Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 02.07.2019 Auktion 3841: Schmuck

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Arik Brauer im Jüdischen Museum Wien

Arik Brauer, Mein Vater im Winter, 1983/84

Das Jüdische Museum in Wien hat seine aktuelle Ausstellung Arik Brauer zur Feier seines 90. Geburtstages gewidmet. Die Schau „Alle meine Künste“ versammelt die unterschiedlichen Betätigungsfelder des Künstlers von der Malerei, Keramik und Musik über den Tanz und das Bühnenbild bis zur Architektur. Ergänzend zeigen die Kuratorinnen Danielle Spera und Daniela Pscheiden die Verbindungen von Brauers Arbeiten mit Wien und mit dem Judentum auf. Sie berichten von der zweiten Heimat des Künstlers in Israel. Hier entwickelte Brauer seine Vorstellungen zum Hausbau im Künstlerdorf Ein-Hod. Sein dortiges Haus gestaltete er aus einer Ruine. Eine Freude an Lasuren und eine feine Ausarbeitung durchziehen Brauers bunte Fantasielandschaften mit oder ohne Mischwesen. Gesellschaftspolitische Themen finden auch Einlass in seine Bilder, die er mit Feinfühligkeit, Witz und kritische Analyse bearbeitet. Zudem schuf er Bühnenbilder für die Wiener Staatsoper oder die Opernhäuser in Zürich und Paris.

Der am 4. Januar 1929 geborene Brauer erfuhr die Ermordung seines Vaters durch die Nationalsozialisten. Er überlebte den Holocaust und studierte bis 1951 in seiner Heimatstadt Wien an der Akademie der Bildenden Künste bei Robin Christian Andersen und Albert Paris Gütersloh. Gemeinsam mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter, Anton Lehmden und Helmut Leherb rief er die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ins Leben. Über die Dauer von drei Jahren reiste Arik Brauer mit dem Fahrrad durch Europa und Afrika, was zum Lied „Reise nach Afrika“ führte. Danach lebte er ein Jahr lang als Sänger und Tänzer in Israel. Nach seiner Hochzeit mit der aus Israel stammenden Jemenitin Naomi Dahabani zog das Paar nach Paris. Hier hatte Brauer seine erste erfolgreiche Einzelausstellung.

1964 kehrte er nach Wien zurück. Die 1970er Jahre bilden den Höhepunkt seiner Gesangskarriere mit Liedern im Wiener Dialekt wie „Sie hab’n a Haus baut“ und „Sein Köpferl im Sand“. 1978 wurde Brauer zu einem der Väter des „Austropop“, von 1986 bis 1997 unterrichtete er an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler erhielt 2015 den Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk, drei Jahre später das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Die Ausstellung „Arik Brauer. Alle meine Künste“ läuft bis zum 20. Oktober. Das Jüdische Museum Wien hat sonntags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro bzw. 8 Euro. Für Kinder bis 18 Jahre ist er frei. Der begleitende Ausstellungskatalog kostet im Museum 29,95 Euro.

Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 53 50 43 1

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


03.04.2019, Arik Brauer. Alle meine Künste

Bei:


Jüdisches Museum der Stadt Wien

Bericht:


Die Shoah in individuellem Ausdruck

Variabilder:

Arik Brauer, Mein Vater im Winter, 1983/84
Arik Brauer, Mein Vater im Winter, 1983/84

Variabilder:

Arik Brauer, Alle meine Künste, 2013
Arik Brauer, Alle meine Künste, 2013

Variabilder:

Arik und Naomi Brauer, 1957
Arik und Naomi Brauer, 1957

Variabilder:

Arik Brauer an der Akademie der bildenden Künste
 Wien, um 1950
Arik Brauer an der Akademie der bildenden Künste Wien, um 1950

Variabilder:

Arik Brauer, Selbstbildnis, 1963
Arik Brauer, Selbstbildnis, 1963

Künstler:

Arik Brauer








News vom 26.06.2019

Mary-Audrey Ramirez in Lübeck

Mary-Audrey Ramirez in Lübeck

Schwabinger Kunstpreis für Anita Albus und Ingo Maurer

Schwabinger Kunstpreis für Anita Albus und Ingo Maurer

Peter Selz gestorben

Peter Selz gestorben

Die „Hamburger Schule“

Die „Hamburger Schule“

News vom 25.06.2019

Musik und Kunst vereint in der Schirn

Musik und Kunst vereint in der Schirn

Tanja Prušnik ist neue Präsidentin des Künstlerhauses

Tanja Prušnik ist neue Präsidentin des Künstlerhauses

50 Jahre Neue Gesellschaft für bildende Kunst

50 Jahre Neue Gesellschaft für bildende Kunst

News vom 24.06.2019

Das Ruhrgebiet fährt wieder eine Extraschicht

Das Ruhrgebiet fährt wieder eine Extraschicht

Preis der Cairo Biennale für Brigitte Kowanz

Preis der Cairo Biennale für Brigitte Kowanz

Konstanz begibt sich „On the Road“

Konstanz begibt sich „On the Road“

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash | Peek a Boo

Mr. Brainwash und Banksy Ballon Girl Museum im Museum Frieder Burda
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Alex Katz | Coca Cola Girl

Alex Katz | Coca Cola Girls
Galerie Frank Fluegel

Ausgezeichneter Auktions-Auftakt im Jubiläumsjahr – BESTES SAISONERGEBNIS
Ketterer Kunst Auktionen





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce