Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 24.09.2019 Auktion 385: Alte Kunst und Schmuck

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Barbara Hammer gestorben

Barbara Hammer ist ihrem Krebsleiden erlegen

Am vergangenen Samstag starb die Filmmacherin Barbara Hammer in New York. Sie erlag ihrer langjährigen Krebserkrankung im Alter von 79 Jahren. Das teilte ihre deutsche Galerievertretung KOW in Berlin mit. Die Videokünstlerin gilt als Pionierin des lesbischen Films und setzte sich besonders für die Gleichberechtigung von Frauen ein. Hammer produzierte über 90 Experimental- und Dokumentarfilme. Zusätzlich dazu existieren viele Zeichnungen, Collagen, Skulpturen, Fotografien und Texte. Durch ihr Coming-out in den 1960er Jahren befasste sie sich mit kritischen Themen, wie sozialer Ungerechtigkeit und der Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Hammers frühe Arbeiten wirken radikal und unerschrocken. Das vierminütige Werk „Dyketactics“ von 1973/74 zeigt nackte junge Frauen, wie sie über eine Wiese toben. Sie singen, lachen und berühren sich. Darüber legte Hammer eine minimalistische Synthesizer-Tonspur. Diese visuelle Lebensfreunde verstanden viele Zuschauer falsch und deuteten den Film pornografisch. Die Künstlerin ließ sich jedoch nicht beirren und beschäftigte sich in ihren Arbeiten vermehrt mit dem weiblichen Körper und dem queeren Begehren. Für Hammer war es besonders wichtig, Transparenz bezüglich Homosexualität zu erzeugen. In einem Aufsatz von 1993 schreibt sie: „Das Streben nach Sichtbarkeit war das zentrale Anliegen für Lesben, die in dieser Zeit Kino machten, aus dem einfachen und traurigen Grund, dass nur wenige oder gar keine Bilder, Vorstellungen oder Repräsentationen verfügbar waren. Der Platz auf der Leinwand – davor und dahinter – war leer.“ Die Videokünstlerin nutzte für ihre Arbeiten collagenartiges Material, unter anderem historische Fotos, Ruinenaufnahmen, Buchcover und klassische Musik.

Barbara Hammer, 1939 in Hollywood geboren, studierte Psychologie, Literatur und Filmwissenschaften an der University of California in Los Angeles. Danach wandte sie sich der experimentellen Filmproduktion zu. Mit dreißig Jahren verließ sie ihren Mann, outete sich und wurde in den späten 1960er Jahren Teil der feministisch-lesbischen Bewegung. Später begegnete Hammer der Menschenrechtaktivistin Florrie Burke, mit der sie über 30 Jahre lang in einer Beziehung lebte. 2006 folgte die Diagnose Krebs, die sie in „A Horse Is Not A Metaphor“ von 2009 aufarbeitete. Für ihr Werk erhielt Barbara Hammer im selben Jahr einen Teddy Award der Berlinale. Auch in „Evidentiary Bodies“ von 2018 thematisierte sie auf sehr persönlicher Ebene ihre Krebserkrankung. In den letzten Jahren setzte sich die Künstlerin zudem für Sterbehilfe ein.

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Variabilder:

Barbara Hammer ist ihrem Krebsleiden erlegen
Barbara Hammer ist ihrem Krebsleiden erlegen

Künstler:

Barbara Hammer








News vom 17.09.2019

Schwarz Contemporary mit Berliner Galerienpreis ausgezeichnet

Schwarz Contemporary mit Berliner Galerienpreis ausgezeichnet

Fritz Kuhr in Ahrenshoop

Fritz Kuhr in Ahrenshoop

K.R.H. Sonderborg in Hagen

K.R.H. Sonderborg in Hagen

Praemium Imperiale vergeben

Praemium Imperiale vergeben

News vom 16.09.2019

Manor Kunstpreis: Andriu Deplazes in Chur

Manor Kunstpreis: Andriu Deplazes in Chur

Runge-Preis für Steffen Schleiermacher

Runge-Preis für Steffen Schleiermacher

Lyonel Feininger in und um Apolda

Lyonel Feininger in und um Apolda

News vom 13.09.2019

Preis der Nationalgalerie für Pauline Curnier Jardin

Preis der Nationalgalerie für Pauline Curnier Jardin

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

ART SALZBURG CONTEMPORARY 2019
art salzburg contemporary





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce