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Wien würdigt nun auch Koloman Moser

Koloman Moser, Schreibschrank für Berta Waerndorfer, 1903

Nun ist das Quartett komplett: Nach Otto Wagner, Egon Schiele und Gustav Klimt erinnert nun eine Ausstellung an den vierten großen Wiener Künstler der Moderne, der im Jahr 1918 starb: Koloman Moser. Mit rund 600 Exponaten, darunter erstmals öffentlich präsentierte Werke, richtet das Museum für Angewandte Kunst in Wien eine der bislang umfangreichsten Personalen zum vielfältigen Werkschaffen Mosers aus. Die von Gastkurator Christian Witt-Dörring und Elisabeth Schmuttermeier vom Museumsteam unter dem Titel „Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“ zusammengestellte Auswahl zeigt die entscheidende Rolle Mosers bei der Suche nach einer modernen Formensprache um 1900 auf.

Fünf Kapitel zeichnen in chronologischer Abfolge den Weg vom Maler über den das Gesamtkunstwerk protegierenden Jugendstilentwerfer bis hin zum malerischen Spätwerk nach. Einleitend wird unter der Überschrift „Wien als Bühne der Künste“ das prägende Umfeld der wirtschaftlich erstarkten Donau-Metropole beleuchtet, das den Künstlern neue Betätigungsfelder und Auftraggeber bescherte. Dann geht es um die führende Rolle Otto Wagners, der als Architekt in einem „Nutzstil“ Form und Funktion zusammenzuführen verstand und auf die Gründungsmitglieder der Secession, zu denen Moser gehörte, großen Einfluss ausübte. Doch die Secessionisten gewährten ähnlich wie die Arts and Crafts-Bewegung künstlerischen Einfällen den Vorrang.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit Mosers frühen Jahren, in denen er freischaffend tätig war und als Illustrator für Bücher und Zeitschriften hervortrat. Aus einem neuen, kurvilinearen Ausdruck entwickelte er unter dem Einfluss japanischer Kunst die sogenannte Wiener Flächenkunst. „Die Einheit der Künste“ thematisiert im vierten Abschnitt Mosers Weg zum Universalkünstler, der sich nun ausschließlich der Ausstellungs-, Bühnen-, Mode- und Innenraumgestaltung widmete. Erst nach 1900 kam es zu einer stilistischen Zensur. Moser Markenzeichen reiften heran: ein flächiger, geometrisch reduzierter Duktus und der Quadratdekor. Damit war der Wiener Stil geboren. Die Gründung der Wiener Werkstätte im Jahr 1903 mit Josef Hoffmann und Fritz Waerndorfer als Mäzen ermöglichte die kompromisslose Umsetzung dieser Ideen. Arbeiten in Leder und Metall, Möbel, Schmuck und Raumgestaltungen führen die beeindruckende Kreativität der Wiener Werkstätte vor Augen. Nach seinem Austritt aus der Werkstätte im Jahr 1907 ging Koloman Moser bis an sein Lebensende wieder ausschließlich der Malerei nach.

Die Ausstellung „Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“ läuft vom 19. Dezember bis zum 22. April 2019. Das Österreichische Museum für angewandte Kunst hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags bis 22 Uhr geöffnet. Am ersten Weihnachtstag und Neujahr bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre ist er frei. Der Katalog kostet 44,95 Euro.

Österreichisches Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 711 360
Telefax: +43 (0)1 – 713 10 26

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


19.12.2018, Koloman Moser - Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

Bei:


Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bericht:


War’s wirklich so schlimm?

Bericht:


Zu stark elitär, zu wenig revolutionär

Bericht:


Provozierende Existenz

Bericht:


Der verdrehte Mensch

Bericht:


Das unrettbare Ich

Variabilder:

Koloman Moser, um 1903
Koloman Moser, um 1903

Variabilder:

Koloman Moser, Blick auf die Rax von der Villa Mautner
 v. Markhof im Abendlicht, 1913
Koloman Moser, Blick auf die Rax von der Villa Mautner v. Markhof im Abendlicht, 1913








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