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Bröhan-Museum entdeckt Ilna Ewers-Wunderwald

Ilna Ewers-Wunderwald, Wassermann, 1910/14

Als Wiederentdeckung feiert das Bröhan-Museum in Berlin seine aktuelle Schau zu Ilna Ewers-Wunderwald. Laut Kuratorin Anna Grosskopf galt die 1875 in Düsseldorf geborene Malerin und Illustratorin im Jugendstil als „wahre Ikone“. Vor dem Ersten Weltkrieg sei die mythenliebende Künstlerin von der Kunstkritik umjubelt worden. So nahm Ewers-Wunderwald an wichtigen Ausstellungen der Berliner und Münchner Secession teil, war auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten und pflegte Kontakte zu tonangebenden Galeristen wie Paul Cassirer. Künstlerkollegen wie Emil Orlik und Hermann Struck schätzten ihr Werk. Dabei blieb der Autodidaktin der Zugang zu staatlichen Kunstakademien als Frau verwehrt.

Doch schon in den 1920er Jahren wurde Ilna Ewers-Wunderwald wie viele Jugendstil-Künstler vergessen. Ihr märchenhafter, oft symbolistisch aufgeladener Bildkosmos erschien in einer Zeit sozialpolitischer Sorgen nach dem Ersten Weltkrieg nicht mehr zeitgemäß. Dennoch blieb sie bis zu ihrem Tod 1957 unverkennbar dem Jugendstil verbunden. Vorwiegend mit Aquarell, Gouache und Tusche zauberte sie ihre fantastischen Wasserwesen und Paradiesvögel, ihre schillernden Blumen und grotesken Fabeltiere in leuchtenden Farben und stilisierter Formensprache aufs Papier. Grenzgänge zwischen Erotik, Phantastik und Vergänglichkeit kennzeichnen ihr Werk, wie auf ihrem Blatt „Krake und Hecht“ von 1937. Zwischen liebevoller Umarmung und todbringender Umschlingung changiert die Interaktion der beiden Tiere.

Neben ihrem malerischen Werk trat Ilna Ewers-Wunderwald auch als Illustratorin hervor. Vor allem die Bücher ihres Ehemanns, des skandalumwitterten Schriftstellers Hanns Heinz Ewers, gestaltete sie bildkünstlerisch aus. Zudem erfreuten sich ihre Modeentwürfe und ihre Auftritte als Kabarettistin auf der Berliner Jugendstil-Bühne des „Überbrettl“ großer Beliebtheit. Ein Highlight der Berliner Schau ist ihre erst kürzlich entdeckte Serie von schwarzweißen Federzeichnungen. Sie entstanden nach einer prägenden Indienreise, die das Ehepaar 1910 antrat. Das dort erfahrene Nebeneinander von „Schönheit und Grauen“, wie es im Reisebericht der Künstlerin heißt, verarbeitete sie in diesen Blättern.

Die Ausstellung „Ilna Ewers-Wunderwald. Wiederentdeckung einer Jugendstil-Künstlerin. Blackbox #6“ ist bis zum 16. Juni zu sehen. Das Bröhan-Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro; jeden ersten Mittwoch im Monat ist er frei. Zur Ausstellung ist im Zagava Verlag die Publikation „Alraune des Jugendstils – Ilna Ewers-Wunderwald“ erschienen, die an der Museumskasse 30 Euro kostet.

Bröhan-Museum
Schlossstraße 1a
D-14059 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 326 906 00
Telefax: +49 (0)30 – 326 906 26


06.03.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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