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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Mit Alten und Neueren Meistern zieht der Münchner Versteigerer Neumeister ins neue Auktionsjahr

Erfolgreiche Frauen



Barbara Rosina Lisiewska, Christiane Amalie Ernestine von Schlabrendorf, 1760

Barbara Rosina Lisiewska, Christiane Amalie Ernestine von Schlabrendorf, 1760

Barbara Rosina Lisiewska kann man durchaus als erfolgreiche Malerin des 18. Jahrhunderts bezeichnen. Sie kam 1713 als Töchter des polnischstämmigen Künstlers Georg Lisiewski in Berlin zur Welt, genoss wie ihre jüngeren Geschwister Anna Dorothea und Christoph Friedrich Reinhold eine fundierte Ausbildung bei ihrem Vater und studierte dann noch bei dem angesehenen preußischen Hofmaler Antoine Pesne. Mit diesem Rüstzeug reüssierte Lisiewska als gefragte Portraitistin des Rokoko. So ernannte Fürst Friedrich August sie 1757 zur Hofmalerin in Zerbst, wo Barbara Rosina eine der damals beliebten Schönheitengalerien von vierzig Damen des Hofes anlegte. Sieben Jahre später ging sie an nach Braunschweig und fand in Herzogin Philippine Charlotte eine Förderin, was Barbara Rosina dann 1777 den Titel der Hofmalerin einbrachte. Schon 1769 hatte die Dresdner Kunstakademie sie zur ihrem Ehrenmitglied ernannt.


Für die Qualität ihres Könnens spricht das Bildnis der Christiane Amalie Ernestine von Schlabrendorf. 1760 malte Barbara Rosina Lisiewska die Gattin des königlich-preußischen Generalmajors Gustav Albrecht von Schlabrendorf als ältere Dame mit gutmütigem Blick. Gekonnt hat sie Stofflichkeit des blau-weißen, mit Spitzen besetzten Seidengewandes der Adeligen herausgearbeitet. Auch ihre realistische Auffassung und die eingehende psychologische Charakterisierung lassen Christiane Amalie Ernestine lebensnah vor den Betrachter treten. Dieses Portrait steht nun bei Neumeister zum Verkauf. Angesichts der 40.000 Euro, die das Münchner Auktionshaus im vergangenen Dezember für eine weitere Schönheit Lisiewskas erzielte, liegen die aktuell anvisierten 8.000 bis 12.000 Euro nicht zu hoch.

Gemälde des 18. Jahrhunderts

Die Malerei des 18. Jahrhunderts hat am 20. März noch weitere Leckerbissen zu bieten. In einen südlichen Meereshafen entführt der Engländer Thomas Patch mit seinem Ölgemälde aus dem Jahr 1769. Die ruhige morgendliche Stimmung hat er mit einigen Fischer im Vordergrund angereichert (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Auch Charles François de Lacroix hat sich bei seinen Hafenszenen nicht um topografische Korrektheit bemüht, sondern vielmehr beliebte architektonische oder landschaftliche Details zu ausgewogenen Kompositionen arrangiert. So erinnert auf einem Gemälde, das ihm zugeschrieben wird, der Leuchtturm an der Mole an die berühmte „Lanterna“ im Hafen von Genua, während im Vordergrund ein Fischerpaar nach getaner Arbeit zu Gesang und Tamburinspiel freudig tanzt (Taxe 14.000 bis 18.000 EUR). Aus dem Umkreis von Jan Frans van Bloemen stammt eine arkadische Landschaft aus Italien mit antiken Versatzstücken und Hirtenfamilie (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Lokalkolorit verbreitet dann Joseph Stephans Panorama von St. Maria in Thalkirchen entlang der Isar bis zur Stadtsilhouette Münchens im Hintergrund. Den Mittelgrund hat der Münchner Maler mit Bauern bei der Heuernte ausstaffiert, den Vordergrund mit einer vornehmen Gesellschaft bei der Landpartie (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Als einer der wichtigen Portraitmaler des Ancien Régime gilt Joseph-Siffred Duplessis, der Antoine-Éléonor-Léon Leclerc de Juigné wohl kurz nach dessen Ernennung zum Erzbischof von Paris im Jahr 1781 mild lächelnd im Oval festhielt (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Eine weitere erfolgreiche Frau war um 1800 die Schauspielerin und Sängerin Karoline Jagemann, die es in Weimar unter ihrem Liebhaber Herzog Carl August bis zur Operndirektorin und Leiterin des Hoftheaters schaffte. Wohl ihr Miniaturportrait aus der Hand des dänischen Malers Christian Hornemann ziert eine runde Schildpattdose dieser Zeit (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).

