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Skurriler Jugendstil in München

Carl Strathmann, Medusa, um 1897

Das Münchner Stadtmuseum zeigt seit dem Wochenende unter dem Titel „Jugendstil skurril“ eine Retrospektive zu Carl Strathmann. Als Verwahrer des künstlerischen Nachlasses stellt das Haus selbst den größten Teil der rund 150 Arbeiten in der Präsentation, einige wurden im Vorfeld extra restauriert und sind erstmals wieder seit Lebzeiten des Künstlers zu sehen. Das Museum kann so einen umfassenden Einblick in das Œuvre Strathmanns geben, der zu den wichtigen Vertretern des Symbolismus und des Münchner Jugendstil zählt.

Obwohl Carl Strathmann beständig die Kunstgeschichte zitiert, sind seine Arbeiten höchst originell, bisweilen bizarr, düster und skurril. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf er sich einen eigenen Kosmos von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben, Landschaften und symbolistischen Historienbildern. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Bildwelten und wegen seiner geselligen, dandyhaften Persönlichkeit war Strathmann den Zeitgenossen weit über München hinaus ein Begriff. Speziell Lovis Corinth und Wassily Kandinsky schätzten seine Kunst sehr.

Carl Strathmann wurde 1866 in Düsseldorf geboren. Dort und in Weimar studierte er in den 1880er Jahren Kunst an der Akademie. Zu seinen Lehrern zählten Hugo Crola, Adolf Schill und Leopold von Kalckreuth. Der Skandal um sein als monströs und verdorben wahrgenommenes Historiengemälde „Salambo“ machte ihn 1895 schlagartig berühmt. Neben der Malerei arbeitete Strathmann, mittlerweile wohnhaft in München, als Zeichner für die „Jugend“, den „Pan“ und den „Simplicissimus“ und entwarf verschiedene Formen von Gebrauchsgrafik und kunsthandwerklichen Gegenständen. Er war Mitglied in zahlreichen Künstlervereinigungen wie dem Deutschen Werkbund und der Berliner Secession. Carl Strathmann verstarb 1939 in München.

Die Ausstellung „Jugendstil skurril. Carl Strathmann“ läuft bis zum 22. September. Das Münchner Stadtmuseum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Der Katalog aus dem Wienand Verlag kostet 29,90 Euro.

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
D-80331 München

Telefon: +49 (0)89 – 233 22 370
Telefax: +49 (0)89 – 233 25 033

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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