Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.01.2019 424. Auktion: Sammlung Thillmann: Thonet – Perfektes Design

© Van Ham Kunstauktionen

Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ferdinand Kriwet ist tot

in der Ausstellung „Kwiwet. Yester ´n´ Today“

Anfang dieser Woche starb der Künstler und Hörbuchautor Ferdinand Kriwet in Bremen mit 76 Jahren. Das Œuvre des Autodidakten umfasst Malerei, Plastik, Musik, Texte sowie die Neue Medien. In seinen Arbeiten gelang ihm die Verbindung aus Pop Art, Medienkunst und experimentelle Poesie. Eine der Vorlieben des gebürtigen Düsseldorfers waren „Sehtexte“, die visuelle und konkrete Poesie mit interdisziplinärer Sprachkommunikation verbinden. So legte er unter anderem Schriftbilder in Meterware aus, um Parkwiesen damit zu bedecken. In diesem großen Format wirkt Schrift wie ein Bild.

Seit den 1960er Jahren druckte er seine Texte mit Stempeln und Siebdruck. Die Wörterkombinationen „Younguys“ und „Luckyeah“ stanzte er zum Beispiel in Aluminiumblech oder schuf Installationen, wo etwa das Wort „WAH“ von allen Seiten auf den Betrachter zukommt. Bevor sich Ferdinand Kriwet 1975 aus ungeklärten Gründen aus der ihn feiernden rheinischen Kunstszene verabschiedete, inszenierte er in seinen raumgreifenden Textbildern, multimedialen Aktionen, medienkritischen Filmcollagen und polyfonen Hörstücken die damaligen Kommunikationstechniken. Sich selbst verstand er als Schriftsteller und nicht als bildenden Künstler.

Ferdinand Kriwet schuf theoretische Manifeste zur akustischen Literatur, die die Basis für seine Radioarbeiten wurden. Für seine auditiven Collagen nutzte er Material aus Funk und Fernsehen, das er nach semantischen und musikalisch-rhythmischen Gesichtspunkten ordnete. In einem Zimmer des New Yorker Chelsea Hotel nahm er mit Kamera und Tonbandgerät alles auf, das im Fernsehen zur Mondlandung 1969 lief. Er schuf Hörtexte wie „Offen“, „Apollo Amerika“, „Dschubi Dubi“ oder „Radio“ für die Sender WDR, Radio France, SWR oder NDR. Er bespielte Ausstellungen in Galerien, im Kölner und Düsseldorfer Kunstverein oder nahm 1977 sowie 1983 an der Documenta teil. 2011 widmete ihm die Kunsthalle Düsseldorf eine Retrospektive.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bericht:


Ferdinand Kriwet in der Kunsthalle Düsseldorf

Variabilder:

in der Ausstellung „Kwiwet. Yester ´n´ Today“
in der Ausstellung „Kwiwet. Yester ´n´ Today“

Künstler:

Ferdinand Kriwet








News vom 18.01.2019

Die Moderne in Frankfurt

Die Moderne in Frankfurt

News vom 17.01.2019

Passagen Prize für Nina Ruthe und David Antonin

Passagen Prize für Nina Ruthe und David Antonin

Retrospektive zu Ruth Marten in Brühl

Retrospektive zu Ruth Marten in Brühl

Busen-Alarm bei Facebook

Busen-Alarm bei Facebook

Jochen Plogsties stellt Fragen der Authentizität

Jochen Plogsties stellt Fragen der Authentizität

News vom 16.01.2019

Daniel Spanke leitet die Berliner Liebermann-Villa

Zeitgenössische Druckgrafik im Salzburger Traklhaus

Zeitgenössische Druckgrafik im Salzburger Traklhaus

Justus Bier Preis für Inke Arns, Igor Chubarov und Sylvia Sasse

Justus Bier Preis für Inke Arns, Igor Chubarov und Sylvia Sasse

Datenwolken von Jenny Michel in Augsburg

Datenwolken von Jenny Michel in Augsburg

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Alex Katz | ROSE BUD

Alex Katz | ROSE BUD | Brandhorst
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce