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Eva Hesse in Wiesbaden

Das Museum Wiesbaden widmet ab heute einer eher unbekannten Seite der Künstlerin Eva Hesse eine Ausstellung. Die Schau zeigt in einem chronologisch angelegten Rundgang frühe Studienskizzen neben malerischen Gouachen und Aquarellen, dazu expressive Tusch- und Farbstiftzeichnungen, Collagen wie auch Konstruktionszeichnungen und Entwürfe für skulpturale Arbeiten. Eine Auswahl von Gemälden und Skulpturen aus der Sammlung des Museums ergänzt die Präsentation. Die Deutsch-Amerikanerin Hesse feierte ihre größten Erfolge mit ihren Skulpturen, in denen sie vor allem mit unterschiedlichen neuen Materialien wie Latex, Polyesterharz, Fiberglas oder sogar Käseeinwickelpapier experimentierte. Viele sich mit der Zeit zersetzende Substanzen fanden bei ihr Verwendung. Die Einarbeitung von Seilresten, Kabelstücken und ähnlichem Material in ihrer Malerei rückte sie auch in die Richtung der Arte Povera.

In Hesses Zeichnungen verschwimmen die klassischen Gattungen. „Wo hört die Zeichnung auf, wo fängt die Malerei an? Ich frage mich, ob meine Zeichnungen nicht eher Gemälde sind, nur kleiner und auf Papier. Die Zeichnungen könnte man mit Fug und Recht Malerei nennen, und auch einige meiner Skulpturen könnten den Namen Malerei tragen“, formulierte es die Künstlerin einmal selbst. Mit dieser Sichtweise auf ihre Arbeit ist es nicht verwunderlich, dass Eva Hesse zu einer der prägenden Figuren der Konzept- und Prozesskunst avancierte. In Ordnung und Wiederholung entdeckte Hesse das Chaos, sie verband in ihrer vielschichtigen Kunst das Sinnliche und das Fragile mit einer kühnen Gewagtheit.

Die in Hamburg geborene Eva Hesse floh mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten 1939 in die USA, wo sie an der Cooper Union School und an der Yale School of Art and Architecture studierte. 1961 heiratete Eva Hesse den Bildhauer Tom Doyle. Mit ihm verbrachte sie Mitte der 1960er einige Zeit in Essen, lebte und arbeitete dann vornehmlich in New York, wo ihr der künstlerische Durchbruch gelang. Ihr früher krebsbedingter Tod beendete 1970 ihre nur etwa zehnjährige Schaffenszeit. Postum wurden Werke Hesses zweimal auf der Documenta in Kassel gezeigt.

Die Ausstellung „Eva Hesse – Zeichnungen“ läuft vom 15. März bis zum 23. Juni. Das Museum Wiesbaden hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, am Dienstag und Donnerstag zusätzlich bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro; an jedem ersten Samstag im Monat ist er frei. Zur Schau erscheint die Publikation „Eva Hesse – Unheimlich lustig“ für 14,50 Euro.

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 – 335 2250
Telefax: +49 (0)611 – 335 2192

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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15.03.2019, Eva Hesse - Zeichnungen

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Museum Wiesbaden

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Eva Hesse








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