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Arik Brauer im Jüdischen Museum Wien

Arik Brauer, Mein Vater im Winter, 1983/84

Das Jüdische Museum in Wien hat seine aktuelle Ausstellung Arik Brauer zur Feier seines 90. Geburtstages gewidmet. Die Schau „Alle meine Künste“ versammelt die unterschiedlichen Betätigungsfelder des Künstlers von der Malerei, Keramik und Musik über den Tanz und das Bühnenbild bis zur Architektur. Ergänzend zeigen die Kuratorinnen Danielle Spera und Daniela Pscheiden die Verbindungen von Brauers Arbeiten mit Wien und mit dem Judentum auf. Sie berichten von der zweiten Heimat des Künstlers in Israel. Hier entwickelte Brauer seine Vorstellungen zum Hausbau im Künstlerdorf Ein-Hod. Sein dortiges Haus gestaltete er aus einer Ruine. Eine Freude an Lasuren und eine feine Ausarbeitung durchziehen Brauers bunte Fantasielandschaften mit oder ohne Mischwesen. Gesellschaftspolitische Themen finden auch Einlass in seine Bilder, die er mit Feinfühligkeit, Witz und kritische Analyse bearbeitet. Zudem schuf er Bühnenbilder für die Wiener Staatsoper oder die Opernhäuser in Zürich und Paris.

Der am 4. Januar 1929 geborene Brauer erfuhr die Ermordung seines Vaters durch die Nationalsozialisten. Er überlebte den Holocaust und studierte bis 1951 in seiner Heimatstadt Wien an der Akademie der Bildenden Künste bei Robin Christian Andersen und Albert Paris Gütersloh. Gemeinsam mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter, Anton Lehmden und Helmut Leherb rief er die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ins Leben. Über die Dauer von drei Jahren reiste Arik Brauer mit dem Fahrrad durch Europa und Afrika, was zum Lied „Reise nach Afrika“ führte. Danach lebte er ein Jahr lang als Sänger und Tänzer in Israel. Nach seiner Hochzeit mit der aus Israel stammenden Jemenitin Naomi Dahabani zog das Paar nach Paris. Hier hatte Brauer seine erste erfolgreiche Einzelausstellung.

1964 kehrte er nach Wien zurück. Die 1970er Jahre bilden den Höhepunkt seiner Gesangskarriere mit Liedern im Wiener Dialekt wie „Sie hab’n a Haus baut“ und „Sein Köpferl im Sand“. 1978 wurde Brauer zu einem der Väter des „Austropop“, von 1986 bis 1997 unterrichtete er an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler erhielt 2015 den Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk, drei Jahre später das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Die Ausstellung „Arik Brauer. Alle meine Künste“ läuft bis zum 20. Oktober. Das Jüdische Museum Wien hat sonntags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro bzw. 8 Euro. Für Kinder bis 18 Jahre ist er frei. Der begleitende Ausstellungskatalog kostet im Museum 29,95 Euro.

Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 53 50 43 1


08.04.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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03.04.2019, Arik Brauer. Alle meine Künste

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Arik Brauer, Mein Vater im Winter, 1983/84
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