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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Bei der Druckgrafik von Bassenge in Berlin waren wieder einmal Dürer und Rembrandt die Verkaufsschlager. Doch die Spitzenposition ergatterte sich ein Romantiker

Teures Zeichen der Freundschaft



Johann Anton Ramboux, Doppelportrait des Malers Konrad Eberhard mit seinem Bruder Franz, 1822

Johann Anton Ramboux, Doppelportrait des Malers Konrad Eberhard mit seinem Bruder Franz, 1822

„Ich muss gestehen, dass unter der großen Zahl an Schülern, die ich ausgebildet habe, niemand je mehr Talent gezeigt hat als der junge Ramboux; und ich fürchte nicht, dass jemand diesen lobenden Aussagen über ihn und seinen Anlagen widerspricht; er ist geboren, um dieser Kunst im Land seiner Geburt Ehre zu machen.“ Kein Geringerer als Jacques-Louis David, der Hauptmeister des französischen Klassizismus, stellte dem jungen Ramboux dieses Zeugnis aus. Doch Davids heroisch-realistische Malerei von bestechender Klarheit und Strenglinigkeit interpretierte Johann Anton Ramboux unverkennbar milder, nachdem er zwischen 1816 und 1822 in Rom die Nazarener kennengelernt hatte. Dort schloss er auch Freundschaft mit den Malern und Bildhauern Konrad und Franz Eberhard. 1822 schuf Ramboux zunächst ein kleines Ölgemälde der beiden Brüder, das heute im Kölner Wallraf-Richartz-Museum hängt, danach eine Lithografie.


Das druckgrafische Doppelporträt der einmütigen Künstlerbrüder, das zu den bezeichnenden Freundschaftsbildern der deutschen Romantik gehört, ist im Auktionshaus Bassenge kein Unbekannter. Schon im November 2017 schaffte das Blatt in Berlin einen Sprung von 25.000 Euro auf 70.000 Euro. Und auch diesmal überzeugte Johann Anton Ramboux mit seiner grafischen Meisterleistung in feinen tonalen Abstufungen, die die enge Verbundenheit der Künstler trefflich charakterisiert. Wie damals hatten die Experten bei Bassenge die Kreidelithografie zurückhaltend mit 25.000 Euro angesetzt, konnten sich letztlich aber über 85.000 Euro freuen, die diesmal belgischer Kunsthandel bewilligte.

Die Himmelsstürmer

Das Berliner Auktionshaus pflegt die eher spröde Sparte Druckgrafik mit besonderem Engagement. Dass sich das auszahlt, beweisen nicht nur einzelne Spitzenergebnisse, sondern auch die hohe losbezogene Zuschlagsquote von gut 70 Prozent, ein Nettoumsatz von knapp 1,3 Millionen Euro und eine nicht zu geringe Anteilnahme aus dem Ausland. Den Erfolg der Auktion Druckgrafik des 15. bis 19. Jahrhunderts trübten am 28. November nur wenige Rückgänge, etwa das Selbstbildnis des Malers Edouard Gautier d’Agoty, das Carlo Lasinio 1783 in ein farbiges Schabkunstblatts verwandelt hat (Taxe 28.000 EUR), oder Jacques Bellanges manieristisch elegant gelängte Radierung „Tod der Portia“ (Taxe 9.000 EUR). Dem standen deutliche Wertzuwächse gegenüber, etwa für Hendrick Goltzius. Schon sein „Apoll von Belvedere mit dem jungen Zeichner“ aus dem Jahr 1592 ging bei 8.000 Euro fast zum Doppelten der Erwartung weg. Richtig in Rage geriet die Kundschaft bei seinen „Vier Himmelsstürmern“ von 1588. Für die muskulösen mythologischen Gestalten Tantalus, Ikarus, Phaeton und Ixion im freien Fall aus dem Firmament spendierten sie statt 7.500 Euro hohe 22.000 Euro.

Dass dies keine Ausnahmen waren, beweisen auch Giovanni Battista Fontanas vielfigurige „Große Kreuztragung“ von 1584 nach Domenico Campagnola und Antonio Lafreris eindrückliche Darstellung „Ecce Homo“ von 1566 nach Tizian für jeweils 11.000 Euro (Taxe je 4.500 EUR) sowie Lucas van Leydens Kupferstich der Versuchung Christi von 1518 für 7.000 Euro (Taxe 3.500 EUR). Die schnelle und bestechende Linienführung der Radierung des Evangelisten Johannes mit seinem Adler-Symbol von Bartholomäus Spranger brachte die Käufer dazu, die Erwartung von 18.000 Euro deutlich hinter sich zu lassen. Das seltene Blatt wechselte schließlich für 34.000 Euro den Besitzer. Bei den religiösen Grafiken Alter Meister waren zudem Nicolas Cochins „Turmbau zu Babel“ mit 7.500 Euro (Taxe 6.000 EUR), Dirk Jakobsz Vellerts „Berufung der Apostel Petrus und Andreas“ mit 5.000 Euro (Taxe 1.800 EUR) oder Antonio Tempestas figurenreiches Prospekt der „Jährlichen Ausstellung des Turiner Grabtuches am 4. Mai“ mit 2.400 Euro auf der Überholspur (Taxe 750 EUR). Auch Antonio da Trentos Clair-obscur-Holzschnitt „Augustus und die tiburtinische Sibylle“, die den römischen Kaiser in einer Vision auf Maria mit dem neugeborenen Christus aufmerksam macht, blieb bei 6.500 Euro nicht unbeachtet (Taxe 1.500 EUR).

Die Bestseller

Selbstredend war Albrecht Dürer mit zahlreichen biblischen Werken zugegen, etwa dem sich geißelnden König David bei der Buße für 9.000 Euro (Taxe 7.500 EUR) oder mehreren Holzschnitten aus der „Apokalypse“ um 1496/98, darunter „Johannes vor Gottvater und den Ältesten“ für 12.000 Euro (Taxe 9.000 EUR) oder „Michaels Kampf mit dem Drachen“ zu den anvisierten 18.000 Euro. Sein zärtlicher Kupferstich „Maria mit dem Kind an der Mauer“ von 1514 kletterte von 9.000 Euro auf 13.000 Euro. Da alle 34 Druckwerke Dürers im Hauptteil der Auktion einen Abnehmer fanden, gingen auch seine mythologischen und allegorischen Arbeiten weg. „Der Liebesantrag“, mit 28.000 Euro der teuerste Posten, orientierte sich exakt an seinen Wertvorstellungen, ebenso „Das Meerwunder“ mit 24.000 Euro. Zuwächse verbuchten Dürers enigmatischer Kupferstich „Der Traum“ von 12.000 Euro auf 16.000 Euro oder seine „Missgeburt eines Schweines“ von 3.500 Euro auf 6.500 Euro, während sein Holzschnitt „Das Männerbad“ eine seiner wenigen Grafiken war, die einen Abschlag von 9.000 Euro auf 7.500 Euro hinnehmen musste.

Ein zweiter Kassenschlager war Rembrandt, der ebenfalls alle seine Blätter absetzte. Schon das Eröffnungslos, das 1639 radierte „Selbstbildnis mit dem aufgelehnten Arm auf einer Steinbrüstung“ und dem energisch dreinblickenden Künstler, übertraf den Schätzwert von 9.000 Euro um 10.000 Euro. Am besten schnitt seine zwei Jahre jüngere Radierung „Landschaft mit Hütte bei dem großen Baum“ für 34.000 Euro ab (Taxe 30.000 EUR). Für das kleine „Brustbild eines bärtigen Greises“ wurden 11.000 Euro gezahlt (Taxe 6.000 EUR), für die Allegorie „Das Lob der Schifffahrt“ 5.000 Euro (Taxe 1.800 EUR). Bei der mit 2.400 Euro bewerteten Radierung „Drei Frauenköpfe. Die eine Frau schlafend“ von 1657 drehten sich die ersten beiden Ziffern um. Von 7.500 Euro musste Rembrandts „Junger Mann mit Samtbarett“ etwas auf 7.000 Euro nachgeben. Zu hoch war gleichfalls die Schätzung für Joannes und Lucas van Doetecums großformatigen Stich „Der heilige Martin mit seinem Pferd auf einem Schiff“ nach Hieronymus Bosch. Das Blatt mit zahlreichen grotesken Gestalten aus der Zeit um 1561 erreichte nur 20.000 Euro (Taxe 24.000 EUR).

Die Sonderlichen

Auf der Habenseite standen dann wieder Willem Pietersz Buytewechs pittoreske „Ruinen von Huys ter Kleef nahe Haarlem“ aus dem Jahr 1621, die drei runden Kupferstiche mit den Gottheiten Venus, Ceres und Bacchus von Jacob Matham um 1600 und Jean Mignons seltsam unheroische Radierung der „Herme mit Herkules mit dem Löwenfell und der Keule“ bei jeweils 7.000 Euro (Taxe je 4.500 EUR). Crispijn van de Passe d.Ä. sicherte sich mit seinen vier Sinnbildern auf die vier Kontinente gute 3.400 Euro (Taxe 2.400 EUR), Jan Saenredam mit seinem hochphilosophischen „Höhlengleichnis des Plato“, ein 1604 erstellter Kupferstich nach Cornelis Cornelisz van Haarlem, 4.600 Euro (Taxe 3.500 EUR). Ebenfalls nach höherer Erkenntnis strebte im 17. Jahrhundert Johann Heinrich Schönfelds neben totem Getier und Menschenleichen trauernder Philosoph, den der Augsburger Stecher Gabriel Ehinger in der Radierung „Vanitas vanitatum et omnia vanitas“ vervielfältigte und nun dafür 6.000 Euro erhielt (Taxe 1.800 EUR).

Noch skurriler war der „Hexensabbat“ von Jan van de Velde II. Die schaurige Nachtszene, in der eine Hexe gerade ein Gebräu kocht und kleine Monster erwartungsvoll dem Gelage entgegenschauen, lebt von den gekonnten Licht- und Schatteneffekten, was die Kunden mit stolzen 30.000 Euro honorierten (Taxe 2.800 EUR). Wieder ruhiger ging es auf Veldes vier Radierungen mit vier Falknern zu, die dennoch 4.800 Euro erzielten (Taxe 750 EUR). Taxgerecht kam der moralisierende Kupferstich „Der Streit um das Kartenspiel“ von Lucas Vorsterman d.Ä. wohl nach Pieter Bruegel d.Ä. in brillanter tiefschwarzer Druckqualität bei 9.000 Euro in neue Hände. Auch eine der wenigen frühen Künstlerinnen mischte in der Auktion mit: Susanna Maria von Sandrarts weibliches Gelehrtenportrait von Gabrielle Charlotte Patin, einer zeitgenössischen Dichterin und Numismatikerin, punktete bei 4.200 Euro (Taxe 1.500 EUR).

Weniger Nachfrage beim 18. Jahrhundert

Bei der Druckgrafik des 18. Jahrhunderts ließ die Kauflust des Publikums etwas nach. Hier lagen die losbezogene Zuschlagsquote nur noch bei 57,7 Prozent und das Preisniveau nicht mehr so hoch. Bei 18.000 Euro war Schluss, die taxkonform für Francisco de Goyas 80teilige Radierserie „Los Desastres de la Guerra“ in einer Ausgabe von 1903 bewilligt wurden. Mehr Engagement rief bei den preisgünstigen Miscellaneen und Trouvaillen Goyas klassisches Reiterbildnis von Gaspar de Guzman nach Diego Velázquez mit 8.500 Euro hervor (Taxe 600 EUR). Die Sammler konzentrierten sich auf wenige Werke, für die sie dann mehr als erwartet spendierten, etwa die 10.000 Euro für einen Band mit einer Übersicht über das fast vollständige grafische Schaffen von Benigno Bossi in 180 Radierungen (Taxe 7.500 EUR). Zulegen konnten außerdem noch Adam von Bartschs seltsam aus der Zeit gefallenes Portrait des berühmten Renaissancemalers Antonio Allegri von 1787 in Dürer-Manier bei 3.200 Euro (Taxe 1.800 EUR), Thomas Fryes junger Mann mit Turban und pelzverbrämtem Tuch, wohl ein Selbstbildnis von 1760, bei 3.800 Euro (Taxe 3.000 EUR) oder Johann Joseph Freidhoffs ebenfalls als samtiges Schabkunstblatt ausgearbeiteter „Tod des Germanicus“ nach Nicolas Poussin bei 1.400 Euro (Taxe 600 EUR).

Sein über einen Meter breites fantasievolles Gesamtpanorama der Stadt Jerusalem aus der Vogelperspektive reicherte der Augsburger Johann Daniel Herz d.Ä. um 1735 mit Szenen aus der Passion Christi an. Der seltene und detailverliebte Kupferstich von nur einer Platte mit einem Zug in die Bildtiefe reüssierte bei 4.200 Euro (Taxe 4.000 EUR). Während Franz Anton Maulbertschs biblische Erzählung „Christus und der Hauptmann von Kapernaum“ um 1766 mit 1.500 Euro klar unter der Erwartung von 2.400 Euro blieb, griffen die Käufer bei seiner drolligen Darstellung „Der Bänkelsänger mit Guckkasten“ von 1785 beherzt für 3.400 Euro zu (Taxe 1.800 EUR). Ebenso verhielt es sich bei Giovanni Battista Piranesi: Bei seiner düsteren Radierung „Der Brunnen“ aus den „Carceri“ stoppten die Gebote schon bei 3.200 Euro (Taxe 4.000 EUR), während sie bei dem „Mann auf dem Rad“ aus der selben Serie von 3.500 Euro auf 4.400 Euro sprangen.

