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Potsdamer Restaurant „Minsk“ soll Museum werden

Das Terrassenrestaurant „Minsk“ auf einer historischen Postkarte

Wenn es nach Hasso Plattner geht, wird das ehemalige Terrassenrestaurant „Minsk“ am Brauhausberg in Potsdam in ein Museum für DDR-Kunst umgewandelt. Die Stiftung des Mäzens und Software-Milliardärs will das ostmoderne Gebäude kaufen und sanieren. Dabei soll zumindest äußerlich der originalgetreue Zustand des DDR-Baus erhalten bleiben. Wie der Linke-Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung, Hans-Jürgen Scharfenberg, bestätigte, hat die Stiftung für das gesamte Areal ein Investitionsangebot in Höhe von 20 Millionen Euro vorgelegt. Neben dem Museum sollen auf dem Gelände Neubauten für günstigen Wohnraum entstehen.

Ab 1970 wurde der Brauhausberg rund um die ehemalige Kriegsschule, seit 1949 Sitz der SED-Bezirksleitung, mit verschiedenen Einrichtungen für die Bewohner der angrenzenden Stadtviertel bebaut. Neben einer öffentlichen Schwimmhalle entstand dabei das von dem Architekten Karl-Heinz Birkholz entworfene Ausflugsrestaurant „Minsk“, umgeben von einer parkähnlichen Anlage mit Brunnen und Wasserspielen. Am Tag der Eröffnung, dem 7. November 1977, wurde in der Partnerstadt Minsk ein weiteres Lokal mit dem Namen „Potsdam“ eingeweiht. Im Jahr 2001 beschloss die Stadtverwaltung die Umgestaltung des gesamten Areals inklusive einer umfassenden Neubebauung. Seit 2004 stand das „Minsk“ deshalb leer. Die Zukunft des geschichtsträchtigen Gebäudes blieb lange Zeit unklar. Die DDR-Schwimmhalle ist bereits verschwunden, das „Minsk“ sollte ihrem Beispiel folgen und Platz für eine dichte Wohnanlage in nächster Nähe zum neuen Freizeitbad „blu“ schaffen. Erst im vergangen Jahr wurden die bereits beschlossenen Abrisspläne von der Stadtverordnetenversammlung wieder gestoppt. Im Januar ergab ein sogenanntes Werkstattverfahren der Stadt, dass das Ausflugsrestaurant erhalten und baulich erweitert werden soll. Eine endgültige Zweckbestimmung blieb jedoch offen.

Die Hasso Plattner Stiftung betreibt mit dem Museum Barberini in Potsdam bereits eine bedeutende kulturelle Institution in der Stadt. Diese will der Ehrenbürger Plattner nun um eine weitere ergänzen. In den Räumen des „Minsk“ soll seine umfangreiche Sammlung von DDR-Kunst, die aufgrund ihrer Größe bisher immer nur auszugsweise im Museum Barberini gezeigt werden konnte, ein neues passendes Zuhause bekommen. Hasso Plattner sammelte zunächst hauptsächlich Landschaftsdarstellungen des französischen Impressionismus. Darüber hinaus interessierte er sich aber auch schon früh für die Kunst der nahen und doch so fernen Nachbarn hinter dem Eisernen Vorhang. Heute gehören die Werke von Künstlern wie Gerhard Richter, Ulrich Hachulla, Bernhard Heisig, Werner Tübke, Gudrun Brüne, Walter Libuda, Werner Liebmann, Harald Metzkes, Arno Rink, Willi Sitte und Martin Kippenberger zum Kern seiner Sammlung.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Das Terrassenrestaurant „Minsk“ auf einer historischen Postkarte
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Karl-Heinz Birkholz








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