderausstellung beleuchtet zum einen die Spuren, die der spätere römisch-deutsche Kaiser in der Baugeschichte des Schlosses hinterließ, zum anderen seine herausragenden Erbstücke, die nach seinem Tod nach Innsbruck kamen. Ergänzend betonen Kunstwerke, die Erzherzog Ferdinand II. (1529-1595), Urenkel von Maximilian I., in Auftrag gab. Ferdinand legte damit eine Basis für die Ambraser Sammlungen.

Maximilian I. wollte die Herkunft seiner Person und den Ruhm des Hauses Habsburg betonen und nutzte hierfür die Medien seiner Zeit. Die Kuratoren Veronika Sandbichler und Thomas Kuster illustrieren anhand von etwa 60 Objekten Maximilians „gedächtnus“-Idee, die sein Urenkel weiterführen sollte. Neben Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Rüstungen oder Münzen sind auch Kuriositäten wie der „Korallenberg Martinswand“ zu sehen. Eine Besonderheit bildet die in Kooperation mit dem Land Tirol, der Stadt Innsbruck und der Universität Innsbruck entstandene Visualisierung des Kenotaphs Maximilians I. in direkter Gegenüberstellung mit der auf Schloss Ambras verwahrten originalen Vorzeichnung des Prager Renaissancemalers Florian Abel.

Maximilian I. wurde durch Heirat 1477 Herzog von Burgund, 1486 römisch-deutscher König und 1493 Herr der Habsburgischen Erblande und war von 1508 bis 1519 römisch-deutscher Kaiser. Für die Darstellung seiner Macht und Stärke beauftragte er berühmte Künstler seiner Zeit mit literarisch autobiografischen Publikationen, Porträts, Grafiken, Münzen, Bauwerken und seinem groß angelegten Grabmal. Letzteres blieb unvollendet. Auch wenn der Kaiser in Wiener Neustadt bestattet ist, so ließ Friedrich II. das Grabmal fertig- und in der Hofkirche in Innsbruck aufstellen. Maximilian I. verstand sich als Erbe der großen Herrscher der Antike und ließ durch Historiografen seine genealogische Abstammung nachweisen. Die Herkunft und seine Heldentaten sollten das Recht der Habsburger auf die Kaiserwürde legitimieren. Vor diesem Hintergrund sind auch die Holzschnitte des „Triumphzugs des Kaisers“ zu verstehen. Nach dem Erstdruck 1526 kamen 40 der 136 Holzstöcke in die Ambraser Bibliothek. 1778 erfolgte ein weiterer Druck durch den Ambraser Schlosshauptmann Primisser. In der Schau ist erstmals die Primisser-Ausgabe gemeinsam mit einem originalen Holzstock zu sehen, der während der Ausstellungsrecherchen gefunden wurde.

Die Ausstellung „Maximilian I. – Zu Lob und ewiger Gedachtnus“ läuft vom 11. April bis zum 31. Oktober. Das Schloss Ambras hat täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er frei.

Schloss Ambras
Schlossstraße 20
A-6020 Innsbruck

Telefon: +43 (0)1 – 52 52 47 45
Telefax: +43 (0)1 – 52 52 47 50


11.04.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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