Gemälde Alter Meister

Auf mehrere Vorbilder bezieht sich ein flämischer Maler des frühen 17. Jahrhunderts bei seinem Orpheus, der mit seinem Harfenspiel eben Bäume und Tiere bezaubert. Die Baumlandschaft weist auf Jan Breughel d.J. hin, die dicht gedrängte Anordnung der Fauna ist ohne die Arbeiten Roelant Saverys undenkbar. Die Figur des Orpheus wiederum ähnelt den antiken Heldengestalten im späteren Schaffen des Niederländers Joachim Anthonisz Wtewael. Schließlich geht die Anlage der beiden Löwen spiegelbildlich auf Peter Paul Rubens’ berühmtes Gemälde „Daniel in der Löwengrube“ von 1613/17 zurück. Für diese Kompilation will eine süddeutsche Privatsammlung 8.000 bis 12.000 Euro sehen. Dem flämischen Kulturkreis entspringt zudem eine dichte Waldlandschaft an einem Fluss mit Anglern und vornehmer Gesellschaft, die eben ein Fährboot betritt. Frederick van Valckenborch soll sie gemalt haben (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Nach Holland geht es mit Jan Meerhouts Flussgegend samt Bauernkaten und Kirche in typischem braunem Kolorit (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR), ins frühbarocke Italien mit der Simultanszene der trauernden Maria Magdalena am Grabe Christi, der im Hintergrund schon der auferstandene Christus erscheint (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Noch in der Tradition des Manierismus steht Camillo Procaccinis markante „Vision des heiligen Hieronymus“ samt Engel mit Posaune (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). In die Dürer-Renaissance des späten 16. Jahrhunderts lässt sich Georg Vischers farbintensive Tafel mit der Geißelung Christi einordnen, in der sich der Münchner Maler deutlich auf die „Kupferstich-Passion“ des Nürnberger Meisters bezieht (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Der 1637 in Warschau geborene Carl Ferdinand Fabritius wirkte in Mainz, Paderborn und Wien. Neben Altargemälden und Historienbildern schuf er auch Landschaften, wie einen dominanten Felsvorsprung mit Ruine und Brunnen, an dem einige Menschen rasten (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR).

Arbeiten auf Papier

Bei den Arbeiten auf Papier bezirzt dann wieder die holde Weiblichkeit mit dem verträumten Gesicht eines jungen Mädchens. Für die farbige Kreidezeichnung von François Boucher hat Neumeister 6.000 bis 8.000 Euro vorgesehen. Zur Tragik neigt das Studienblatt zweier trauernder Frauen, mit dem Anselm Feuerbach das mythologische Personal für sein Deckengemälde „Der gefesselte Prometheus, von den Okeaniden beklagt“ von 1875 in der Aula der Akademie der Bildenden Künste in Wien vorbereitete (Taxe 800 bis 1.000 EUR). Unaufgeregter geht es auf Alexander Koesters Pastell mit fünf Enten im Seerosenteich (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR) und auf der Figurenstudie einer jungen Frau von Carl Spitzweg zu (Taxe 500 bis 700 EUR).

