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Heilige aus Silber in Würzburg

Johannes Zeckel, Heiliger Aquilin, um 1710/12

Das Museum am Dom in Würzburg widmet sich in der Ausstellung „Strahlkraft“ erstmals den kirchlichen Silberfiguren der Diözese. Die kostbaren Metalle und Edelsteine, die für die Heiligen verwendet wurden, sind nicht nur Zeichen von äußerem Reichtum, sondern verweisen mit der Strahlkraft ihrer Oberflächen auch auf eine jenseitige immaterielle Bedeutung. So wurde für die Verehrung Heiliger durch Statuetten oder Reliquien oftmals Silber benutzt. Mit der Schau will Kurator Wolfgang Schneider die Voraussetzungen und Zusammenhänge erläutern, die zur Entstehung dieser Kostbarkeiten führten. Beteiligt an diesem Prozess waren auch Künstler wie Tilman Riemenschneider oder Oswald Onghers, die die Vorlagen für die Silberschmiede schufen.

Der Barock bildete den Höhepunkt in der Begeisterung für silberne Heiligenfiguren. Entsprechend entstanden viele der Exponate in dieser Zeit, vor allem bei Augsburger Meistern. Einen direkten Bezug zu Würzburg besitzt der hier geborene heilige Aquilin, der nach 1000 in Mailand starb. Für einen seiner Knochensplitter fertigte der Augsburger Silberschmied Johannes Zeckel Anfang des 18. Jahrhunderts im Auftrag der Würzburger Bürgersodalität eine lebensgroße Halbfigur an. Überlebte das Kunstwerk folgende Notzeiten und Kriege, so ist Palmzweig in der linken Hand des Heiligen seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen. Auch der ursprüngliche Holzsockel verbrannte 1945. Beide fehlende Stücke wurden nun für die Ausstellung ergänzt, so dass der Märtyrer Aquilin nun wieder in seinem „Urzustand“ zu sehen ist. Gerade bei der Bombardierung Würzburgs am 16. März 1945 gingen viele Silbergegenstände des Doms und der Marienkapelle in Flammen auf. In der Ausstellung verweist ein Schaukasten mit einigen aus den Trümmern der Marienkapelle geretteten Silberverzierungen mit dickem Rußüberzug darauf.

Die Ausstellung „Strahlkraft – Silberfiguren für die Heiligen“ ist bis zum 20. Januar 2019 zu sehen. Das Museum am Dom hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An Heiligabend, dem 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr bleibt es geschlossen. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre ist er kostenlos.

Museum am Dom
Kiliansplatz 1
D-97070 Würzburg

Telefon: +49 (0)931 – 38 66 56 00
Telefax: +49 (0)931 – 38 66 56 09

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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