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Pendleton und Pope.L bei Eva Presenhuber in Zürich

Die Züricher Galerie Eva Presenhuber widmet sich in der Schau „No Thing“ den aktuellen Arbeiten der Amerikaner William Pope.L und Adam Pendleton. Pope.L, 1955 in Newark im US-Bundesstaat New Jersey geboren, hat ein vielfältiges Œuvre mit Performance, Installation, Malerei, Zeichnung, Skulptur, Objekten und Texten geschaffen. Themen wie Rasse, Klasse, Geschlecht und Nation interessieren ihn. Pope.L, der etwa an der Whitney Biennial teilnahm und 2004 das Guggenheim Fellowship erhielt, kombiniert gerne Widersprüchliches in seinen Werken. Er führt unvereinbare Materialien und Symbole zusammen, die eine Stimmung des Rätselhaften erzeugen. In seinen „Skin Set Drawings“ untersucht er die Ambiguität von Farbe im künstlerischen und sozialen Kontext. Tillmann Severin von der Galerie Presenhuber erklärt: „In seinen Skulpturen benutzt er häufig Materialien, die mit körperlicher Arbeit verbunden sind oder er produziert Objekte, die sich durch Motoren bewegen. Damit bezieht sich Pope.L auf Fluxus und den Konstruktivismus der 1920er Jahre. Einige seiner Arbeiten drücken klare Botschaften aus, andere sind bis zur Unverständlichkeit absurd.“

Sein jüngerer Landsmann Adam Pendleton, Jahrgang 1984, arbeitet als Herausgeber und nutzt die Malerei, den Siebdruck, das Video und die Collage. Er lädt zur Reflexion über Sprache, Geschichte, Politik und Subjektivität ein. Pendleton, der etwa im Museum of Modern Art in New York ausstellte und auf der Triennale im Palais du Tokyo in Paris zu sehen war, verbindet Bilder und Texte aus unterschiedlichen Zeiten und Zusammenhängen miteinander. Er schneidet einzelne Buchstaben, bildliches und sprachliches Material aus und isoliert es dadurch. Mehrere Durchgänge der Bearbeitung, Überschreibung und Montierung verunklären gezielt die Identität der Arbeiten. In der aktuellen 20teiligen Serie „Untitled (masks)“ arbeitet er mit durchsichtigem Mylarfilm und einer traditionellen afrikanischen Dan-Maske. Pendleton kopierte und vergrößerte das Foto der Maske und ergänzte es mit Schraffuren, Zickzacklinien und Pinselstrichen. So ist die Maske in einigen Werken leichter zu erkennen, in anderen hebt sie sich kaum mehr von dem schraffierten Grund ab. Die Technik des Markierens und Maskierens bilde, so Tillmann Severin, „eine komplexe Komposition, die mit Transparenz und Opazität, Enthüllung und Verschleierung operiert“.

Die Ausstellung „No Thing: Pope.L, Adam Pendleton“ läuft bis zum 16. März. Die Galerie Eva Presenhuber ist werktags außer montags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 17 Uhr sowie nach Absprache geöffnet. Die Preisspanne der Kunstwerke bewegt sich zwischen 20.000 US-Dollar und 275.000 US-Dollar.

Galerie Eva Presenhuber
Zahnradstrasse 21
CH-8005 Zürich

Telefon: +41 (0)43 – 444 70 50

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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