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Kaiserring für Barbara Kruger

Barbara Kruger, Who owns what?, 1991/2012

Der Goslarer Kaiserring 2019 geht an Barbara Kruger. Die in Los Angeles und New York lebende Konzeptkünstlerin wird mit einem der renommiertesten Kunstpreise der Gegenwart ausgezeichnet. Dies gab Oliver Junk, der Bürgermeister von Goslar, beim Neujahrsempfang in der Kaiserpfalz bekannt. In ihrer unverwechselbaren Bildsprache thematisiert Barbara Kruger Macht, Konsum, Sexualität und Ideologie. Sie wird am 21. September den Preis in der Stadt am Harz entgegennehmen.

Die Jury begründete ihre Wahl: „Seit über 40 Jahren untersucht die amerikanische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger in großformatigen Bildern, Installationen, Videos sowie mit Werken im öffentlichen Raum die komplexen Zusammenhänge zwischen Macht und Gesellschaft. Ihre Arbeiten verstehen sich als kritische Interventionen, mit denen sie die Abgründe des kapitalistischen Systems und die trügerischen Verlockungen des Konsums aufdeckt. Sie gehört zur ersten Generation feministischer Künstlerinnen, die in den 1980er Jahren weltweit Beachtung fanden, und sie genießt bis heute große internationale Anerkennung.“

„Ich möchte mich gern bei allen Bürgern von Goslar und der Jury für diese große Ehre bedanken. Ich bin sehr gerührt, dass Sie mich als Trägerin des hochrangigen Kaiserrings ausgewählt haben und ich zum Kreis all dieser großartigen Künstler und Kollegen dazu gehören werde“, sagte Barbara Kruger. Die Künstlerin wurde 1945 in Newark geboren und besuchte ab 1964 die Universität in Syracuse und ab 1966 die Parsons School of Design in New York. Im Rahmen der 51. Biennale di Venezia erhielt sie 2005 den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk.

In ihren Arbeiten verschränkt Kruger Bilder und Text der Massenmedien, der Philosophie oder der Werbung miteinander. Darin bezieht sie sich auf kulturelle Repräsentationsformen der Macht, der Politik, der Identität oder der Geschlechtlichkeit und deckt damit Stereotype und Klischees auf. Mit ihren visuellen Botschaften, die Kruger seit den 1970er Jahren entwickelt, konfrontiert sie den Betrachter mit feministischen Fragen, gängigem Konsumverhalten, individueller Autonomie und emotionalem Verlangen. In einer ihrer raumgreifenden Installationen mit dem Titel „Forever“ von 2017 beeindrucken den Betrachter beispielweise riesige Schwarz-Weiß-Worte wie „You“, „War“, „Human“ oder „Future“.

Der Kaiserring der Stadt Goslar wird seit 1975 jährlich ohne Preisgeld verliehen. Er gehört zu den weltweit renommierten Ehrungen für zeitgenössische Kunst. Ausgezeichnet wurden unter anderem Joseph Beuys, Henry Moore, Rebecca Horn, Anselm Kiefer, Cindy Sherman, Christian Boltanski, Alexander Calder, Gerhard Richter, Jenny Holzer, William Kentridge, Robert Longo, Jörg Immendorff, Matthew Barney, Bridget Riley, Rosemarie Trockel, John Baldessari, Olafur Eliasson, Wiebke Siem, Boris Mikhailov und im vergangenen Jahr Wolfgang Tillmans.


09.01.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Barbara Kruger, Who owns what?, 1991/2012
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Barbara Kruger








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