In diese Preisregionen drangen auch die vier Radierungen der Folge der Fontänen mit mythologischem Personal von Johann Elias Ridinger bei 3.400 Euro vor (Taxe 1.200 EUR), ebenso das barocke Blatt „Minerva schützt Koronis vor dem liebesentbrannten Neptun“ aus dem kleinen druckgrafischen Œuvre Francisco Vieira de Matos’ bei 4.000 Euro. Der portugiesische Hofmaler schildert darin eine weniger bekannte Episode aus Ovids „Metamorphosen“ (Taxe 1.800 EUR). In diesem mythologischen Umfeld blieb es mit Giovanni Battista Tiepolos altem „Flussgott“ und weiteren Figuren vor antikischer Architektur, den sein Sohn Giovanni Domenico Tiepolo als Radierung umgesetzt hat. 6.500 Euro waren nun ihr Lohn (Taxe 3.500 EUR).

Romantischer Schauder

Mit dem fulminanten Abschneiden von Ramboux’ Doppelportrait konnte bei den Neueren Meistern niemand mithalten. Dahinter platzierte sich bei 13.000 Euro Luigi Sabatellis Radierung „Die Vision Daniels“ aus dem Jahr 1809. Der italienische Klassizist hat in schon stark romantisch gefärbter Attitude den alttestamentarischen Weissager dramatisch auf einer Klippe inszeniert und lässt aus dem Meer vier apokalyptische Fabeltiere aufsteigen (Taxe 3.500 EUR). Geruhsamer geht es da auf Johann Wilhelm Schirmers üppiger Waldlandschaft „Pan und die Nymphen“ aus dem Goldenen Zeitalter zu. Die Radierung lag in drei Druckzuständen vor, die mit 12.000 Euro das Doppelte der Schätzung erlösten. An der Grenze von 10.000 Euro kratze zudem noch Ernst Fries’ tiefe, wilde, fast unheimliche Gebirgsschlucht „Die Via Mala“, bei der er sich um 1820/21 auf eine Komposition von Joseph Anton Koch berief. Die teils lavierte Federlithografie war mit 7.500 Euro angesetzt und fuhr noch 2.000 Euro mehr ein.

Erstaunlich war die hohe Abnahmequote von 74,75 Prozent bei einem Jahrhundert, das gemeinhin nicht mit druckgrafischen Höhepunkten verbunden wird. Fündig wurden die Kunden noch bei dem Nazarener Franz Nadorps und seiner Radierung der „Gefangennahme Christi“ mit 5.000 Euro (Taxe 2.400 EUR), Peter Ilsteds Probedruck der schlichten „Pappelallee“ von 1899 mit 2.600 Euro (Taxe 600 EUR) oder Félix Bracquemonds eindrücklichem Portrait seines Freundes Edmond de Goncourt von 1881 mit 4.400 Euro (Taxe 1.800 EUR). Frankreich tat sich weiterhin mit Charles Meryons seltenem Bilderrätsel „Non, Morny n’est pas mort car il noce encore“ von 1866, das seinen Wert auf 3.000 Euro verfünffachte, oder mit Henri de Toulouse-Lautrecs Pariser Nachtleben „Au Moulin Rouge: Un rude! Un vrai rude!“ von 1893 bei 3.800 Euro hervor (Taxe 3.500 EUR). Seinen eigenen Beruf nahm der Belgier Maurice Langaskens in seiner realistischen Kaltnadelradierung „Le Graveur“ in den Blick und dafür 1.900 Euro ein (Taxe 450 EUR).

Großverdiener beim Symbolismus war diesmal Max Klinger. Seine verworfene Platte zum zweiten, mit „Erste Begegnung“ betitelten Blatt von „Opus X. Eine Liebe“, in der die Köpfe der beiden Figuren noch deutlich lesbar sind und der Kastanienbaum noch nicht blüht, sprach die Sammler an. Dieser vollendete Druckzustand vom September 1889, von dem lediglich 15 Exemplare bekannt sind, verbesserte sich von 2.400 Euro auf 7.000 Euro. Mit einem ähnlichen Gewinn wurde Klingers „Evocation“, ein differenzierter Probedruck zu Blatt 19 der „Brahmsphantasie“ von 1891, für 8.500 Euro veräußert (Taxe 2.800 EUR). Aber auch andere Künstler dieser Epoche konnten sich nicht beklagen, so Hans Neumann mit seinem Farbholzschnitt „Vampyr“ um 1902, der sich als nackte Frau in einem Caféhaus schon einen Mann ausgeguckt hat und 2.800 Euro einspielte (Taxe 1.800 EUR), oder Josef Váchal. Der Tscheche steuerte das ebenfalls als Farbholzschnitt ausgeführte „Paradis“ bei, in dem Adam und Eva gerade den Apfel vom Baum der Erkenntnis verspeisen, und wurde mit 1.100 Euro entlohnt (Taxe 350 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Galerie Bassenge

Erdener Straße 5a

DE-14193 Berlin

Telefon:+49 (030) 893 80 290

Telefax:+49 (030) 891 80 25

E-Mail: info@bassenge.com



07.01.2019

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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