Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Schmuckismus in München

Dass Schmuck mehr sein kann als wertvolles Material, Glitzern, Funkeln und Statussymbol, beweist die Neue Sammlung in ihrer aktuellen Ausstellung. Dafür hat das staatliche Design Museum in München die Goldschmiedin Karen Pontoppidan, Professorin für Schmuck an der Akademie der Bildenden Künste München, eingeladen, die Präsentation in der Pinakothek der Moderne zu kuratieren. Die Dänin wählte 30 zeitgenössische Schmuckkünstler aus verschiedenen Ländern aus, die zu bereits vorhandenen Objekten für die Schau Neuanfertigung kreiert haben. Somit sind rund 150 Werke aus einem Zeitraum von 15 Jahren zu sehen. Neben der Schmuckauswahl gestaltete Pontoppidan auch die Schau. Die Vitrinen bestehen aus einfachen Tischlerplatten in Pressspanoptik und hängen an den Säulen der Rotunde. Sie erinnern an einfache Informationsschaukästen. Die Objektüberschriften schrieb Pontoppidan auf gewöhnliches Papier.

Auftakt der Schau macht die Arbeit „Körperschmuck Abwehrreaktion“ von Brigitte Lang aus dem Jahr 1982, die jedoch keines der Schmuckstücke ist. Mit der Vulva, die von einer Halskette gerahmt wird, hinterfragt die österreichische Künstlerin die gesellschaftlichen Normen und Rollen und formuliert den Leitgedanken der Ausstellung. Denn nach Pontoppidan dient Autorenschmuck heute weniger als Selbstreflexion, eher als Medium, um gesellschaftsrelevante Inhalte wie Ökologie, Konsum und Feminismen wiederzugeben. Das Einzelstück lässt sich dabei von seiner Umgebung beeinflussen. Ein Beispiel hierfür sind die Ansteckplatten der niederländischen Schmuckkünstler Paul Derrez und Willem Hoogstede. Seit den 1970er Jahren trugen die beiden eine Sammlung von Buttons zusammen, auf denen eine politische Aussage abgedruckt ist.

Petra Zimmermann schuf 2003 die Brosche „Important Meeting“. Mit den zwei in Anzug gekleideten Männern in Rückansicht, von denen der größere dem kleineren vertraulich die Hand auf die Schulter legt, übt sie Kritik an männlichen Machtstrukturen in Politik und Wirtschaftsleben. Göran Kling ironisiert mit „Replica One“ von 2010 das Streben nach Reichtum. Sein Armschmuck entspricht in Form und Material einer hochwertigen Armbanduhr, jedoch ließ er das Ziffernblatt weg, stattdessen bleibt nur eine glatte runde Fläche. Die Brosche von Shachar Cohen aus der Serie „Rated R“ von 2018 erscheint wie flüssiges Metall und bildet eine abstrakte tropfenartige Form aus.

Die Ausstellung „Schmuckismus“ läuft bis zum 16. Juni. Die Pinakothek der Moderne hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, jeden Sonntag für alle 1 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog, der für 24 Euro erhältlich ist.

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
D-80333 München

Telefon: +49 (0)89 – 23 805 360

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


16.03.2019, Schmuckismus

Bei:


Neue Sammlung








News von heute

Salzburger Mond-Schau

Salzburger Mond-Schau

Huysum-Gemälde kehrt nach Florenz zurück

Huysum-Gemälde kehrt nach Florenz zurück

Kanadischer Impressionismus in München

Kanadischer Impressionismus in München

News vom 18.07.2019

Badisches Landesmuseum wird 100

Badisches Landesmuseum wird 100

Peter Zimmermann in Düren

Peter Zimmermann in Düren

Grütters setzt Expertenteam zum fotografischen Erbe ein

Grütters setzt Expertenteam zum fotografischen Erbe ein

Bern blickt in den Mond

Bern blickt in den Mond

News vom 17.07.2019

Die Schenkung Schröder in Köln

Die Schenkung Schröder in Köln

Bart van der Heide wird neuer Direktor in Bozen

Bart van der Heide wird neuer Direktor in Bozen

Antikentausch zwischen Dresden und Berlin

Antikentausch zwischen Dresden und Berlin

Adolf Hölzel in Erfurt

Adolf Hölzel in Erfurt

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Nachbericht Auktion 72
Yves Siebers Auktionen - Stuttgart

Kunstauktionshaus Schlosser GmbH & Co. - Einladung zur Sommerauktion

Sommerauktion A80 im Kunstauktionshaus Schlosser
Kunstauktionshaus Schlosser GmbH & Co.

Galerie Frank Fluegel - Julian Opie Tourist.

Julian Opie bei GALERIE FRANK FLUEGEL und im Lehmbruck Museum
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce