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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Rückblick Kinsky: Rekorde für tödliche Korkenzieher und Bisons im Schnee

Wirbelende Phantasmagorie



Die Welt der Träume unterliegt besonderen Regeln, die jenseits ihrer Sphäre weder Sinn noch Logik besitzen. Je verdrehter oder verrückter etwas ist, umso mehr scheint es im Reich von Morpheus folgerichtig und überzeugend zu sein. Diesem eigenwilligen Reich ist auch Maria Lassnigs bizarr phantasmagorischer „Korkenziehermann“ von 1986 entsprungen. Die bunt-surreale Arbeit mit einem grimmigen Totenschädel als Handhabe des über der grünen Erdkrümmung schwebenden Korkenziehers erspielte beim Kinsky in Wien die erhofften 400.000 Euro und gesellte sich damit zum bisherigen Auktionsrekord für die 2014 verstorbene Grande Dame der österreichischen Gegenwartskunst: Schon im November 2014 erreichte ihr ein Jahr älteres Body Awareness-Bild „Der Wald“ im Dorotheum diesen mittleren sechsstelligen Betrag.


Die Welt der Träume unterliegt besonderen Regeln, die jenseits ihrer Sphäre weder Sinn noch Logik besitzen. Je verdrehter oder verrückter etwas ist, umso mehr scheint es im Reich von Morpheus folgerichtig und überzeugend zu sein. Diesem eigenwilligen Reich ist auch Maria Lassnigs bizarr phantasmagorischer „Korkenziehermann“ von 1986 entsprungen. Die bunt-surreale Arbeit mit einem grimmigen Totenschädel als Handhabe des über der grünen Erdkrümmung schwebenden Korkenziehers erspielte beim Kinsky in Wien die erhofften 400.000 Euro und gesellte sich damit zum bisherigen Auktionsrekord für die 2014 verstorbene Grande Dame der österreichischen Gegenwartskunst: Schon im November 2014 erreichte ihr ein Jahr älteres Body Awareness-Bild „Der Wald“ im Dorotheum diesen mittleren sechsstelligen Betrag.

Damit war der wirbelnde „Korkenziehermann“ der zweitteuerste Posten bei der Abendauktion zur Klassischen Moderne und Zeitgenössischen Kunst am 1. Dezember 2018 im Kinsky. Mit 450.000 Euro hielt der etwas aus dem zeitlichen Auktionsumfeld gefallene Favorit, das herzige Genrebild „Kinder mit Puppen spielend“ von 1864 aus der Hand Ferdinand Georg Waldmüllers, was man von ihm mit 350.000 bis 700.000 Euro erwartet hatte. Etwas untertorurig fuhren mit 280.000 Euro hingegen Sigmar Polkes abstrakte wabernde Farbschlieren vor schwarzem Grund aus dem Jahr 1999. Der Deutsche trug in die untere linke Bildseite hellblaue und weiße Farbe auf. Die Dispersion bildet zarte Netze und eine größere Farbfläche, die vor dem dunklen Grund beinahe elektrisch aufgeladen erscheinen (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR).

Dieser Versteigerungsteil lag mit einer Zuschlagsquote von 61 Prozent etwas niedriger als der Gesamtdurchschnitt der Auktion mit 70,9 Prozent und als sein Kollege aus dem Fach Jugendstil und Design vom 30. November. Hier konnte sich das Kinsky auf knapp 69 Prozent stützen. Leer gingen so manche Verkäufer aus, die einige hoch taxierte Kunstwerke wieder mit nach Hause nehmen mussten, darunter Leopold Blauensteiners blautoniges „Bildnis der Frau F.B.“ im Jugendstilkleid von 1908 (Taxe 150.000 bis 300.000 EUR), Wilhelm Thönys „Konzert“ aus der dreiteiligen Ode an die „Schönen Künste“ von circa 1925 (Taxe 250.000 bis 500.000 EUR) oder Franz Wests lustige „Sitzwurst“ aus hellgrün lackiertem Aluminium von 2001 (Taxe 250.000 bis 450.000 EUR). Beim Design fand sich kein Abnehmer für Josef Hoffmanns Kaminuhr für Yella Hertzka aus dem Jahr 1912 (Taxe 50.000 bis 80.000 EUR).

Lautloses Hirngespinst

Geheimnisvoll und etwas beunruhigend, irreal wie ein Alptraum, wirkt Franz Sedlaceks Nachtbild „Waldlandschaft mit Jäger“ von 1928. Der unwirklich beleuchtete Nachtmahr mit seiner lautlosen Atmosphäre entzog dem Portemonnaie eines österreichischen Bieters 250.000 Euro (Taxe 150.000 bis 300.000 EUR). Als Gegensatz dazu erstrahlen Alfons Waldes bunte „Bäuerinnen am Weg“ um 1932 im gleißend weißen Licht eines sonnigen Wintertages, das die großen Schneemassen reflektieren. Mit 160.000 Euro überstieg es die Wunschwerte von 70.000 bis 140.000 Euro. In die Stille der Winterlandschaft entführte Walde den Betrachter schon um 1920 mit „Streitberg – Bauernhof in Kitzbühel“. Doch bei den etwas gelblichen Schneemassen hielten sich die Käufer mit 60.000 Euro auffallend zurück (Taxe 80.000 bis 160.000 EUR). Gefragt war dann doch eher das kräftige ungemischte Winterkolorit, wie bei Waldes Kopf des „Bergbauern“ im Schnee von 1933 zur oberen Schätzung von 70.00 Euro.

Anders als seine Allegorie war ein Stadtbild Wilhelm Thönys von Erfolg gekrönt. Seine um 1933/36 datierte, fast grafisch aufgebaute „Ansicht von Paris“ brachte 180.000 Euro ein (Taxe 150.000 bis 250.000 EUR). Gustav Klimt freute sich über 50.000 Euro für die Zeichnung einer zurückgelehnt sitzenden Dame im verlorenen Profil nach links von 1897/98 aus farbigen Kreiden (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR), dann über 150.000 Euro für das filigrane weibliche Brustbild, eine Studie für das Gemälde „Der Pelzkragen“ um 1916 (Taxe 100.000 bis 200.000 EUR). Klimt musste aber auch Rückgänge anderer Blätter für bis zu 200.000 Euro hinnehmen.

Tiere und Kampf

Mit der wilden Jagd auf einen Tiger und dessen kämpferischen Überlebenswillen zog Norbertine Bresslern-Roth die Anwesenden in ihren Bann. Die erwirtschafteten 120.000 Euro für ihre „Belagerung“ von 1954 verbleiben innerhalb der gesetzten Werte, ebenso wie die 150.000 Euro für die in der Hitze träge lagernde afrikanische Kuhherde mit zwei schwarzen Hütern in ihrer 1942 datierten „Pastorale“. Hoch hinaus ging es für die begehrte österreichische Tiermalerin beim Kinsky schon einen Tag zuvor im Auktionsteil „Klassische Moderne“, wo ihre ruhigen, ebenfalls stilisierten, gar nicht mal so großen Bisons im „Schneesturm“ aus dem späten Schaffensjahr 1971 von 70.000 Euro auf 255.000 Euro und damit auf den neuen Spitzenwert für Bresslern-Roth rasten.

Der Kampf gegen die Sucht scheint bei den „Spielern“, die Werner Berg 1962 in düsteren Farben verewigte, bereits verloren. Das dunkle Thema aber konnte die Freude der Interessenten nicht brechen, so dass der Hammer für das beredte Werk bei 170.000 Euro fiel (Taxe 100.000 bis 200.000 EUR). Als ein Portrait möchte man beinahe Bergs Nahansicht einer „Dahlie im Morgenlicht“ von 1936 bezeichnen. Vor dunkelblauem Grund mit verschatteten Blumen wird einzig die rosafarbene Dahlienblüte vom Licht beleuchtet. Feine Farbnuancen zwischen Weiß und Magenta verleihen der Pflanze samt Lichtspiel ein überzeugendes Volumen. Das melancholische Bild wählte seinen neuen Eigentümer für 60.000 Euro (Taxe 40.000 bis 70.000 EUR). Mit dem neusachlichen herbstlichen Stillleben „Rumänischer Krug“ von 1933 samt welker Blüten und Trockenblumen trat Rudolf Wacker bei 90.000 Euro hervor (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR).

Ein Brustbild und ein Portrait

Wie eine Momentaufnahme wirkt Leo Putz’ großes Gemälde „Im Schleißheimer Park“ um 1906. Mit breiten Pinselstrichen in herbstlichen Farben rennt ein spielendes Kind unter den Bäumen in Grün-, Gelb- und Braunnuancen. Die Erwachsenen schauen im Sitzen zu oder blicken im Falle der jungen Frau im Vordergrund versonnen zu etwas außerhalb des Bildes. Bestechend ist neben dem Kolorit das Spiel aus natürlicher Beobachtung und gestellter Pose. Die nachimpressionistische Arbeit flog für 130.000 Euro ihrem neuen Besitzer entgegen (Taxe 80.000 bis 160.000 EUR). Albin Egger-Lienz’ braun aquarellierte Bleistiftstudie zum markanten Kopf des ersten Bauern aus dem „Totentanz“ von 1920/23 hielt sich an die untere Schätzgrenze von 70.000 Euro.

Ebenso ausgeprägt hat Karl Sterrer 1918 zwei weibliche Akte in eine Berglandschaft drapiert und dafür nun 52.000 Euro eingenommen (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR). Bietfreude entfachten im Auktionsteil mit den günstigen Werken der Moderne zudem der vom Morgengrauen blau gefärbte „Wörthersee mit Mittagskogel“ von Arnold Clementschitsch aus dem Jahr 1951 zu 35.000 Euro (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR), Waldemar Finks fast pointillistischer Sonnenaufgang auf einer Alp mit Hirtin und Ziegen von 1908 zu 55.000 Euro (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR) oder Karl Mediz’ „Leguan“ von 1891 zu 22.000 Euro, der im Gesteinsmeer an der Küste bei Duino fast untergeht (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Alexander Rothaug überzeugte mit seinem muskulös ausgeprägten weiblichen Akt im roten „Pompejanischen Bad“ von 1920/30 bei 50.000 Euro, Erika Giovanna Klien mit ihrem futuristisch aufgesplitterten „Movement of two Heads (Conversation)“ von 1951 bei 45.000 Euro (Taxe je 35.000 bis 70.000 EUR).

(Un)Geometrische Gedanken

Eine gute Figur machte die abstrakte verzerrte weiße Raute in Hans Bischoffshausens „Kreuzblume“ von 1960 mit 90.000 Euro (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR). Einen Weltrekord sicherte sich seine minimalistische „Mutter am Kreuz“ von 1975 mit 140.000 Euro. Das schmale weiße Kreuz vor schwarzem Grund mit größeren und kleinen Löchern sowie Brandspuren fand bei einem österreichischen Sammler für 140.000 Euro ein neues Heim (Taxe 100.000 bis 180.000 EUR). Der strengen Form des Würfels folgte Brigitte Kowanz in der 2009 geschaffenen Lichtarbeit „Crossover“. Die skripturale Konzeptkunst verharrte bei 16.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Dies erschreckte wohl Erwin Wurms „Schlechten Gedanken“ von 2008. Die Skulptur aus zwei kurzen weißen Hosenbeinen mit Schuhen und einer dickeren runden Fläche aus rosafarbenem Cordstoff stellte brav die erhofften 45.000 Euro sicher. Bei Franz West war dann eine spielerisch-hintergründe, bewusst schäbige Pappmachéplastik vom Ende der 1990er Jahre bei 120.000 Euro begehrt (Taxe 70.000 bis 140.000 EUR).

Die höchste losbezogene Zuschlagsquote erzielte mit 80,5 Prozent die Versteigerung der erschwinglichen Gegenwartskunst am 1.Dezember. Hier reüssierten Fritz Wotrubas Bronzeguss der aus Kuben aufgebauten „Liegenden Figur“ von 1959/60 bei 34.000 Euro (Taxe 25.000 bis 40.000 EUR), die zwölfteilige, skurril humorvolle Zeichnungsserie „Eine Dienstreise in den Dunstkreis“ von Günter Brus aus dem Jahr 1990 bei 60.000 Euro (Taxe 50.000 bis 80.000 EUR) und Wolfgang Hutters von Naturformen überwuchertes „Liebespaar“ von 1976 bei 55.000 Euro (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR). Auch wenn Max Weilers Gemälde abstrakt angelegt sind, keimen in ihnen Erinnerungen an Natürliches auf, wie 1989 bei seiner „Violetten Blume auf Gelb“ für nun taxkonforme 40.000 Euro. Bei der jüngeren Generation ragte der 1951 in Wien geborene Rudolf Polanszky heraus, der mit seiner ungegenständlichen, verschmierten und silbrig weißen Collage-Mischtechnik von 2005 seinen Auktionsrekord mit 42.000 Euro aufstellte (Taxe 20.000 bis 28.000 EUR).

Design & Jugendstil

Das Hauptlos bei der Design- und Jugendstil-Auktion war die filigrane Kette mit Anhänger aus dem Besitz von Emilie Flöge. 1909 von Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte aus Silber und runden sowie ovalen Perlmuttscheiben entworfen, ergatterte sich das Schmuckstück 60.000 Euro (Taxe 40.000 bis 80.000 EUR). Den passenden Zierrat für ein Bild oder einen Spiegel gewährte eine reiche Auswahl an Modellen für Schmuckrahmen aus dem Hause Max Welz. Den höchsten Preis hat hier mit 17.000 Euro ein vertikal ausgerichteter Rahmen aus ungefasstem Lindenholz von Dagobert Peche erklommen. Lange stilisierte Blätter fügen sich um den runden Bildausschnitt, den zudem seit 1922 vier erhaben hervortretende kleinere Blätter umgeben (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR). Den dritten Platz mit 16.000 Euro teilen sich mehrere Posten, darunter ein weiterer Rahmen von Peche aus dem Jahr 1922 als Quadrat aus gestaffeltem Blattwerk (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Hinzu kommen zwei Frauenstatuetten: die springende „Russische Tänzerin“ von Paul Philippe aus Bronze und Elfenbein um 1925 (Taxe 13.000 bis 18.000 EUR) und die blaurot schimmernde Tischlampe der schleiertanzenden „Loïe Fuller“ aus der ungarischen Manufaktur Zsolnay um 1900 (Taxe 9.000 bis 15.000 EUR).

Dekoratives fürs Heim

Ein silbernes Blumenkörbchen mit Rosenmuster und kobaltblauem Glaseinsatz von Eduard Josef Wimmer-Wisgrill aus dem Jahr 1910 verabschiedete sich für 10.000 Euro (Taxe 9.000 bis 15.000 EUR), Josef Hoffmanns Tafelaufsatz aus Messing in Faltenzügen mit exaltiert geschwungenen Henkeln von 1924/25 für 12.000 Euro (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR). Ein weiterer Tafelaufsatz von Dagobert Peche, diesmal um 1912 in Keramik ausgeführt, bestach durch sein schwarz-goldenes, florales und geometrischen Muster zu taxkonformen 8.500 Euro. Interesse entfachte Gudrun Baudischs weiblicher, elegant gelängter „Kopf“ von 1927 aus rotbraunem Scherben mit seiner weiß-blauen Glasur bei 8.000 Euro (Taxe 5.500 bis 7.500 EUR). Ihr geometrisch inspiriertes Paar Lampenfüße von 1929 war mit 2.300 Euro etwas weniger ehrgeizig (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR).

Lesende Frauenfiguren von Eduard Klablena erregten einigen Zuspruch. So entlockte die weiß gekleidete „Dame liegend mit Buch“ von 1914/16 den Kunden 13.000 Euro, 10.000 Euro ihre schwarz gewandete sitzende modebewusste Schwester von 1914 (Taxe je 5.000 bis 8.000 EUR). Aus derselben Hand stammte auch der blau-grüne „Cachepot mit Papageien“ um 1925. Der Vogel flatterte erst bei 8.000 Euro davon (Taxe 4.500 bis 7.500 EUR). Franz Hagenauers moderne „Kopfskulptur“ einer Dame der 1930er Jahre, die sich auf ihrem Unterarm abstützt, spielte 14.000 Euro ein (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR), seine ebenfalls hölzerne feingliedrige „Diana“ von 1956 die anvisierten 4.500 Euro und seine vernickelte Vogelschale aus den 1980er Jahren 6.000 Euro (Taxe 5.000 bis 8.000 EUR).

Vasenreich

Bunte, über eine üppige Wiese galoppierende Pferde in Magenta, Blau, Grün und Braun sind das Motiv, das Franz von Zülow für eine Vase nutzte. Aus Porzellan für die Manufaktur Augarten in Wien zwischen 1923 und 1938 gearbeitet, überquerten die Reittiere die Zielgerade bei 5.000 Euro (Taxe 3.500 bis 7.000 EUR). Leicht unterhalb des Mindestwertes von 5.000 Euro fand sich Jutta Sikas hohe Glasvase mit drei Henkeln und einem Farbverlauf von Violett nach lichtem Grün von 1901 bei 4.500 Euro wieder. Die böhmische Glasmanufaktur Lötz Witwe fertigte 1901 zudem eine orangefarbene, nun 8.000 Euro teure Henkelvase mit aufgeschmolzenen Silbergelbkrösel. Wie eine antithetische Antwort auf die vier schlanken Henkel ist die Wandung im unteren Bereich vierfach eingedrückt (Taxe 6.000 bis 10.000 EUR).

Denselben Preis, damit leicht über dem Schätzwert von 4.000 bis 7.000 Euro, forderte Robert Holubetz für seine 1900 entworfene Vase mit Weltausstellungsdekor, ebenfalls aus dem Hause Lötz. Das weiße Opalglas geht von unten nach oben farblich von Schwarz zu Rot über. Silbergelbfäden überziehen das irisierte Glas mit spitzen und unregelmäßigen Wellen. Hinzu kommen vier aufgeschmolzene vertikale Rippen. Schon bei 11.000 Euro wechselte die golden-braune zwölfflammige Lampe „Lily“ von Louis Comfort Tiffany um 1910 den Eigentümer (Taxe 12.000 bis 20.000 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

im Kinsky - Kunst Auktionen GmbH

Freyung 4

AT-1010 Wien

Telefax:+43 (01) 532 42 00-9

Telefon:+43 (01) 532 42 00

E-Mail: office@imkinsky.com



22.01.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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