Gemälde Neuerer Meister

Spitzweg ist bei den Gemälden des 19. Jahrhunderts noch einmal mit einem kleinen Landschaftsentwurf samt Frau und Kind unter hohen Bäumen für 10.000 bis 12.000 Euro zugegen. Motivisch beruft sich der zwei Generationen jüngere Max Fuhrmann auf ihn und lässt einen Sonntagsgärtner mit Pfeife sorgenvoll zum aufziehenden Gewitter blicken (Taxe 1.500 bis 1.800 EUR). Die Münchner Malerschule ist bei Neumeister wieder gut vertreten. Die Gattung Genre bedienen noch Lorenzo Quaglio mit seinem flotten Tanz im Wirtshaus von 1862 (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR), Hugo Kauffmann mit seinen zwei Burschen, die 1881 einem Dirndl „Schlechte Witze“ erzählen (Taxe 5.500 bis 6.500 EUR), oder Karl Raupp mit dem jungen Liebespaar am Chiemsee bei der „Angenehmen Unterhaltung“ (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Für die historistische Genremalerei stehen Carl Theodor von Pilotys Wachmänner in Renaissancekleidung an einer Treppe (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR) und Johann Geyers im Rokoko angesiedeltes „Concilium Medicum“ mit exaltiert gestikulierenden Ärzten (Taxe 7.000 bis 10.000 EUR). Franz von Defregger lässt einen Tiroler Bauern mit bauschigem Bart lebensvoll vor dem Betrachter auftreten (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Schöne Bespiele aus der Landschaftskunst sind Christian Morgensterns weiter Blick über das bewölkte Isartal bei Wolfratshausen von 1862 (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR), die ungewöhnlich Aufsicht auf ein Flusstal mit Holzarbeiter von Eduard Schleich d.J. (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR) oder Bernhard Fries’ Panorama des Nemisees in den Albaner Bergen mit einsamem Wanderer in der abendlichen Dämmerung (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Auch Michael Haubtmann zog es nach Italien, wo er 1884 den Dioskurentempel von Agrigent noch in überwuchertem Zustand auf einem Querformat anlegte (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). In diese Preiskategorie reihen sich noch Ascan Lutteroths süditalienische Landschaft mit betendem Mönch, Paul von Spauns rauschende Meeresbrandung auf Capri oder Anders Andersen-Lundbys winterlich verschneiter Englischer Garten in München von 1884 ein. Heinrich Bürkel ist diesmal auch mit einer Winterlandschaft zugegen und hat die kleine Kirche St. Sebastian in der Ramsau ohne erzählerische Zutat auf einer Ölstudie pittoresk eingefangen (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR).

Mit dem sonst für Bürkel üblichen genrehaften Personal hat der Genfer Maler Abraham-André Zwahlen seine sommerliche Landstraße in der Campagna mit Reisenden bei der Ankunft bestückt (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). August Seidel hat die sommerliche südfranzösische Küste mit zentraler Burgruine eingefangen (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR), während sich Abraham Hulk d.Ä. derweil an der ruhigen holländischen Küste mit Segelbooten und Fischern umgesehen hat (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR). Der Däne Johan August Diederich orientierte sich 1804 bei seinem Blumenkorb mit Vögeln und Schmetterlingen an den Alten Meistern (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Aus dem frühen Schaffen Fritz von Uhdes liegt die bisher unbekannte Leinwand „Rastende Krieger am Waldrand“ von 1879 vor, die seine Bewunderung für den Wiener Dekorationskünstler Hans Makart offenbart (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Letzterer soll die allegorische Studie einer Siegesgöttin mit Putten in einem von Schwänen gezogenen Triumphwagen verantwortet haben (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Breiten Raum nehmen beim 19. Jahrhundert die Tierbilder ein. Das fängt bei Johann Adam Kleins Pferdeduo „Brauner und Gescheckter im Stall“ von 1843 in biedermeierlicher Feinheit an (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR), geht über mehrere typische Hirtenszenen von Friedrich Voltz, Anton Braith, Adolf Lier und Josef Wenglein in freier Natur, darunter Braiths Hirtin mit Vieh in Gebirgslandschaft von 1868 für hohe 15.000 bis 20.000 Euro, und schließt mit dem Werk Heinrich von Zügels. Von einer realistischen Auffassung, wie bei den beiden Schafe mit Lamm vor einem Stall aus den 1870er Jahren (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR), bis zu den impressionistischen Schöpfungen, wie dem sonnenbeschienenen Hirt mit Kälberherde aus dem Jahr 1918, reicht Zügels Bandbreite (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Eine impressionistische Sichtweise hatte sich auch Charles Vetter zu eigen gemacht. So glitzern die Lichter in seinem Gemälde des belebten Stachus in München bei Nacht von 1908 auf der regennassen Fahrbahn (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Ein schwerer bodenständiger Impressionismus charakterisiert Leo Putz’ Aktbild mit zwei weiblichen Badenden „Am Chiemsee“ von 1921 (Taxe 35.000 bis 40.000 EUR).

Bücher und Keramik

Bei der Buchkunst stehen sich das Gebets- und Andachtsbuch für Verstorbene in lateinischer Handschrift mit schön gestalteten floralen Initialen aus Paris oder Umgebung von etwa 1420 (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR) und Heinrich Zilles freche Sittenschilderung „Zwanglose Geschichten und Bilder“ in der Vorzugsausgabe mit eigenhändig kolorierten Lithografien von 1919 gegenüber (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Die Fayence-Abteilung eröffnet wie üblich die Auktion, in der diesmal ein Paar geruhsam sitzender Löwen aus Rouen um 1700/50 herausstechen (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR). Beim Porzellan nimmt diese Stellung das Paar Meißner Vasen mit dichtem indianischem Blumendekor und Augustus-Rex-Marke um 1730/35 ein, die später auf Bronzesockeln montiert wurden (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Für eine Terrine der Meißner Porzellanmanufaktur samt Presentoir um 1765/70 mit Blumendekor und plastisch aufgelegtem Gemüse auf dem Deckel sind 1.800 bis 2.000 Euro fällig.

