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Art Vienna hat am neuen Standort geöffnet

Nach dem Leopold Museum vor zwei Jahren ist nun die altehrwürdige Hofburg in Wien Austragungsort der zweiten Ausgabe der Kunstmesse Art Vienna. Doch man sollte sich nicht täuschen: Statt einer der zahlreichen imperialen Ballsäle sind die ehemaligen Asservaten- und Dienstbotenkammern neben der Feststiege Austragungsort der weit gespannten Mischung aus klassischer Moderne, Lokaltradition sowie modernen Zeitgenossen. Gut besucht war gestern Abend die Vernissage. Die Gäste drängten sich in dem Gewirr aus Gängen, Kammern, Foyers und Treppen, die eher Atelieratmosphäre als kaiserlichen Duktus ausstrahlten. Aber ob sich wie in 2017 wieder 15.000 Besucher einfinden?

28 Aussteller zeigen ein weites, oft lokal ausgerichtetes Spektrum an Werken. Hermann Nitsch, dem berühmten Altmeister der Aktionskünste, begegnet man vielfach und intermedial. So hängen etwa bei der Galerie Heimo Bachlechner Fotografien von dessen Aktionen für 2.400 Euro an den Standwänden. Wer allerdings ein originales Schüttbild sein Eigen nennen möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen, so etwa beim Kunsthandel Kaiblinger, der die 2016 entstandenen blutroten Farbverläufe für 48.000 Euro feilbietet. Weitere österreichische Heroen sind präsent, etwa Gustav Klimt, von dem der Kunsthandel Giese & Schweiger die Bleistiftzeichnung einer jungen Frau im Reformkleid aus den Jahren 1908/09 für 120.000 Euro offeriert. Das teuerste Werk der Art Vienna stellt Schütz Fine Art vor. Es handelt sich um die 1949 in leuchtendem Kolorit gemalte „Junge Familie“ von Emil Nolde für 1,8 Millionen Euro. Gleich daneben hängt Oskar Kokoschkas Porträt „Bob Gésinus-Visser II (mit Hund)“ für 165.000 Euro. Eine große Retrospektive zu Kokoschkas Schaffen veranstaltet in zwei Wochen das Leopold Museum.

Eine der größten Messekojen hat der in Wien und Salzburg tätige Galerist Peter Frey bezogen. Zum Messeauftakt konnte er bereits einen großformatigen Frauenkopf von Harding Meyer für 28.000 Euro verkaufen. Mit Tom Fleischhauer, Bernard Ammerer, Harald Gangl und weiteren Zeitgossen sorgte er für Gedränge an seinem Stand. Wieder traditioneller gibt sich der Linzer Kunsthandel Freller, der unter anderem mit Carl Molls „Allee bei Schloss Freudental“ aus dem Jahr 1916 ein sommerliches Naturbild des Wiener Impressionisten für 280.000 Euro oder die in typisch schwerem Duktus gehaltene „Einsame Hausung“ in den Tiroler Bergen von Alfons Walde für 400.000 Euro mitgebracht hat. Zu den auch international bedeutenden jüngeren Wiener Malerinnen gehört Xenia Hausner. Kolhammer & Mahringer Fine Arts wollen zwei der traumhaft-realistischen, farbintensiven Ölgemälde der Künstlerin an den Sammler bringen, darunter das „Traumspiel“ für 26.800 Euro.

Die „Art Vienna 2019 – International Art Fair“ läuft bis zum 17. März in der Wiener Hofburg. Sie hat täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 13 Euro. Für Schüler und Studenten bei 27 Jahre ist er kostenlos.


Infos: www.artvienna.org

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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