Silber und Möbel

Hauptstück beim Silber ist eine sechseckige Schraubflasche mit Bügelgriff, auf die der Augsburger Meister Johann Schuch I. um 1689/92 Portraits des polnischen Königs Johann III. Sobieski, des Kaisers Leopold I. und des bayrischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel im Wechsel mit Kriegstrophäen getrieben hat. Mit diesen Motiven bezieht er sich auf die Befreiung Wiens in der Schlacht am Kahlenberg im Jahr 1683 (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Bedeutendes Stück bei den alten Möbeln ist ein repräsentativer Schrank wohl aus Sachsen um 1760. Über einer Sockelzone mit hohen Füßen und zwei Schubladen erhebt sich die korinthische Pilastergliederung, auf der das stark profilierte Kranzgesims ruht. Die beiden Türen mit Bastionsfüllungen zieren höfische Figuren unter Baldachinen (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Schon dem Klassizismus ist ein zurückhaltender russischer Vitrinenschrank aus Mahagonifurnier mit Messingprofilen zuzurechnen (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Skulpturen

Älteste Arbeit in der Skulpturensuite ist eine Pietà, die in der Mitte des 14. Jahrhunderts im Bodenseeraum oder der Ostschweiz geschnitzt wurde. Auffällig an ihr ist der kindlich kleine Christuskorpus, der die Bedeutung des Leids Mariens verstärkt (Taxe 15.000 bis 16.000 EUR). Im Elsass, wohl in Straßburg, entstand um 1480/90 eine milde Maria mit dem Kind in leichtem S-Schwung und reichem spätgotischem Faltenwurf (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR). Eine anmutig verhaltene Gebärde zeichnet eine schlanke, etwas gelängte Maria aus Mittelfranken um 1500 aus. Ihr Pendant aus der Verkündigungsgruppe, der Erzengel Gabriel, fehlt (Taxe 26.000 bis 30.000 EUR). Sie gehört zu einem kleinen Konvolut von 15 Heiligenskulpturen aus einer süddeutschen Privatsammlung, bei der noch der fein ausgeführte heilige Martin aus Österreich um 1500 auffällt (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Jugendstil, Art Déco und Design

Die Abteilung mit angewandter Kunst des 20. Jahrhunderts hat Joseph Wackerles Figurengruppe der nackten Europa mit dem recht zahmen Stier aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg (Taxe 1.800 bis 2.000 EUR), die Nachttischlampe „Furled leaves“ von Gabriel Argy-Rousseau (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR) oder Koloman Mosers schlanke aufstrebende Silbervase mit stilisiertem Kleeblattdekor zu bieten (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). Die Jugendstilmöbel stellt diesmal Joseph Maria Olbrich, etwa einen Notenschrank um 1905 aus Perlahorn, unterteilt mit schwarzen Bandauflagen und Zierrahmen aus dunklem Palisander (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR).

Rund zwanzig Jahr später war der Funktionalismus auf dem Vormarsch, wie er bei Ludwig Mies van der Rohes Freischwinger „MR 20“ zum Ausdruck kommt. Die beiden frühen Ausführungen des Stahlrohrmöbels stammen aus der Familie des Flugzeugpioniers Hugo Junkers und sollen jeweils 4.000 bis 5.000 Euro erwirtschaften. Ausgefallen ist Wolfgang Tümpels Teedose, die er um 1965 aus gelötetem Metalldraht aufgebaut hat (Taxe 700 bis 800 EUR). Sie würde sich gut auf dem postmodernen Tisch „F7“ machen, den Norbert Berghof, Michael Landes und Wolfgang Rang aus Vogelaugenahorn und schwarzweißen Marmorfüßen 1992 für die Firma Draenert entworfen haben (Taxe 3.000 bis 3.500 EUR). Die passenden acht Stühle „F5“ gibt’s in einer eigenen Position zum gleichen Preis.

Die Auktion beginnt am 20. März um 14 Uhr. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.neumeister.com.

Kontakt:

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Barer Straße 37

DE-80799 München

Telefax:+49 (089) 23 17 10 55

Telefon:+49 (089) 231 71 00

E-Mail: auctions@neumeister.com



18.03.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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